Stress

Stress ist eine Geißel unsere Zeit.
Unsere Gesellschaft ist schnelllebig, hektisch und unbewusst geworden.
Das bleibt nicht ohne Folgen.

Das Herzinfarkt-Risiko steigt, ebenso das Schlaganfallrisiko. Wir neigen eher zu einer diabetischen Stoffwechsellage und manchmal nimmt man unter Stress sogar Körpergewicht zu.
Wie kommt das und welche Folgen hat Stress außerdem?

Grundsätzlich ist der Mechanismus, den wir mit Stress bezeichnen, eine sehr nützliche und vor allem lebensnotwendige Funktion unseres Körpers. Signalisiert uns irgendetwas in der Außenwelt „Alarm“, gerät der Körper in einen Stresszustand und verbessert dabei manche Funktionen wie Reaktionsvermögen und Wahrnehmung.
Das hört sich doch alles in allem gut an?
Nur dann, wenn der Stress wieder nachlässt.

Um „in Stress“ zu geraten, setzt der Körper eine ganze Menge Botenstoffe frei, die dem Körper in einer Stresssituation sagen, was er zu tun hat.
Jeder kennt den „Adrenalin-Kick“, der den ganzen Körper in Aufruhr versetzt:
Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt sogar. Einem wird kalt, weil sich die peripheren Gefäße verengen um die zentralen und lebenswichtigen Organe Herz und Lunge in ihrer Funktion zu optimieren. Der Körper reagiert also in erster Linie mit einer Notfallreaktion, welche Angriffs- oder Fluchtverhalten verbessert.

Unsere Gesellschaft, unser Leben erzeugt allerdings tagtäglich solche Reize, die unsere Körper, manchmal notwendig, manchmal unnotwendig in Stress versetzen.
Druck auf der Arbeit, in einer Beziehung, Zeitdruck. Ärger, Ängste etc. Alles sorgt dafür, dass Stresshormone frei gesetzt werden.
Dadurch wird dauerhaft mehr Magensäure produziert und das Risiko, neben einer Magenschleimhautentzündung ein Magengeschwür zu bekommen steigt. Häufig kommt dazu noch eine schlechte Ernährung
Um dem Alarmzustand gerecht zu werden, produziert der Körper Adrenalin und andere Stresshormone: Der Blutdruck steigt und kann langfristig zu einem ernsten Herzkreislauf-Risiko werden. Der Blutzucker steigt, eigentlich um mehr Leistungsfähigkeit zu garantieren. Die Gefahr einer Arteriosklerose und an Diabetes Mellitus zu erkranken, erhöht sich.

Die dauerhafte Minderversorgung des Magen-Darm-Traktes während einer Stressphase führt dann noch zu Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden, Durchfällen und Verstopfung.
Neben den eigentlichen Stress-Risiken müssen wir dann noch mit den Komplikationen der Komplikation rechnen: Mangelerscheinungen, Depressionen, Burn-Out.

Vor allem psychische Belastungen, die von der Arbeit oder aus zwischenmenschlichen Beziehungen „mit nach Hause genommen werden“, halten diese Stressfunktionen permanent am laufen.

Was können und wollen Sie also tun, damit sich das ändert? Lassen Sie sich beraten!

Tim Theuerkorn