Stürmische Zeiten

Liebe Patienten,
Liebe Leser dieses Blogs!

Ich bin nach wie vor jemand, der sich von der Corona-Hysterie nicht wirklich anstecken lassen will. Allerdings gibt es mittlerweile andere Dinge im Zusammenhang mit dieser Pandemie, die mich nachdenklich stimmen.

Wer zu mir in die Praxis kommt, der genießt immer sowohl meine therapeutische, als auch meine beratende Funktion im Zusammenhang mit seiner Gesundheit. Daher komme ich nicht umhin, Ihnen folgende Ratschläge mit auf den Weg zu geben, sollten wir uns in der nächsten Zeit nicht mehr in der Praxis begegnen. Aber auch die unbekannten Leser dieser Seite, können sich folgendes zu Herzen nehmen, oder auch nicht.

Ich neige nach wie vor nicht dazu, in Panik zu verfallen, sehe aber täglich den Wahnsinn in der Deutschen Bevölkerung zunehmen. Mittlerweile denke ich darüber hinaus, dass zwar das Corona-Virus für einen Großteil der Bevölkerung keine gravierende Erkrankung zu sein scheint. Was mir aber sorgen bereitet ist die aus der Hysterie resultierenden Maßnahmen der Bevölkerung und der Regierung. Ich möchte auch an dieser Stelle wieder betonen, dass es durchaus Bevölkerungsgruppen gibt, für die Corona sehr problematisch werden kann. Das gilt vor allem für alte Menschen sowie für Menschen mit schwerwiegenden Vorerkrankungen (Krebs, COPD etc.). Deshalb sollten Sie in jedem Fall, was den Corona-Virus angeht, verantwortungsvoll handeln. Haben Sie Risikogruppen in Ihrer Familie oder unter Bekannten, wissen Sie aber, dass jeder Kleine Schnupfen für diese Menschen zum Problem werden kann. So ist es natürlich auch und vor allem mit Corona, die offensichtlich eine leichte Pneumonitis für Patienten zur Katastrophe machen kann.

Was aber jetzt gerade in Deutschland passiert, als Maßnahmen, um den Virus einzudämmen, wird über kurz oder lang zu Problemen im Land führen oder sind sogar schon Indiz dafür, dass diese Probleme schon längst angelaufen sind.

  • die Schließung der Landesgrenzen ist mit Sicherheit eine durchaus sinnvolle Maßnahme, um in jeder Hinsicht für Ordnung sorgen zu können. Es könnte aber darüber hinaus in den nächsten Wochen zu Lieferengpässen von Produkten kommen, die hier im Lande dringend benötigt werden. Ich denke dabei nicht an die chinesischen Elektronikzulieferer. Es geht vor allem um Nahrungsmittel! Milch und Milcherzeugnisse, Obst und Fleisch, sowie Fleischerzeugnisse sind Importschlager nach Deutschland. Sollte es in den kommenden Wochen zu Lieferproblemen aufgrund geschlossener Grenzen oder Produktionsausfall wegen Corona im Herkunftsland des Importgutes kommen, könnte das zu einem sinkenden Angebot gerade an diesen und aus diesen produzierten Nahrungsmitteln kommen.
    Import von Nahrungsmitteln nach Deutschland 
  • Sollte sich die Finanzkrise zuspitzen, was wahrscheinlich ist, würde darüber hinaus eine Rezession und danach Depression für eine deutliche Verteuerung der eh schon knappen Lebensmitteln sorgen.
    Denken Sie bitte genau darüber nach, was jemand tut, der sich Lebensmittel entweder nicht mehr leisten kann, oder im Supermarkt keine Lebensmittel mehr bekommt.
    DAX-Index
  • Ein Indiz dafür, womit die Bundesregierung rechnet, kann man in der Aktivierung der Bundeswehr sehen. Wer glaubt, dass Regierung und Medien Ihnen immer genau das sagen, was gerade vor sich geht, kann sich überlegen, ob er noch weiterlesen möchte. Seien Sie sich aber bitte im Klaren darüber, dass Lebensmittelkrisen, wenn es eine solche in naher Zukunft geben sollte, zu Chaos und weiterer Panik führen, sodass eine Corona-Pandemie fast schon die angenehmere Option wäre. Folgen eines solchen Szenarios wären dann vor allem Plünderungen von Supermärkten etc.
    Kramp-Karrenbauer aktiviert Bundeswehr zur Unterstützung bei Corona-Kriese.

Wenn Sie sich jetzt fragen „wie kommt der eigentlich auf so einen Schwachsinn?“, dann kann ich nur betonen, dass ich vor meiner Tätigkeit als Heilpraktiker 9 Semester am Historischen Institut der Uni Bochum Bücher gewälzt habe. Und auch, wenn ich keinen Abschluss gemacht habe, habe ich immer meine Hausaufgaben ordentlich erledigt. Daher kann ich Ihnen versichern: Wirtschaftskrisen (und das ist es, was wir hier im Moment haben) laufen immer auf dieselbe Art und Weise ab.

Mein Rat, der auch heute Ihre Gesundheit betrifft lautet daher:

Verfallen Sie auch jetzt nicht in Panik, denn das nützt Ihnen nichts. Man sieht es schon jetzt in den Regalen der Supermärkte: die Menschen kaufen Klopapier und frisches Obst und Gemüse. Was glauben Sie, wie lange Sie mit frischem Obst und Gemüse zurecht kommen? Und warum glauben offensichtlich eine große Menge Menschen, dass sie Toilettenpapier dringender brauchen als die einzige, logische Konsequenz einer Krisenvorsorge: Dosensuppen!!!

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist Dosenfutter natürlich Humbug, das weiss ich. Aber Nahrungsmittel in Konserven haben 2 entscheidende Vorteile:
sie sind nahezu ewig haltbar und sie haben einen hohen Anteil an Flüssigkeit. Womit wir beim nächsten Problem wären: Wasser. Sie benötigen ca. 3 Liter Wasser pro Tag. Wenn Sie sich über einen kurzen Zeitraum einschränken kommen Sie mit 2 Litern pro Tag hin, solange Sie körperlich nicht besonders aktiv sind. Rechnen Sie mit 30 Tagen Engpass, benötigen Sie insgesamt 90 Liter Wasser  pro Person. Das sind 10 6er-Packs 1,5 Liter-Petflaschen pro Person. Konserven: 1, besser 2 Konserven pro Tag pro Person.

Wenn Sie es nun komfortabel haben wollen, besorgen Sie sich alles mögliche an Nahrungsmitteln zusätzlich und drumherum. Mehl funktioniert nur solange Sie backen können (Strom/Gas). Fällt die Infrastruktur aus, wird das schwerer, wenn auch trotzdem nicht unmöglich. Inhalt von Konserven kann man, da vorgekocht, zur Not auch noch kalt essen. Nudeln und Reis benötigen viel Wasser und viel Energie um sie genießbar zu machen. Wenn Sie gut vorbereitet sind, funktioniert das dann  aber trotzdem.

Sind Sie auf Medikamente angewiesen, besorgen Sie sich diese am besten zügig. Klopapier ist in jedem Fall ein untergeordnetes Problem.

Bleiben Sie ruhig, denn Panik verleitet zu kopflosen Handlungen (Klopapierhamsterkäufe) und wird Sie in einer eventuellen Krisensituation möglicherweise anfälliger für Krankheiten machen und damit zusätzlich schwächen.

Wer mich kennt, weiss, dass ich, vor allem in den letzten Jahren seit 2017 zu einem Optimist geworden bin, denn ich habe gelernt, dass ein Mensch alles schaffen kann, was er schaffen WILL.
Deshalb sage ich Ihnen: es wird alles gut werden. Egal, wie dick es noch kommen mag. Mein Herz sagt mir, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, aber mein Verstand sagt mir, ich wäre ein Idiot, wenn ich mich alleine darauf verlassen würde. Es kostet nicht viel Zeit und wenig Geld, sich auf ein mögliches, geschildertes Szenario vorzubereiten.

In diesem Sinne,
Augen auf und durch!

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