Tim Theuerkorn – ein Heilpraktiker heute

big_36386055_0_160-174Die folgenden Absätze sollen zum einen meine Person im Zusammenhang mit meinem Beruf als Heilpraktiker vorstellen, viel mehr aber auch mein Selbstverständnis als Heilpraktiker erklären und damit unter Umständen das etwas verzerrte und mittlerweile antiquierte Bild des Heilpraktikers , das vor allem von den Gegnern der Heilpraktikerzunft propagiert wird,korrigieren. Da man „im Netz“ so allerhand Informationen findet, machen Sie sich am Ende selbst Ihr Bild und entscheiden Sie, ob der Besuch bei einem Heilpraktiker sinnvoll sein könnte, oder nicht.

Anlass für diese Zeilen war nicht zuletzt der Artikel eines Biochemikers, der versuchte, den Heilpraktiker in ein „rechtes“ Licht zu rücken, da die Gesetzgebung, genauer das  gültige Heilpraktikergesetz, ursprünglich ein Abschaffungsgesetz des NS-Regimes war. Der Artikel greift  alle Vorurteile gegenüber Heilpraktikern auf und schert uns dabei noch über einen braunen Kamm … [zum Artikel]

Was für Menschen sind also diese Heilpraktiker, mit Ihren Pendeln, Wünschelruten und Birkenstocksandalen?

Freilich, nach der weitläufigen Meinung, haben wir i.d.R. keinen vernünftigen Schulabschluss und ein Teil der Bevölkerung glaubt sogar, dass man sich den Titel „Heilpraktiker“ so einfach selbst verleihen kann, und dann einfach, gerate wohl, los therapiert. Man merke an: wenn es um die Wirksamkeit der Naturheilkunde geht, streiten Schulmediziner diese eifrig ab, wenn es aber um den Kenntnisstand der Heilpraktiker geht, hantieren wir, von den selben wissenschaftlichen Mündern behauptet, mit gefährlichen Methoden und bringen damit Patienten in Gefahr.

Diese Sorge wäre durchaus berechtigt. Wo man Hand an die Gesundheit legt, besteht grundsätzlich immer ein gewisses Restrisiko. Auch bei Heilpraktikern, das leugnen wir nicht. Und wir werden dieser Verantwortung gerecht, das haben wir seit Jahrzehnten immer wieder bewiesen. Denn wenn wir einfach nur Körperverletzung ohne Therapieerfolge begehen würden, hätten wir unseren Berufsstand bereits selbst abgeschafft, und das wohl schon vor mehr als 50 Jahren. Und wenn wir keine Behandlungserfolge vorweisen könnten, wären wir ebenfalls bereits in der Versenkung verschwunden. Eifriger Aberglaube hält sich meist nur bei staatlichen oder religiösen Institutionen. Daher kann das Wirken der Heilpraktiker nicht einfach in den Bereich des unglaublichen Aberglaubens, des „Mystischen“ und des fahrlässigen Handelns gerückt werden. Die staatlichen und religiösen Institutionen tun sehr viel dafür, dass (Aber)Glaube bestehen bleibt. Wenn also meine Patienten rein wegen des Glaubens an meine Fähigkeiten, und ohne spürbare Ergebnisse zu mir kämen, täten sie das wohl nur einmal, kein weiteres Mal. Sie können gern an den Placebo-Effekt glauben, eine OP-reife Schulter wird er, meiner Auffassung nach, nicht kurieren.

Tatsächlich muss man, um Heilpraktiker zu werden „nur“ einen Hauptschulabschluss haben. Daran hängt sich die deutsche Bildungselite gerne auf. Denn Medizin ist seit je her mit einem gesellschaftlichen Stand verbunden, der sich vom Rest der Bevölkerung absetzen will. Es ist allerdings so, dass egal welchen Schulabschluss man hat, wenn man Heilpraktiker werden möchte,  sich an einer deutschen Behörde einer Prüfung unterziehen muss. Und die hat es in sich. Da bekommt niemand einen Bonus, weil er nicht rechnen oder schreiben kann. Schließlich prüft da ein Amtsarzt. Und der Verlangt medizinisches Fachwissen. Der ein oder andere Amtsarzt betrachtet den Heilpraktiker dabei als medizinischen Laien und auch gerne mal als Klassenfeind, dem man das Leben schwer machen sollte.
Diesen gilt unser Dank, denn Sie haben in den Jahren des Prüfens dafür gesorgt, dass das lose Bildungssystem der Heilpraktiker, das weder ein Studium benötigt, noch einen Lehrplan oder richtige Prüfungsordnung besitzt, qualitativ gewachsen ist, damit trotz 80%iger Prüfungsdurchfälle die Erfolgreichen besser auf ihren Job vorbereitet sind, denn je. Deshalb sorgt die Gründlichkeit deutscher Ämter dafür, dass Heilpraktiker immer besser in ihren Grundkenntnissen werden, und die Diagnose und das Erkennen von Krankheiten ist doch der Grundstock jeder Behandlung. Auf Ämtern wird nicht geschludert, ähnlich wie bei Baugenehmigungen ist man auch hier standesgemäß gründlich. Und das ist  gut so.

Wenn Sie diese Zeilen bis hier hin gelesen haben, stellen Sie sich unter Umständen immer noch die Frage, ob ein Heilpraktiker Ihnen helfen könnte und wenn ja, ob dieser Artikel Ihre Entscheidung irgendwie beeinflusst.

Zu meiner Person:

Geboren 1976 und Vater einer bezaubernden Tochter.
Meine Hobbys waren früher Bodybuilding und Boxen.
Heute ist es meine Tochter, mein Beruf und mein Garten.
Waldorfschüler ohne Abitur.
Abitur am 2. Bildungsweg mit NC 1,9 (ich hätte also auch Jura oder als Fitnesstrainer a.D., Sportwissenschaften, bzw. bei ca. 12 Semestern Wartezeit: Medizin studieren können)

Stattdessen entschied ich mich für 9 Semester Geschichte und Philosophie ohne Abschluss an der Ruhruniversität Bochum. Weshalb ich mich zur Zeit meines „Abgangs“ trotzdem nicht für dümmer als ein Absolvent hielt. Heute liegt das meiste brach. Meine zwei  wichtigsten Erkenntnisse in knapp 5 Jahren Studium: Geschichte wird von den Siegermächten geschrieben und Grammatik und Stil sind wichtiger als Inhalt. Ein Studium macht daher vor allem eins: Gesellschaftskonform.
Meine schöpferische Freiheit war mir jedoch wichtiger.

In der Zeit meines Studiums und davor war ich als Rausschmeißer in Diskotheken, LKW-Fahrer und zuletzt 15 Jahre lang als Fitness-und Gesundheitstrainer tätig. Ich sage Ihnen: gesellschaftlich bin ich weit ´rum gekommen und habe meine Schlüsse gezogen. Heute stehe ich da, wo ich stehen möchte. Das hat dazu geführt, dass ich, als verträumter Waldorfschüler, letztendlich doch noch zu einem relativ nüchternen Realist geworden bin, der die Dinge lieber so sieht wie sie sind, als so, wie eine Gesellschaft es von mir erwartet.
Daher betrachte ich es ebenso als meine Aufgabe als Therapeut,  auch Ihr Weltbild, zumindest ein Stück weit, und nur wenn Sie es gestatten, zu verändern. Denn es lohnt sich durchaus.

Meine erste Sinnkrise als Heilpraktiker durchlebte ich bereits während meiner „Ausbildung“ und Schulzeit als Heilpraktiker-Anwärter. Denn ich wusste bei Gott nicht, was ich später machen sollte. Ich wollte bloß kein Arzt werden, aber Menschen helfen. Dann erlebte ich, wie eine Heilpraktiker-Anwärterin dank Akupunktur von einer vollkommen konfusen Schülerin zur Klassenbesten wurde.

Von da an machte ich mich auf den Weg. Seither habe ich die Wirkung verschiedener naturheilkundlicher Verfahren selbst erfahren. Und ich habe mindestens genau so viel Patienten Akupunktiert, die nicht an einen Erfolg glaubten, wie überzeugte Anhänger dieser Methode. Meine Schlussfolgerung: der Glaube an Erfolg kann die Wirkung deutlich Verstärken. Aber der Aberglaube lässt den Erfolg nicht zwangsläufig ausbleiben.

Wenn die Wissenschaft nicht in der Lage ist, die Wirkungsweisen verschiedener komplementärer und alternativer Therapiemethoden zu beweisen, kann das in meinen Augen nur zweierlei bedeuten:

Entweder ist die Wissenschaft noch nicht in der Lage dazu, oder die Wissenschaft will einfach nicht.

Da ein Großteil der westlichen Gesellschaft die Wissenschaft wie ihren Gott verehrt, tritt sie mit ihm auf der Stelle … Ich bin so vermessen, das zu behaupten und sehe die Wissenschaftler in diesem Moment müde lächeln. Da wir uns lieber mit dem Mars beschäftigen als mit den wirklichen Problemen dieses Planeten, werden wir das Problem hier wahrscheinlich irgendwann durch Exodus lösen: erst Madagaskar, dann zum Mars.

Da eine wissenschaftliche Grundannahme leider bedeutet: „was nicht wissenschaftlich bewiesen ist, gibt es nicht“, bedeutet das für viele empirische Erkenntnisse auf jedem Gebiet des Lebens, den wissenschaftlichen Tod.
Wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gäbe, dass die Sonne im Osten aufgeht, dann wäre das einfach nicht so, und daran wäre nicht zu rütteln*. Folglich handeln wir Heilpraktiker anscheinend nicht nur mit mangelndem Fachwissen sondern auch vollkommen bar jeder wissenschaftlichen Grundlage. Und dennoch erzielen Heilpraktiker  (und naturheilkundlich arbeitende Ärzte!!! Sowas gibt es ja schließlich auch noch) erstaunliche Ergebnisse, weshalb der Zulauf zur Naturheilkunde und Heilpraktikern (beides muss man Inhaltlich erst einmal voreinander trennen) offensichtlich immer größer wird, was einige Interessengruppen zum Handeln veranlasst. Da es in den letzten 40-50 Jahren so gut wie keine positive Presse oder auch nur den Versuch durch die großen, meinungsmachende Medien, gegeben hat, ein anderes , positives Bild des Heilpraktikers darzustellen, kann das eigentlich nur eins bedeuten: wir sind ein ernstzunehmender (Wirtschafts?)Faktor in der Gesundheitsbranche, den aber dort niemand so richtig will. Wir können ja auch eigentlich gar nichts.

Ich nutze also hier das weitgehend freie Medium Internet um das gesellschaftliche Bild des Heilpraktikers zu aktualisieren.

Sie sind herzlich eingeladen, in meiner Praxis den Menschen Tim Theuerkorn kennen zu lernen. Erleben Sie eine Praxis, die ohne Kredit und ohne Standesdünkel aufgebaut wurde, denn sie rückt den Menschen in den Mittelpunkt, und darauf bin ich stolz. Und der Austausch zwischen Patient und Therapeut wird nicht zur Behandlungsziffer auf einer Rechnung. Viele Patienten gehen wegen dieser Aspekte zum Heilpraktiker:  weil Sie dort nicht ein notwendiger Faktor in einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation („Cash Cow“) sind, sondern weil in einer Heilpraxis Ihr Problem zu unserer Aufgabe wird.

Sie glauben das nicht? Machen Sie doch den Versuch. Kommen Sie mit uns Heilpraktikern ins Gespräch und lassen Sie sich nicht ohne zu hinterfragen durch den „Mainstream“ manipulieren. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom …

Ich freue mich auf ein anregendes Gespräch. 2015-06-27 11.55.57

  • *Ich möchte an dieser Stelle weder die Wissenschaft noch alle Wissenschaftler über einen Kamm scheren. Das mögen wir Heilpraktiker auch nicht und das haben auch die Wissenschaften und Wissenschaftler / Ärzte nicht verdient. Allerdings ist die Wissenschaft in unserer Gesellschaft ein Machtmittel geworden, das viel zu oft von Mietmäulern und Medien zur Desinformation, als denn zur Aufklärung genutzt wird. Deshalb ist es möglich, dass trotz vorliegender alternativer Entwicklungen, die Reichen dieser Welt immer noch wegen Öl Kriege anzetteln und sich dabei eine goldene Nase verdienen. Und deshalb versetzt man uns mit „Ölknappheit“ weiterhin in Angst und Schrecken …
    Diesen Aspekt sollte man berücksichtigen, wenn man sich als „aufgeklärter“ Mensch, über dieses oder jenes Thema auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse auslässt. Haben wir wirklich immer alle, und vor allem korrekte Informationen, um einen Sachverhalt realistisch beurteilen zu können? Sind wir die „Spezialisten“, für die wir uns halten, wenn wir als Sachbearbeiter einer Versicherung meinen, über medizinische Inhalte dozieren zu können? Könnte es nicht sein, dass der Heilpraktiker, als medizinischer Laie, aufgrund der Gegebenheiten, nicht trotzdem die eine oder andere Erfahrung und damit Fachwissen mehr gewonnen hat?

Impingement-Syndrom der Schulter

Subacromidiale Enge im Schultergelenk. Es resultieren häufig Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen mit Schmerzhafter seitlicher Armhebung (Abduktion). Im fortgeschrittenen Stadium auch Schädigung der Supraspinatussehne durch Aufreibung und Verkalkung eines chronisch entzündeten Sehnenapparates.

Es ergibt sich folglich ein, im fortgeschrittenen Stadium häufig dauerhaftes Schmerzsyndrom der Schulter, welches auch in Ruhe, besonders in Seitlage und bei alltäglichen Tätigkeiten, zur erheblichen Last wird. Sehnen und Schleimbeutel neigen bei andauernder Fehlbelastung zur chronischen Entzündung.

Ursachen
Häufiges Überkopfarbeiten und Überbelastung der Schulter-Nackenmuskulatur, besonders der Rotatorenmanschette und des M. Trapezius,  durch einseitige Tätigkeiten, führt zur Kontraktur und Verspannung derselben Muskulatur. In der Regel finden wir beim Impingement-Syndrom ausgesprochen Schmerzhafte Myogelosen (Verspannungsknötchen) des Nackenmuskels M. Trapezius. Resultat ist eine Veränderung der Statik der Hals-Nackenmuskulatur, mit entstehender Zugwirkung der Muskulatur Richtung Kopf (nach kranial). Da diesem Impuls auch Schulter- und Armmuskeln folgen müssen, kommt es zu einer Veränderung der Lage des Oberarmkopfes (Caput humeri) im Schultergelenk, mit Verengung des Schulterspaltes unter dem Schulterdach (Acromion). Der Oberarmknochen wird durch die Zugwirkung der verkürzten Muskulatur quasi „angehoben“ und strebt gegen das Schulterdach. Hier kommt es dann zur schmerzhaften Bewegungseinschränkung und häufig zum Entstehen einer Arthrose und Entzündungen durch wiederholtes Reiben des Oberarmknochens am Schulterdach. Der Schleimbeutel, der direkt unter dem Acromion die Bewegung des Oberarmknochens „puffert“, neigt zur chronischen Entzündung  (Bursitis) durch zu starke Reibung und Druck.

Die Situation der Schulter-Nackenmuskulatur kann darüber hinaus durch Fehlstellungen, Fehlbildungen und Verschleiß der Wirbelsäule ungünstig beeinflusst werden. Vor allem im Bereich des 5. Halswirbels bis 2. Brustwirbels, kommt es bei Fehlstellungen der Wirbelkörper zu resultierenden Fehlstellungen und Fehlspannungen der angebundenen Muskulatur, hier vor allem der Schulter-, Nacken- und Schulterblattmuskulatur.

Schulmedizin
In der Schulmedizin wird bei entstehenden Entzündungsgeschehen der Sehnen und Schleimbeutel vor allem mit entzündungshemmenden Medikamenten, besonders Cortison behandelt. Daneben wird versucht mit Physiotherapie und manueller Therapie das Gelenk zu mobilisieren und zu entlasten. Auch Muskelaufbau und Verbesserung der Koordination gehören zum Behandlungskonzept.

Schlagen diese Therapiekonzepte nicht an, sind aus Sicht der Schulmediziner viel zu häufig operative Eingriffe an der Schulter notwendig. Sowohl bei der arthroskopischen Operation als auch bei der offenen Operation werden Teile des Gelenks entfernt, um Beweglichkeit wieder herzustellen. Was weg ist, kann ja nicht mehr stören …

Das hält den Prozess der  progressiven Dysbalance der Schulter-Nackenmuskulatur allerdings nicht auf.

Alternative Behandlungskonzepte

Muskelentspannung
Bei den alternativen Behandlungskonzepten steht vor allem die Entspannung (Detonisierung) der Muskulatur und eine Repositionierung der Gelenke wie Schulter, Ellbogen und Wirbelsäule im Vordergrund. Ein operativer Eingriff war, aus den Erfahrungen in der Praxis Theuerkorn, bislang in keinem Fall notwendig. Selbst dann nicht, wenn Orthopäden dem Patienten bereits zu diesem Schritt geraten hatten.

Die Behandlungsdauer schwankt bei diesem Problem zwischen 3-6 Sitzungen. Es ist durchaus möglich, dass andere Fälle eine längere Behandlungsdauer erfordern. In den  ersten zwei Sitzungen wird vor allem chiropraktisch das Skelett behandelt und mit Hilfe der Ohrakupunktur und Tape-Anlagen versucht, die Muskulatur, welche das Schultergelenk beeinflusst, zu regulieren. Ein besonderes Augenmerk gilt der (Akupressur)Massage, welche bei jeder Sitzung erhebliche Bewegungsverbesserung der Halswirbelsäule und Reduktion der Spannungsknoten  (Myogelosen) der Nackenmuskulatur bringt.

Im Übrigen darf eine Beckenfehlstellung bei der Behandlung des Impingement-Syndroms nicht übersehen werden. Leider denkt kaum ein Schulmediziner (ganzheitlich) von einer Schulter bis zu den Beckengelenken.

In den folgenden Sitzungen tritt die Chiropraktik in den Hintergrund und es werden manuelle Methoden zur Entspannung der Muskulatur wiederholt. Je nach Ursache (Psychosomatisch: Stress?) kommt hier auch wieder der Ohrakupunktur eine wesentliche Bedeutung zu. Fehlen kann sie hingegen bei keiner Therapiesitzung. In der Abschlusssitzung wird ein letztes Mal die Wirbelsäule und Schultern auf Fehlstellungen hin untersucht, und ggf. korrigiert. In manchen Fällen kann eine weitere Versorgung mit entspannenden Schulter-Nacken-Tapes in regelmäßigen Abständen sinnvoll sein. Die Patienten empfinden gerade hier die Tape-Anlagen als sehr wohltuend und verleihen ihnen dauerhafte Sicherheit.

Muskelaufbau?
Muskelaufbau der Schultermuskulatur, hier der Schulter-Nacken-Muskulatur, wird ausdrücklich vermieden, da mit dem Muskelaufbau gleichzeitig eine erneute Erhöhung der Muskelspannung (Hypertonus) im Bereich der Schulter und des Nackens erreicht wird, die dem Problem kontraproduktiv entgegen steht. Lediglich die Kräftigung des unteren Nackenmuskelanteils (M. Trapezius, pars ascendes), zur Entlastung des oberen Nackenmuskelanteils (M. Trapezius, pars descendes) und des Schulterblatthebers (M. Levator scapulae), wird als Gymnastikübung in das Therapiekonzept integriert.

Behandlungsdauer
Geht die Schulmedizin von der Notwendigkeit langanhaltender Behandlungsserien aus, habe ich in der Praxis die Erfahrung gemacht, dass nach Wiedervorlage der Fälle im Abstand von erst 3, dann 6 Monaten jeweils eine chiropraktische Kontrollbehandlung und weitere Behandlung der Region der Halswirbelsäule notwendig ist, ohne das sich bis dahin Beschwerden wieder deutlich verschlimmerten. Daher erfolgt dann wiederum die Empfehlung, alle 6 Monate zur Kontrolle vorstellig zu werden, um ein Neuentstehen der Schmerzproblematik zu verhindern. In manchen Fällen wird mit Ohrakupunktur kombiniert.

Erweisen sich Fälle hartnäckiger als gewohnt, wird der Säurestatus des Patienten untersucht, um ggf. mögliche Ursachen durch eine Übersäuerung der Muskulatur erklären zu können. Fällt die Testung positiv aus, wird mit einer isopathischen und biochemischen Behandlung begonnen. Zur Entsäuerung der Muskulatur werden Bikarbonate, Magnesium phosphoricum und Zitronen- oder Armeisensäure oral substituiert. Auch die subkutane oder intramuskuläre Injektion von Zitronen- oder Armeisensäure kann u.U. hilfreich sein, wird allerdings in der Praxis Theuerkorn als Behandlungsmethode nicht praktiziert.

Wenn ein generalisiert hoher Muskeltonus beim Patienten festgestellt wird, kann diese Vorgehensweise angezeigt sein. Die Behandlung mit Isopathika und Bikarbonaten muss allerdings mindesten 3-6 Monate durchgeführt werden. Eine Kontrolluntersuchung sollten dann mindestens alle 6 Monate erfolgen, wenn nicht sogar alle 3 Monate.

Berücksichtigt werden muss auch eine eventuelle medikamentöse Therapie, welche den Muskeltonus negativ beeinflusst. So neigen vor allem Schilddrüsenmedikamente (Thyroxin, L-Thyroxin), ASS und Betablocker dazu, den Muskel zu übersäuern, zu Verspannen und den gesamten Muskeltonus des Patienten zu erhöhen, mit dem Resultat chronischer Verspannungen und Muskelverhärtungen. Solche Medikationen sind ggf. notwendig und können nicht ohne weiteres abgesetzt werden. Nicht zuletzt der wahllose Gebrauch von Kalzium bei vermeindlichen Osteoporosepatienten kann zu Muskelverhärtungen führen[1]. Diese Substitution ist allerdings häufig unsinnig.

Die hier gemachten Aussagen vertreten keinen wissenschaftlich anerkannten Standpunkt. Die hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

Aus rechtlichen Gründen weise ich besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt werden soll, dass hier ein Heilungsversprechen meinerseits zugrunde liegt bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.


[1] Dies führt dazu, dass die älteren Semester unsere Mitbürger dazu neigen, vor dem Schlafengehen Magnesium gegen nächtliche Wadenkrämpfe einzunehmen. Magnesium ist ein Antagonist („Gegenspieler“) von Kalzium, der die Wirkung des Kalziums aufhebt. Wenn Patienten nach der regelmäßigen Gabe von Kalzium dazu neigen, nächtliche Wadenkrämpfe zu bekommen, bedeutet das, dass es zu einem Kalziumüberschuss im Muskel kommt, da das Kalzium offensichtlich nicht im Knochen ankommt, für den es jedoch bestimmt war. Die Notwendigkeit der Kalziumgabe ist daher fraglich. Grundsätzlich neigt Kalzium dazu, zu verhärten. Im Knochen soll es das, im Muskel nicht. Es sollte abgeklärt werden, warum Kalzium im Knochen ungenügend eingebaut wird. Bewegungsmangel ist eine zu leichte Erklärung. Darmdysbiosen können zu einem Mangel an Kalzium führen. Allerdings ist die Kalziumgabe dann sinnlos und macht ggf. Nierensteine. Schilddrüsenfehlfunktionen können hingegen den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen, wodurch entweder zu viel Kalzium aus dem Knochen geholt wird, oder wiederum zu wenig im Knochen ankommt. In jedem Fall wäre auch dann eine Kalziumgabe unsinnig, da der Knochen es nicht aufnimmt, oder es im Muskel als weiterer Kalziumspeicher eingelagert wird.  Ich gehe davon aus, dass die Pharmalobby sich einen Absatzmarkt für Kalzium geschaffen hat, indem es den unsinnigen Gebrauch von Kalzium empfiehlt, wenn es zur physiologischen Abweichungen der Knochenstruktur im Zusammenhang mit dem Alter des Patienten kommt.

Sport und Training bei ISG-Blockaden

Machen Sie nur zielgerichtetes Training, wenn eine (ISG)-Blockade behoben wurde. Mit einer bestehenden Blockade fixieren Sie durch Kräftigungsübungen die Fehlstellung. Umso schwerer wird es dann für jeden Therapeuten, ihre Beschwerden zu lindern. Lediglich mobilisierende und lockernde Übungen können sinnvoll sein.

Bei wiederkehrenden ISG – Blockaden (Kreuzbein-Darmbein-Gelenksblockaden) ist es wichtig unter fachlicher Anleitung zu trainieren. Der einfache Tip „machen Sie Sport“ kann an dieser Stelle nicht ausreichend sein! Um eine muskuläre Dysbalance, welche häufig aus dauerhaften Fehlstellungen resultiert, zu korrigieren, muss genaue Kenntniss der Pathophysiologie einer ISG-Blockade vorhanden sein. Ansonsten werden bestehende Beschwerden nur verschlimmert.

Lassen Sie sich von ihrem Trainer oder IMG00163-20110209-1213Sporttherapeuten genau erklären, welche Muskeln gekräftigt werden müssen und welche zu mobilisieren sind. Hier spielen vor allem die Pomuskulatur (Gluteus-Muskulatur), die Psoas/Iliopsoas-Muskeln sowie der „Birnenförmige“ Muskel (M. Piriformis), neben den klassischen Übungen zur Kräftigung von Rücken und Bauch, eine wichtige Rolle,.

Der M. Piriformis ist übrigens ein Muskel, der häufig bei Verkürzung oder Verspannung den Ischias-Nerv irritieren kann (Piriformis-Syndrom) und dann zu  „missverstandenen“ Ischias-Symptomen führt. So muss nicht jeder Ischias-Schmerz eine Bandscheibenproblematik bedeuten.

ISG-Blockaden führen darüber hinaus zu Dysbalancen von Muskelpaaren, welche dann widerum ein asymmetrisches Training der Muskulatur notwendig machen.

Lassen Sie sich genau beraten, wie ein solches Training zusammen gestellt werden muss und sein Sie sich im Klaren, dass ihre sportlichen Versuche ohne eine eindeutige Diagnose nicht von Erfolg gekrönt sein werden. Dies führt letzendlich zu dem Schluss, dass Sie in herkömmlichen Sporteinrichtungen ihr Problem nicht in den Griff bekomen werden.

Lassen Sie sich von qualifizierten Sporttherapeuten in Rückenschule unterweisen oder nehmen Sie an Pilates-Kursen teil, welche von Übungsleitern angeleitet werden, die in ihrem Fach ordentlich ausgebildet wurden. Im Moment gibt es in Deutschland nicht mal eine Hand voll Institutionen, die eine solche Pilates – Qualifikation anbieten.IMG00164-20110210-1130
Auch eine Übungsleiter-Qualifikation für Präventionskurse nach §20 SGB V ist bei weitem nicht ausreichend, um ihre gesundheitlichen Probleme überschauen zu können. Die derzeit sogar von den Sportfakultäten der Universitäten angebotenen Qualifikationen für Diplomsportlehrer weisen gravierende Lücken in der Wissensvermittlung auf, so dass zu einer Teilnahme an solchen Kurse höchstens bei Leitung durch einen Physiotherapeuten geraten werden kann.
Die Erfahrung hat leider gezeigt, dass hier, ähnlich wie bei Rehasportlizenzen, das teure Papier der Zulassung mehr bedeutet, als fachlich fundierte Ausbildung.

Für die Zulassung zum Rehasport-Kursleiter werden ähnliche Anforderungen gestellt, wie für die Übungsleiter-Qualifikation für Präventionskurse nach §20 SGB V. Leider zeigt das Ergebnis, dass hier eine teure Ausbildung mit wenig Hintergrund konzipiert wurde, an der vor allem die Bildungseinrichtungen viel Geld verdienen können. Viel zu häufig werden trainingstherapeutische und sportmedizinische Grundlagen nur rudimentär vermittelt, wodurch eine fachlich kompetente Durchführung dieser Kurse nicht realisierbar wird.

                                                                                                                                                                 

In der Naturheilpraxis Theuerkorn
– werden Sie eingehend untersucht.
– werden bestehende Blockaden chiropraktisch gelöst.
Wird Ihnen auf der Basis der Diagnose ein Übungsprogramm zusammen gestellt, dass:
– die wesentlichen Muskeln mobilisiert und dehnt.
– die wesentlichen Muskeln kräftigt und ein Gelenk stabilisiert.

Chiropraktik

Die Chiropraktik ist eine gezielte Handgrifftechnik zur Repositionierung von Gelenken, mit dem Ziel, die ursprüngliche Beweglichkeit wiederzuerlangen.
An der Wirbelsäule, den Rippen, Armen und Beinen werden zielgerichtete und rasche Bewegungen angewendet, um Blockaden zu lösen und Fehlstellungen zu korrigieren. Diese biomechanische Methode geht dabei, wie zu oft fälschlicher Weise angenommen, ohne Ruck und erhöhten Kraftaufwand vor, um erworbene Fehlstellungen zu beheben.

Die Ursprüngliche These, dass Fehlstellungen und dauerhafte, irritierte Nerven nicht nur zu Erkrankungen des Bewegungsapparates, sondern auch zu organischen Störungen führen könnten, ist wissenschaftlich derzeit nicht belegt, bildet aber die Kernaussage, der ursprünglichen chiropraktischen Lehre. Die Frage, ob man organische Erkrankungen durch einen chiropraktischen Eingriff beheben kann, sei dahin gestellt. Trotzdem konnten Verbesserungen von organischen Beschwerden nach einem gezielten Eingriff, besonders an der Wirbelsäule beobachtet werden. Diese Erkenntnisse sind allerdings ebenfalls nicht wissenschaftlich belegt.
In der Naturheilkunde und ganzheitlichen Medizin hat die Chiropraktik daher allerdings durchaus auch eine diagnostische Bedeutung.
Geht man davon aus, dass Nerven, die rechts und links neben der Wirbelsäule aus dem Spinalkanal austreten, und welche für die nervale Steuerung eines spezifischen Organsystems zuständig sind, durch eine Fehlstellung der Wirbel irritiert werden, muss man sich gleichzeitig die Frage stellen, ob die Funktion eines Organs ebenso beeinträchtigt wird, wie der Nerv selbst in seiner Funktion.
Typische Beschwerden einer Wurzelkompression eines Nervs an der Wirbelsäule, sind Mißempfindungen, Lähmungserscheinungen und Schmerzen. Das Ischias-Syndrom, bei dem es zu diesen Symptomen durch Irritation von sensiblen und motorischen Nerven im Lendenwirbelbereich kommt, zeigt den Mechanismus  systemischer Ausfälle in den Beinen bei nervaler Irritation durch z.B. Blockaden der Wirbelsäule oder Beckengelenke. Man sollte sich also die Frage stellen, ob ebenso die Funktion von Organen durch so eine Irritation eingeschränkt wird. Da die notwendige nervale Steuerung der Organe ebenso über das Rückenmark verläuft, muss man annehmen, dass durch eine Störung im Nerv, die Organfunktionen gestört oder wesentlich in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, solange eine Blockade bestehen bleibt.

Die häufig angenommene und befürchtete „Überdehnung“ des Bandapparates wird bei einem chiropraktischen Eingriff hingegen nicht erreicht, da mit der Repositionierung eines Gelenks gleichzeitig die Normalstellung des Band- und Muskelapparates erreicht wird. Ein betroffenes Gelenk wird dabei lediglich leicht über seinen normalen Bewegungsradius hinaus bewegt, ohne die anatomischen Grenzen zu überschreiten und physiologischen Gegebenheiten außer Acht zu lassen. Anstelle des so oft angenommenen, „brachialen“ Rucks, wird lediglich mit leichtem Impuls über den Radius eines Gelenks bewegt. Das dabei häufig wahrgenommene Knacken ist jedoch nicht das Knacken der Knochen, sondern das Lösen eines Vakuums, das durch eine Fehlstellung, Subluxation, bzw. den verschobenen, verdrehten oder gekippten Wirbel, in einem Gelenk entstanden ist.

Die Chiropraktik wird heute auch als Teil der strukturellen Chiropraktik und sanften Osteopathie  angesehen. Chiropraktiker wie Dr. Ackermann legten besonderen Wert auf eine sanfte Methode, die möglichst schmerzfrei, und unter Berücksichtigung kausaler Zusammenhänge im gesamten Organismus Mensch, wirken sollte. Aus diesem Grund kann die Chiropraktik durchaus als ganzheitliche Heilmethode gelten und ergänzt hier andere ganzheitliche Therapieformen.

Aus rechtlichen Gründen weise ich besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen meinerseits zugrunde liegt bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.

Arthrose (Arthrosis deformans)

In unserer Gesellschaft wird das Problem der Arthrose als irreversible Erkrankung von Gelenken in einer unvollständigen Sichtweise betrachtet.
Ist ein Gelenk einmal verschlissen, ist es natürlich schwierig zum einen die Schmerzen zu lindern und zum anderen den progressiven Verschleiß aufzuhalten, oder ihn gar zu beseitigen. Diese Möglichkeit gibt es in der Schulmedizin derzeit offensichtlich nicht, was so festzuhalten bleibt, aber weiter hinterfragt werden muss.
I.d.R. führt der Weg eines Arthrose-Patienten über die dauerhafte Substitution von Schmerzmitteln unweigerlich zur notwendigen Operation mit Gelenkersatz. In den letzten Jahren sind diese Methoden bei Knie- und Hüftersatz (TEP) erfolgversprechend geworden. Trotzdem ist ein neues Gelenk nie mit dem Alten zu vergleichen.
In manchen Fällen hingegen, bleibt häufig nur die Dauermedikation von Schmerzmitteln und Gelenkversteifung- oder Stilllegung (Handgelenk, Sprunggelenk, Wirbelsäule), was weitere Probleme mit sich bringt.
Was allerdings in der Schulmedizin wie so oft außer Acht gelassen wird, sind die eigentlichen Ursachen einer Arthrose, die bereits in den jungen Jahren eines „Patienten“ im Grundstock durch „Fehlverhalten“ gelegt werden. Neben Fehlhaltungen, Fehlbelastungen und Überbelastung eines Gelenks, ist VOR ALLEM eine angepasste Ernährung zu nennen. Viel mehr eigentlich eine falsche Ernährung, wie Sie uns in einer „Fastfoodgesellschaft“ gelehrt wird: Kohlehydrat- und Eiweißlastig, Mineralstoff- und Vitaminarm, die letztendlich zu einer Vielzahl chronischer Systemerkrankungen führen kann.
Fast alle Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises, zu dem die Arthrose ebenfalls gehört, gehen, wenn man danach forscht, natürlich individuell bedingt, mit einer Übersäuerung des Organismus Hand in Hand. Diese hat häufig ihre Ursache in falscher Ernährung, chronischem Stress und falscher bzw. dauerhafter Medikation von Präparaten wie Antibiotika, Cortison oder Herzkreislauf – Medikamenten (um nur einige zu nennen).

Die Übersäuerung eines Organismus´ macht sich dann zwangsläufig neben Störungen des Verdauungsapparates, auch im Bewegungsapparat bemerkbar, da sich über die Jahre eine Elektrolytstörung im Organismus entwickelt, die letztlich auch zu einer Störung des Knochenstoffwechsels und somit zu Erkrankungen wie Arthrose, Osteoporose und Arthritische Leiden ebenso wie zu Beschwerden des aktiven Bewegungsapperates wie Verspannungen, Muskelschmerzen und gar Fibromyalgie führen KÖNNEN.
Eine erfolgreiche Linderung von Gelenkbeschwerden sollte daher immer mit einer Anpassung der Essgewohnheiten verbunden werden, wenn man langfristig „Ruhe“ und neue Beweglichkeit in den Gelenken schaffen möchte!
Man muss an dieser Stelle anmerken, dass die Ursache genannter Erkrankungen hingegen nicht ausschließlich und allein in einer falschen Ernährung zu suchen sind.

In der Naturheilpraxis hat sich eine Kombination aus Schmerztherapie durch Akupunktur und  Entsäuerung des Organismus, in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung zu einer basenreichen, eiweißarmen (ggf. sogar Karenz von tierischen Eiweißen) Kost bewährt.
Dazu gehört natürlich die Substitution von Präparaten, die für den Knochenstoffwechsel von essentieller Bedeutung sind, und die sich nicht allein auf Calcium und Vitamin D beschränkt (Beispiel Osteoporose). Viel entscheidender ist, dass durch eine Ernährungsumstellung und Regeneration der Darmflora überhaupt eine positive Stoffwechselsituation erzeugt wird, die es dem Organismus überhaupt erlaubt, lebenswichtige Mineralien, Vitamine, Spurenelemente etc. zu resorbieren. Vor der Substitution von notwendigen Elektrolyten, Spurenelementen etc. ist also vorab eine „Reorganisation“ des Verdauungstraktes notwendig.
„Ansonsten produziert man nur teuren Urin“ (Zitat nach Unbekannt).

Allzu oft stellt man als Therapeut fest, dass speziell bei Rheumapatienten viel zu oft chronische Funktionsstörungen des Darms und der Verdauungsorgane in der Anamnese zu finden sind. Erfolgreich zu therapieren heißt, auch hier die Ursachen für Störungen im Mineralstoffwechsel zu behandeln oder manchmal sogar zu beseitigen.

Tim Theuerkorn