Das Auge des Sturms

Liebe Patienten,
Liebe Leser

bereiten sich sich auf den großen „LockDown“ vor. Wir sind im Auge des Sturms angekommen, die ersten Menschen bekommen nun überhaupt kein Klopapier mehr.

Ernsthaft!
Immer mehr Menschen bekommen die Folgen der „Corona“-Krise nun vollends zu spüren. Und wie ich bereits in einem früheren Artikel schrieb: es wird noch schneller, noch mehr passieren. Das Finanzsystem kollabiert. Unser Staatssystem wird möglicherweise ebenfalls kollabieren. Und glauben Sie mir: das ist gut so.

Immer mehr Menschen in meinem Umfeld geraten in Panik. Allen voran derzeit die selbständigen Kleinunternehmer, die gerade überhaupt kein Licht am Ende des Tunnels mehr sehen wollen. Ich kann das nachvollziehen, bin ich doch selbst ein kleiner Einzelunternehmer. Nur packt mich irgendwie nicht die Angst!

Der Großteil der Menschen scheint vor allem ein Interesse daran zu haben, dass das Hamsterrad, das uns seit einer Ewigkeit wie in einem goldenen Käfig in der Sklaverei gefangen hält, weiter am Laufen zu halten. Steuernummern bekommt man heute noch vor der Geburtsurkunde. Da sieht man, wo der Hase lang läuft. Man hat auch gar nichts anderes gelernt. Der mit dem Goldenen Käfig verbundene Komfort darf aber vor allem nicht abhanden kommen. Dennoch bleibt unser derzeitiger Zustand nichts weiter als der goldene Käfig mit dem Hamsterrad als Zentrum unserer Anstrengungen. Diese Zeit, in der wir leben, und die jeder jetzt ganz bewusst und intensiv wahrnehmen sollte, dient genau diesem Zweck: auch noch den letzten Menschen aufzuwecken, bevor es zu spät ist, und man hart auf den Boden der Realität aufschlägt. Denn dann wird es sehr schmerzhaft,  mit den anstehenden Veränderungen fertig zu werden. Denn der Goldene Käfig bricht gerade zusammen. Und wenn alles gut läuft (und das wird es), wird am Ende auch das Hamsterrad weg sein. Raus aus der Komfortzone müssen wir aber nun in jedem Fall.

Zwei Dinge sind im Moment alles beherrschend:
1. wir werden alle an Corona sterben (vor 6 Monaten war es noch die Klimahysterie. Jetzt redet allerdings kaum noch jemand davon).
2. wir bekommen nichts zu essen mehr.

Ich sage Ihnen jetzt etwas:
SIE LEBEN. Und nur das zählt.

Erstaunlicherweise stellen in meinem Umfeld auch immer mehr Menschen fest, dass sich das Leben jetzt im Moment entschleunigt. Die ersten Menschen begreifen die Situation in dieser Republik als „Innehalten“. Die ersten Menschen kommen jetzt zur Ruhe. Es sind diese Menschen, die sich freiwillig nach Hause begeben, weil Sie die Unruhe, Hektik und Hysterie in den Straßen und Supermärkten nicht mehr ertragen.
Mich selbst erfasste vor zwei Tagen das starke Gefühl, dass es auch für mich jetzt Zeit wird, nach Hause zu gehen. Ich liebe meinen Beruf über alles, und ich bin gerne als Therapeut für andere Menschen da. Aber JETZT ist die Zeit, in der jeder sich um sich selber kümmern muss. Diese Zeit ist jetzt auch für mich gekommen. Im Sinne eines gesunden Egoismus‘ . Dies ist die Zeit, in der die Welt nicht unter geht, sondern in der die Welt aufsteigt. Und Wir MÜSSEN vorbereitet sein, wenn wir mit wollen.

Die Zeit der materiellen Vorbereitung auf das kommende Szenario ist so gut wie abgelaufen. Jetzt geht es um Ihre eigene, innere, mentale Vorbereitung.

Die Zeit daheim bietet uns die Möglichkeit in uns zu gehen. Befassen wir uns mit uns selbst und mit unseren Liebsten (am besten in dieser Reihenfolge). Richten wir uns aus und kommen wir zur Ruhe. Schöpfen wir Energie für den großen Sprung, den wir in Kürze machen können.
Wir haben jetzt die Möglichkeit, Dinge zu tun, für die wir sonst keine Zeit hatten (aber verlassen wir dabei nicht das Haus!). Beten wir, Meditieren wir. Denken wir nach über den Sinn des Lebens. Denn das sind die Themen, die in der nächsten Zeit relevant sind. Von der alten Welt wird nicht viel übrig bleiben.

Als die Fitnessstudios geschlossen wurden, war mein Ärger zuerst recht groß, denn ich wollte ja meinen Sport regelmäßig weiter machen. Er fehlt mir auch jetzt. Aber trotzdem habe ich bereits nach zwei Tagen feststellen können, wie sehr mich dieser, nur leicht veränderte Tagesrhythmus geerdet hat, und wie sehr mich das jetzt unterstützt. Und jetzt genieße ich es. Endlich finde ich wieder die Ruhe und die Zeit, Ihnen ein paar Zeilen zu schreiben, in der Hoffnung, dass Sie von meinem Optimismus eher angesteckt werden, als von Corona.
Überhaupt scheint Corona nur ein Vorwand zu sein für andere Dinge, die sich in Deutschland und dem Rest der Welt gerade abspielen. Was das wohl sein mag … kann zur Zeit nur Theorie sein. Wir werden sehen.

Wenn im Laufe der nächsten Tage Ausgangssperren oder sogar ein nationaler Notstand verhängt wird, verfallen Sie nicht in Panik. Bleiben Sie zuhause und genießen Sie die Zeit für sich. Es gibt so viel mehr als Sorgen um Geld und Corona-Viren.
Das Osterfest steht kurz bevor. Und die Christen unter den Lesern wissen, dass Ostern das Fest der Auferstehung Christi ist. Der März hingegen steht seit jeher im Zeichen des Mars, dem römischen Kriegsgott. Sein wir daher froh, dass der März fast vorbei ist.

Die beste Vorbereitung für stürmische Zeiten ist Ruhe bewahren. Begeben Sie sich in das Auge des Sturms, dort herrscht Ruhe. Und vertrauen Sie. Wenn Sie glauben, dass dass es nur noch Böses in der Welt gibt, seien Sie gewiss, dass es immer eine Gegenkraft geben muss. Das ist ein physikalisches Gesetz. Diese Kräfte ringen gerade um unsere Seelen.

Sollten wir uns vorerst in der Praxis nicht mehr sehen, wünsche ich Ihnen alles Gute, für die kommende, turbulente Zeit. Es wird sich deutlich schneller beruhigen, als Sie jetzt gerade wahrscheinlich annehmen.


Anmerkung am Rande:
ich stehe auch jetzt noch in meiner Praxis zur Verfügung. Alle bisher vereinbarten Termine können noch stattfinden.
Ein starkes, intuitives Gefühl sagt mir allerdings, dass das möglicherweise ab kommender Woche (Kalenderwoche 13/2020) vorerst nicht mehr möglich sein könnte. Sollte dieser Fall eintreten, werde ich mich umgehend bei Ihnen melden um Termine ggf. vorerst zu streichen.
Die Termine werden wir dann, solange das Ihr Wunsch ist, sobald als möglich nachholen.
Inwieweit es gestattet sein wird, Akutfälle mit starken Schmerzen zu behandeln, kann ich derzeit nicht beantwortet, werde dies aber zu gegebener Zeit auf dieser Seite mitteilen.

In jedem Fall stehe ich telefonisch für Sie zur Verfügung:
0231 – 98 33 98 50 oder 0231 – 13 07 23 34

Corona – Virus

Corona. Wer es haben will, sollte sich besonders viele Gedanken darüber machen, wie er es am besten NICHT bekommt, und wie er es vermeiden kann. Das ist eine ganz einfache Naturgesetzmäßigkeit der Resonanz. Also viel Spaß damit. Einfacher ist es (oh nein, eigentlich ist es schwerer, aber auch besser, weil es ungemein frei macht), Dinge los zu lassen und keinem Hype zu erliegen (das bedeutet übrigens nicht, dass man verantwortungslos handeln soll).
Neben Resonanz gibt es noch viele andere gute Gründe, warum man es bekommen könnte. NICHTS ist deshalb sicher.
Wir sind allerdings auch nicht an SARS, Grippe, Ebola, Zicka, Masern oder sonst was gestorben. Wenn ich mir eine Infektion aussuchen sollte, vor der ich Angst hätte, wäre es die von mir immer gern erwähnte Tuberkulose. Aber ich will keine Angst haben. Damit verschwendet man nämlich wertvolle Lebenszeit. Deshalb lasse ich das.
Spätestens seit es Impfungen gibt, sollten wir uns klar darüber sein, dass es niemals einen 100%igen Schutz vor einer Infektionskrankheit gibt.

… und deshalb ja: Wir KÖNNTEN erkranken oder sogar sterben (angeblich sehr unwahrscheinlich, wenn man keine Vorerkrankungen hat, da Corona bei über 80% milde bis symptomlos verlaufen soll.), so, wie wir auch an einem Autounfall, Krebs oder an Altersschwäche sterben könnten. Ich speziell könnte mich im Moment vor allem totlachen (das wäre doch ein netter Tod), wie ein Volk mal wieder durch ein gezieltes Programm eine Fiktion zur Realität manifestiert. Auch das ist Schöpferkraft, bzw. Quantenphysik.
Alle machen das, was die Initiatoren gerne möchten (GEZ sei Dank). Und die Politiker halten sich ruhig, man wirft ihnen vor, dass sie zu lasch handeln, und in Kürze werden sie das künstlich erzeugte Betteln des Volkes erhören, hart durchgreifen und uns weiterer Grundrechte berauben. Die Menschen hingegen werden sagen, es ist gut so, denn sie hatten schließlich Angst: dann ist der Plan der Mächtigen mal wieder aufgegangen, das ist perfekte Verführung á la Luzifer. Glückwunsch! Dann kann uns nur noch Gott helfen. Oder Erzengel Michael, Schutzpatron Deutschlands. Aber warum sollten die? Wir haben doch einen freien Willen.

Die häufigste Todesursache auf diesem Planeten ist übrigens Angst in allen ihren Facetten. Und damit spielen und führen uns die Mächtigen seit einer Ewigkeit an der Nase herum.

Nichtdestotrotz sollten wir im Moment im Interesse aller Risikogruppen (Kinder sollen übrigens nicht unbedingt dazu gehören, die erkranken an Corona angeblich so gut wie gar nicht) auf eine besondere Infektionshygiene achten (schwer, weil es gibt ja kaum noch Desinfektionsmittel etc.). Denn wir tragen auch Verantwortung für unsere Nächsten.

Es sollen im Übrigen sogar schon Leute Hamster gekauft haben, um für den Corona-Ernstfall gewappnet zu sein …

 

In diesem Sinne:

Bitte sagen Sie ihre Termine in meiner Praxis bei Symptomen einer Atemwegserkrankung gerne ab, denn der Wahnsinn in diesem Land wird zur Schließung eines jeden Betriebes führen, in dem direkter Kontakt mit Corona-Infizierten stattgefunden hat. Egal, wie gefährlich der Virus nun ist, oder nicht. Leichtfertigkeit nützt in jedem Fall keinem.

Es macht auch keinen Sinn, Nudeln und Klopapier zu horten, aber seinem Therapeuten ins Gesicht zu Husten. Das ist Irrsinn.
Zurzeit warten außerdem eine erhebliche Menge Patienten auf einer Warteliste auf einen kurzfristigen Termin. Sie machen daher ggf. einen Platz frei.

Aktueller Newsletter 9/2016

Der aktuelle Newsletter Nr.  04-2016 (September 2016) steht ab sofort zum Download bereit.

Der Newsletter geht in den nächsten Tagen in den Email-Verteiler.
Wollen Sie die aktuellen Infos der Praxis Theuerkorn regelmäßig erhalten, melden Sie sich gern für den Email-Verteiler an unter: heilpraktiker@theuerkorn.info

 


 

Themen:

  • Krebsbehandlungen durch Heilpraktiker
  • Telefonsprechzeiten
  • geänderte AGB Power Plate
  • aktuelle Preisliste 8-2016
  • NEUE Sprechstundenzeiten
  • Betriebsferien
  • Power Plate – Erfahrungsberichte
  • Rückenfitness
  • Gebührenordnung für Heilpraktiker / GebüH

 

Download: Praxis Newsletter 04-2016 (September 2016)

Newsletter Mai 2016

Der aktuelle Newsletter Mai 2016 / 03-2016 steht ab sofort HIER als PDF zum Download bereit!

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Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Artikel: Beinlängendifferenz und Beckenschiefstand
  • Entgiftungskonzept
  • Ratgeber Sport: ISG-Blockade
  • Infos zum Notdienst
  • Allergiebehandlungen
  • Power Plate – Aufnahmestop ab 15.00 Uhr
  • und weitere Informationen

 

Download : Praxis Newsletter Mai 2016 / 03-2016

Newsletter März 2016

Der Newsletter für März 2016 (Nr. 02-2016) steht zum Download bereit und geht in Kürze in den Email-Verteiler:

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Themen:

  • Frühlingsbeginn und seine Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel / Frühlingsgruß
  • 12-wöchiges Entgiftungskonzept
  • Power Plate – Abnehmprogramm
  • Geänderte Zeit der Notfallsprechstunde / Akutprechstunde am Dienstag
  • Allergiebehandlungen
  • Power Plate – Schnupperangebot verlängert bis 31.03.2016
  • neue Power Plate – Homepage: http://www.yourpowerplate.wordpress.com
  • und weiter Infos …

Download PDF: Praxis Newsletter März 2016 / Nr. 02-2016

Frohes neues Jahr 2016

Die Naturheilpraxis Theuerkorn wünscht ein frohes neues Jahr 2016, viel Glück und Gesundheit!

Folgende Dinge ändern sich in der Praxis 2016:


Neue Geschäftszeiten!:

Montag: 14.00 bis 18.30 Uhr

Dienstag: 8.00 bis 14.00 Uhr

Mittwoch: 8.00 bis 13.00 Uhr sowie 15.00 bis 20.00 Uhr

Donnerstag: Ruhetag! Kein Notdienst!

Freitag: 8.00 bis 13.00 Uhr sowie 15.00 bis 19.30 Uhr

Samstag: Notdienst auf Anfrage zwischen 12.00 bis 18.00 Uhr

Sonntag: Ruhetag!


Der Power Plate – Aufnahmestopp ist zur Zeit  aufgehoben!

Testen Sie im Januar und Februar 2016 die Power Plate im Schnupperangebot!

Power Plate Dortmund

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 Preisliste 2016

26.11.2015: 4 Jahre Berghofer Praxis!

IMG00017-20130508-1432Am 26. November 2015 jährt sich zum 4. Mal die Praxiseröffnung der Praxis in Berghofen. Ich freue mich, zu sehen, dass viele der Gäste des Eröffnungstages heute treue Patienten der Praxis geworden sind, und ich hoffentlich zum gesundheitlichen Wohle beitragen konnte. In diesem Zusammenhang kann ich feststellen, dass die Patientenkartei mittlerweile mehrere hundert Patienten umfasst und seit 2014 der Praxisbetrieb gelegentlich an die Auslastungsgrenze stößt.

Das Einzugsgebiet meiner Behandlungen reicht offensichtlich vom Raum Hamburg bis ins Hochsauerland und Siegen im Süden, sowie über Münster und Osnabrück bis Essen, Köln und Düsseldorf. Eine besondere Bindung scheine ich in Richtung Hagen zu haben, von wo mich mehr Patienten regelmäßig besuchen, als aus dem Stadtteil Berghofen, in dem die Praxis liegt.

Vom beschwerlichen Weg einer Hausbesuchspraxis im Raum Herdecke über eine reine Akupunkturpraxis in Berghofen, hat sich das Behandlungsspektrum in den letzten Jahren deutlich erweitert und sie darf mittlerweile wohl als Praxis für manuelle Therapien bezeichnet werden. In diesem Zusammenhang wird auch im Jahre 2016 die fachliche Kompetenz durch die Osteopathie weiter vertieft.

Wo anfangs Patienten auf Gymnastikmatten ihr Rückenprogramm vermittelt bekamen, bringt heute eine originale Power Plate Patienten und IMG00016-20130508-1432Kunden zum Schwitzen. Nicht zuletzt wegen der Belohnungsmassage am Ende eines Power Plate – Intervalls (1-3 Monate) wächst auch hier der Kundenstamm stetig weiter.

Die Herausforderungen wachsen mit jedem neuen Patienten, aber die Ergebnisse bleiben solide, trotz therapeutischer Einfachheit. Oder gerade deswegen. Auch in diesem Jahr bedanke ich mich herzlich bei allen Patienten, Kunden und Teilnehmern der Kurse für ihre Treue, und freue mich auf die nächsten 25 Jahre. Ich freue mich, neue Patienten aus den entlegensten Winkeln Nordrheinwestfalens und der BRD begrüßen zu dürfen und mich aufs Neue über merkwürdige, schulmedizinische Diagnosen zu wundern.

Tim Theuerkorn

Newsletter August 2015

Der Aktuelle Newsletter August 2015 steht zum Download bereit:

Praxis Newsletter 8-2015

                                                                                                                         

Themen

Der Notdienst bekommt eine offene Sprechstunde ohne Termin.
Der Notdienst bekommt eine eigene Notfallnummer.

Informationen zu den Kursen „Rücken Fit“

Neue Power Plate „Mini“ ABOs

Infoveranstaltung im Oktober 2015 zum Thema „Schilddrüse“

Aktuelle Preisliste und weiteres …

Notdienst am Samstag, 15. August 2015

Am Samstag, 15. August 2015 Notdienst zwischen 13.00 und 14.00 Uhr.

Telefonische Voranmeldung zwingend erforderlich!

0231 – 98 33 98 50

2015-07-22 14.27.06

Tim Theuerkorn – ein Heilpraktiker heute

big_36386055_0_160-174Die folgenden Absätze sollen zum einen meine Person im Zusammenhang mit meinem Beruf als Heilpraktiker vorstellen, viel mehr aber auch mein Selbstverständnis als Heilpraktiker erklären und damit unter Umständen das etwas verzerrte und mittlerweile antiquierte Bild des Heilpraktikers , das vor allem von den Gegnern der Heilpraktikerzunft propagiert wird,korrigieren. Da man „im Netz“ so allerhand Informationen findet, machen Sie sich am Ende selbst Ihr Bild und entscheiden Sie, ob der Besuch bei einem Heilpraktiker sinnvoll sein könnte, oder nicht.

Anlass für diese Zeilen war nicht zuletzt der Artikel eines Biochemikers, der versuchte, den Heilpraktiker in ein „rechtes“ Licht zu rücken, da die Gesetzgebung, genauer das  gültige Heilpraktikergesetz, ursprünglich ein Abschaffungsgesetz des NS-Regimes war. Der Artikel greift  alle Vorurteile gegenüber Heilpraktikern auf und schert uns dabei noch über einen braunen Kamm … [zum Artikel]

Was für Menschen sind also diese Heilpraktiker, mit Ihren Pendeln, Wünschelruten und Birkenstocksandalen?

Freilich, nach der weitläufigen Meinung, haben wir i.d.R. keinen vernünftigen Schulabschluss und ein Teil der Bevölkerung glaubt sogar, dass man sich den Titel „Heilpraktiker“ so einfach selbst verleihen kann, und dann einfach, gerate wohl, los therapiert. Man merke an: wenn es um die Wirksamkeit der Naturheilkunde geht, streiten Schulmediziner diese eifrig ab, wenn es aber um den Kenntnisstand der Heilpraktiker geht, hantieren wir, von den selben wissenschaftlichen Mündern behauptet, mit gefährlichen Methoden und bringen damit Patienten in Gefahr.

Diese Sorge wäre durchaus berechtigt. Wo man Hand an die Gesundheit legt, besteht grundsätzlich immer ein gewisses Restrisiko. Auch bei Heilpraktikern, das leugnen wir nicht. Und wir werden dieser Verantwortung gerecht, das haben wir seit Jahrzehnten immer wieder bewiesen. Denn wenn wir einfach nur Körperverletzung ohne Therapieerfolge begehen würden, hätten wir unseren Berufsstand bereits selbst abgeschafft, und das wohl schon vor mehr als 50 Jahren. Und wenn wir keine Behandlungserfolge vorweisen könnten, wären wir ebenfalls bereits in der Versenkung verschwunden. Eifriger Aberglaube hält sich meist nur bei staatlichen oder religiösen Institutionen. Daher kann das Wirken der Heilpraktiker nicht einfach in den Bereich des unglaublichen Aberglaubens, des „Mystischen“ und des fahrlässigen Handelns gerückt werden. Die staatlichen und religiösen Institutionen tun sehr viel dafür, dass (Aber)Glaube bestehen bleibt. Wenn also meine Patienten rein wegen des Glaubens an meine Fähigkeiten, und ohne spürbare Ergebnisse zu mir kämen, täten sie das wohl nur einmal, kein weiteres Mal. Sie können gern an den Placebo-Effekt glauben, eine OP-reife Schulter wird er, meiner Auffassung nach, nicht kurieren.

Tatsächlich muss man, um Heilpraktiker zu werden „nur“ einen Hauptschulabschluss haben. Daran hängt sich die deutsche Bildungselite gerne auf. Denn Medizin ist seit je her mit einem gesellschaftlichen Stand verbunden, der sich vom Rest der Bevölkerung absetzen will. Es ist allerdings so, dass egal welchen Schulabschluss man hat, wenn man Heilpraktiker werden möchte,  sich an einer deutschen Behörde einer Prüfung unterziehen muss. Und die hat es in sich. Da bekommt niemand einen Bonus, weil er nicht rechnen oder schreiben kann. Schließlich prüft da ein Amtsarzt. Und der Verlangt medizinisches Fachwissen. Der ein oder andere Amtsarzt betrachtet den Heilpraktiker dabei als medizinischen Laien und auch gerne mal als Klassenfeind, dem man das Leben schwer machen sollte.
Diesen gilt unser Dank, denn Sie haben in den Jahren des Prüfens dafür gesorgt, dass das lose Bildungssystem der Heilpraktiker, das weder ein Studium benötigt, noch einen Lehrplan oder richtige Prüfungsordnung besitzt, qualitativ gewachsen ist, damit trotz 80%iger Prüfungsdurchfälle die Erfolgreichen besser auf ihren Job vorbereitet sind, denn je. Deshalb sorgt die Gründlichkeit deutscher Ämter dafür, dass Heilpraktiker immer besser in ihren Grundkenntnissen werden, und die Diagnose und das Erkennen von Krankheiten ist doch der Grundstock jeder Behandlung. Auf Ämtern wird nicht geschludert, ähnlich wie bei Baugenehmigungen ist man auch hier standesgemäß gründlich. Und das ist  gut so.

Wenn Sie diese Zeilen bis hier hin gelesen haben, stellen Sie sich unter Umständen immer noch die Frage, ob ein Heilpraktiker Ihnen helfen könnte und wenn ja, ob dieser Artikel Ihre Entscheidung irgendwie beeinflusst.

Zu meiner Person:

Geboren 1976 und Vater einer bezaubernden Tochter.
Meine Hobbys waren früher Bodybuilding und Boxen.
Heute ist es meine Tochter, mein Beruf und mein Garten.
Waldorfschüler ohne Abitur.
Abitur am 2. Bildungsweg mit NC 1,9 (ich hätte also auch Jura oder als Fitnesstrainer a.D., Sportwissenschaften, bzw. bei ca. 12 Semestern Wartezeit: Medizin studieren können)

Stattdessen entschied ich mich für 9 Semester Geschichte und Philosophie ohne Abschluss an der Ruhruniversität Bochum. Weshalb ich mich zur Zeit meines „Abgangs“ trotzdem nicht für dümmer als ein Absolvent hielt. Heute liegt das meiste brach. Meine zwei  wichtigsten Erkenntnisse in knapp 5 Jahren Studium: Geschichte wird von den Siegermächten geschrieben und Grammatik und Stil sind wichtiger als Inhalt. Ein Studium macht daher vor allem eins: Gesellschaftskonform.
Meine schöpferische Freiheit war mir jedoch wichtiger.

In der Zeit meines Studiums und davor war ich als Rausschmeißer in Diskotheken, LKW-Fahrer und zuletzt 15 Jahre lang als Fitness-und Gesundheitstrainer tätig. Ich sage Ihnen: gesellschaftlich bin ich weit ´rum gekommen und habe meine Schlüsse gezogen. Heute stehe ich da, wo ich stehen möchte. Das hat dazu geführt, dass ich, als verträumter Waldorfschüler, letztendlich doch noch zu einem relativ nüchternen Realist geworden bin, der die Dinge lieber so sieht wie sie sind, als so, wie eine Gesellschaft es von mir erwartet.
Daher betrachte ich es ebenso als meine Aufgabe als Therapeut,  auch Ihr Weltbild, zumindest ein Stück weit, und nur wenn Sie es gestatten, zu verändern. Denn es lohnt sich durchaus.

Meine erste Sinnkrise als Heilpraktiker durchlebte ich bereits während meiner „Ausbildung“ und Schulzeit als Heilpraktiker-Anwärter. Denn ich wusste bei Gott nicht, was ich später machen sollte. Ich wollte bloß kein Arzt werden, aber Menschen helfen. Dann erlebte ich, wie eine Heilpraktiker-Anwärterin dank Akupunktur von einer vollkommen konfusen Schülerin zur Klassenbesten wurde.

Von da an machte ich mich auf den Weg. Seither habe ich die Wirkung verschiedener naturheilkundlicher Verfahren selbst erfahren. Und ich habe mindestens genau so viel Patienten Akupunktiert, die nicht an einen Erfolg glaubten, wie überzeugte Anhänger dieser Methode. Meine Schlussfolgerung: der Glaube an Erfolg kann die Wirkung deutlich Verstärken. Aber der Aberglaube lässt den Erfolg nicht zwangsläufig ausbleiben.

Wenn die Wissenschaft nicht in der Lage ist, die Wirkungsweisen verschiedener komplementärer und alternativer Therapiemethoden zu beweisen, kann das in meinen Augen nur zweierlei bedeuten:

Entweder ist die Wissenschaft noch nicht in der Lage dazu, oder die Wissenschaft will einfach nicht.

Da ein Großteil der westlichen Gesellschaft die Wissenschaft wie ihren Gott verehrt, tritt sie mit ihm auf der Stelle … Ich bin so vermessen, das zu behaupten und sehe die Wissenschaftler in diesem Moment müde lächeln. Da wir uns lieber mit dem Mars beschäftigen als mit den wirklichen Problemen dieses Planeten, werden wir das Problem hier wahrscheinlich irgendwann durch Exodus lösen: erst Madagaskar, dann zum Mars.

Da eine wissenschaftliche Grundannahme leider bedeutet: „was nicht wissenschaftlich bewiesen ist, gibt es nicht“, bedeutet das für viele empirische Erkenntnisse auf jedem Gebiet des Lebens, den wissenschaftlichen Tod.
Wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gäbe, dass die Sonne im Osten aufgeht, dann wäre das einfach nicht so, und daran wäre nicht zu rütteln*. Folglich handeln wir Heilpraktiker anscheinend nicht nur mit mangelndem Fachwissen sondern auch vollkommen bar jeder wissenschaftlichen Grundlage. Und dennoch erzielen Heilpraktiker  (und naturheilkundlich arbeitende Ärzte!!! Sowas gibt es ja schließlich auch noch) erstaunliche Ergebnisse, weshalb der Zulauf zur Naturheilkunde und Heilpraktikern (beides muss man Inhaltlich erst einmal voreinander trennen) offensichtlich immer größer wird, was einige Interessengruppen zum Handeln veranlasst. Da es in den letzten 40-50 Jahren so gut wie keine positive Presse oder auch nur den Versuch durch die großen, meinungsmachende Medien, gegeben hat, ein anderes , positives Bild des Heilpraktikers darzustellen, kann das eigentlich nur eins bedeuten: wir sind ein ernstzunehmender (Wirtschafts?)Faktor in der Gesundheitsbranche, den aber dort niemand so richtig will. Wir können ja auch eigentlich gar nichts.

Ich nutze also hier das weitgehend freie Medium Internet um das gesellschaftliche Bild des Heilpraktikers zu aktualisieren.

Sie sind herzlich eingeladen, in meiner Praxis den Menschen Tim Theuerkorn kennen zu lernen. Erleben Sie eine Praxis, die ohne Kredit und ohne Standesdünkel aufgebaut wurde, denn sie rückt den Menschen in den Mittelpunkt, und darauf bin ich stolz. Und der Austausch zwischen Patient und Therapeut wird nicht zur Behandlungsziffer auf einer Rechnung. Viele Patienten gehen wegen dieser Aspekte zum Heilpraktiker:  weil Sie dort nicht ein notwendiger Faktor in einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation („Cash Cow“) sind, sondern weil in einer Heilpraxis Ihr Problem zu unserer Aufgabe wird.

Sie glauben das nicht? Machen Sie doch den Versuch. Kommen Sie mit uns Heilpraktikern ins Gespräch und lassen Sie sich nicht ohne zu hinterfragen durch den „Mainstream“ manipulieren. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom …

Ich freue mich auf ein anregendes Gespräch. 2015-06-27 11.55.57

  • *Ich möchte an dieser Stelle weder die Wissenschaft noch alle Wissenschaftler über einen Kamm scheren. Das mögen wir Heilpraktiker auch nicht und das haben auch die Wissenschaften und Wissenschaftler / Ärzte nicht verdient. Allerdings ist die Wissenschaft in unserer Gesellschaft ein Machtmittel geworden, das viel zu oft von Mietmäulern und Medien zur Desinformation, als denn zur Aufklärung genutzt wird. Deshalb ist es möglich, dass trotz vorliegender alternativer Entwicklungen, die Reichen dieser Welt immer noch wegen Öl Kriege anzetteln und sich dabei eine goldene Nase verdienen. Und deshalb versetzt man uns mit „Ölknappheit“ weiterhin in Angst und Schrecken …
    Diesen Aspekt sollte man berücksichtigen, wenn man sich als „aufgeklärter“ Mensch, über dieses oder jenes Thema auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse auslässt. Haben wir wirklich immer alle, und vor allem korrekte Informationen, um einen Sachverhalt realistisch beurteilen zu können? Sind wir die „Spezialisten“, für die wir uns halten, wenn wir als Sachbearbeiter einer Versicherung meinen, über medizinische Inhalte dozieren zu können? Könnte es nicht sein, dass der Heilpraktiker, als medizinischer Laie, aufgrund der Gegebenheiten, nicht trotzdem die eine oder andere Erfahrung und damit Fachwissen mehr gewonnen hat?