Isopathie und Biochemie

Basierend auf den Forschungen und Erkenntnissen von Prof. Dr. G. Enderlein behandle ich in der Praxis chronische Erkrankungen mit Hilfe der Isopathie und Biochemie. Schwerpunkt liegt hier auf einer Milieuregulation und Entsäuerung des Organismus.

Die Behandlung fußt auf der Annahme, dass verschiedene Faktoren, hier vor allem falsche Ernährung, Stress und  Aufnahme bzw.  Bildung von Giften im Menschlichen Körper zu einer Entgleisung des Säure-Base-Gleichgewichtes und damit zu  verschiedenen Krankheiten bis hin zu Krebs führen.

Ja: Ihr Stoffwechsel kann unter den falschen Bedingungen selbst Toxine bilden und damit verschiedene Organe belasten. Ein besonderes Beispiel ist der Candidapilz, der bei Entgleisung Toxine bildet, welche Ihnen den aufgetriebenen Blähbauch bescheren. Er kann aber auch durch Gärungsprozesse die Bildung von Fuselalkoholen begünstigen, welche dann wiederum zu einer Leberbelastung führen können. Das dumme ist: der Candidapilz gehört zu Ihnen wie Ihr Fuß oder Arm.

„Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles“ ist die Grundannahme.

Bei der Eingangsuntersuchung finden wir meistens eine Milieuverschiebung zur Übersäuerung. Der erste Schritt ist eine Behandlung  des Verdauungstraktes mit dem Ziel, das Milieu zu optimieren, Schleimhäute und Darmflora zu regulieren.

Besonders wichtig ist weiterhin die Eindämmung von chronischen Entzündungsreaktionen, die vor allem den Kalziumhaushalt belasten und zwangsläufig zu Knochenerkrankungen wie Osteoporose  und Arthrose sowie zu Schilddrüsen- und Nierenproblematiken führen. JEDE chronische Erkrankung geht mit einer, häufig nicht wahrgenommenen Entzündungsreaktion einher. JEDE chronische Erkrankung IST eine chronische Entzündungsreaktion. Das gilt auch für Krebs.

 

 

Chronische Erkrankungen und die Verdauung / Stoffwechsel
Verschiedene chronische Leiden können neben einer angepassten Ernährung, vor allem durch die Behandlung einer ebenso vorliegenden chronischen Magen-Darm-Problematik günstig beeinflusst werden. Und häufig können solche Vorerkrankungen bei verschiedenen Beschwerdebildern im Vorfeld gefunden werden und bestimmen den Verlauf einer Therapie.
Eine Optimierung der Stoffwechsellage kann nicht immer allein durch Ernährung erreicht werden, so dass in manchen Fällen eine gezielte Behandlung des Verdauungstraktes angebracht ist.

In unserer heutigen, schnelllebigen Zeit leiden immer mehr Menschen unter chronischen Magen-Darm-Problemen, Unverträglichkeiten und folglich daraus resultierenden Mangelerscheinungen, Infektanfälligkeit durch Nährstoffmangel, chronischen Durchfällen.
Grund sind häufig nicht nur falsche, einseitige Ernährung sondern auch Stress und Dauermedikation, welche zu einer Entgleisung des Milieus (Übersäuerung) führen können und dann den kompletten Verdauungstrakt auf den Kopf stellen.

Es gibt hier verschiedene Methoden, Magen und Darm und ihre Flora zu regulieren und den Zustand zu optimieren, damit Folgekrankheiten vorgebeugt werden können.

 

 

Schlacke
Das Märchen von der Schlacke. Einige behaupten, es gibt sie, einige behaupten, es gibt sie nicht.
Wenn Niere, Leber und Herzkreislaufsystem überlastet sind, dann bleibt das Gift im Körper. Ganz einfach.

Viele wissen es nicht, aber es gibt etwas, dass nennt sich Nierenschwelle! Die Nierenschwelle bezeichnet die maximale Kapazität der Niere, einen Stoff zu Filtern, bzw. auszuscheiden. Ist die Schwelle erreicht, kapituliert die Niere. Da hilft auch „viel trinken“ nichts. Zuerst bleiben Stoffe im Körper, hier vor allem im Lymphsystem. Irgendwann kann es dann durchaus zu schweren Schädigungen der Niere kommen. Nierensteine und Niereninsuffizienz.
Auch die Leber als Hochleistungsorgan kennt, im Gegensatz zu Menschen, seine Grenzen.

Schlacke ist nicht weniger als das Verbleiben von Giftstoffen, Stoffwechselendprodukten, sogar Mineralstoffen, die aufgrund einer systemischen Überlastung nicht mehr „entsorgt“ werden können. Eine Verschlackung betrifft dann vor allem das Bindegewebe: Muskeln und Gefäße und Blut – Arteriosklerose, Fibromyalgie und Rheuma. Auch hier kommt es also zu schwerwiegenden Schädigungen.

Übrigens: ich denke, die Krankheit „Fibromyalgie“ gibt es nicht. Es handelt sich  hier um ein Symptom, nicht um eine Krankheit.

 

 

Kalzium
Um den Prozess der Vergiftung und damit einhergehender Entzündungsreaktionen zu regulieren, braucht der Körper Unmengen an Mineralstoffen: Kalzium und Magnesium, Kalium und Natrium. Biochemiker lernten einmal, dass das elektrische Potential einer Zelle im wesentlichen durch Kalium- und Natriumionen bestimmt wird. Denken Sie bei Elektrizität ruhig an ihren Fernseher oder Computer.
Ich danke meinem Kinderarzt heute noch, dass er meine damaligen „Heuschnupfen-Episoden“ IMMER mit der Gabe von Kalzium und NICHT mit Cortison behandelt hat! Daher habe ich heute noch gesunde Knochen und eine akzeptable Verdauung. und der Heuschnupfen hat sich weitgehend „verwachsen“.
Aber auch Lebensmittelzusätze und Chronischer Stress erzeugen ungewollt Entzündungsreaktionen, vor allem im Magen-Darm-Trakt.

Der Körper verbraucht durch diese Prozesse mehr Kalzium, als er aufnehmen kann. Daher holt sich der Organismus Kalzium da, wo es genügend gibt: aus dem Knochen. Knochenerkrankungen sind damit vorbestimmt.
ACHTUNG: Unser Körper kann nur „pflanzliches“ Kalzium aufnehmen. Eine Tatsache, welche die Milchindustrie zu verschweigen sucht. Neben den Wachstumshormonen in der Milch schadet auch das Eiweiß und das Kalzium dem Körper. Das Eiweiß verursacht Entzündungen, die Wachstumshormone lassen uns auch im Alter noch wachsen (Akromegalie) und das Kalzium belastet Darm und Nieren, da es uns nichts nützt.
Halten wir also fest: durch Milch müsste es eher zu einem Kalziummangel kommen.

 

 

Schleimhäute
Die Entzündungsreaktionen im Verdauungstrakt durch: Zucker, tierische Eiweiße, Medikamente (Hormone, L-Thyroxin, ASS, ß-Blocker, Säureblocker) erzeugen früher oder später ein krankhafte Veränderung der Schleimhäute. Das tut manchmal weh (Geschwür) und sorgt noch viel öfter für Mangelerscheinungen: Auf der Schleimhaut leben Bakterien. Schwindet die Schleimhaut, schwinden auch sie. Auf der Schleimhaut werden Enzyme gebildet. Ohne Enzyme kann Nahrung nicht mehr verdaut werden und es folgt eine weitere Entzündungsreaktion. Sie nehmen das als Patient dann als Laktose-, Fruktose- oder Glutenintolleranz wahr. Ohne Enzyme und mit defekten Schleimhäuten können aber auch Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden und es folgen systemische Mangelerscheinungen.

Leider werden solche Fakten von den praktisch arbeitenden Schulmedizinern oft missachtet. Wann fragt Sie Ihr Arzt nach Ihrer Ernährung? Genau: wenn Sie Fettleibig sind oder einen Herzinfarkt hatten, oder schon am „Wohlstandssyndrom“ leiden, inklusive Diabetes.. Vielleicht auch noch bei rheumatoider Psoriasis und Morbus Chron. Das war es dann meistens. Gastritispatienten werden hingegen innerhalb von 5 Minuten mit Säureblockern „geheilt“.

Erstaunlicher Weise haben in der Praxis Theuerkorn 9 von 10 Arthrose– und Osteoporosepatienten eine chronische Gastritis seit mindestens 15 Jahren …

Zuletzt müssen neben den oben genannten Faktoren dann meistens Leber und Nieren entlastet und oft auch entgiftet werden. Böse Zungen behaupten, Heilpraktiker wollen mit unnötigen Entgiftungstherapien Geld machen. Dabei „verdienen“ die Giftmischer mit ihren Medikamenten bedeutend mehr, als ein Heilpraktiker mit seinen Behandlungen. Und immer öfter fühlen sich Patienten nach einer Naturheilkundlichen Behandlung auch noch besser.
Tatsächlich gibt es, aus schulmedizinischer Sicht, offenbar kein Grund anzunehmen, dass uns Medikamente und Umweltgifte sowie Chemie in der Nahrung, der Luft und Regen uns irgendwie schaden könnten.

Die Investition von 12,00 € monatlich in die gezielte Substitution von Mineralstoffen erspart Ihnen die weitere Einnahme von Pantoprazol oder Omeprazol. Und daran verdient nur der Hersteller des Medikaments, nicht der Heilpraktiker. Im Übrigen gibt es nicht unerheblich viele Schulmediziner, die sich der Naturheilkundlichen Behandlung verschrieben haben. Sie behandeln genauso wie Heilpraktiker, vielleicht sogar besser oder erfolgreicher. Sie haben offensichtlich nicht die Verantwortung an die Pharmakonzerne abgegeben. Und sie erkennen den wissenschaftlichen Wert der naturheilkundlichen Behandlungsmethoden.

 

 

Abschließend sollten Sie wissen:
Die hier gemachten Aussagen sind wissenschaftlich nicht anerkannt, nein, natürlich nicht. Aber sie sind dennoch wissenschaftlich untersucht und basieren auf wissenschaftlichen Feststellungen. Es ist ein sehr großer Unterschied, ob jemand zu einem Sachverhalt wissenschaftliche Untersuchungen gemacht hat, oder nicht. Und es ist wiederum ein noch größerer Unterschied, ob sich ein offizielles Gremium wie z.B. das Robert Koch-Institut dazu entschieden hat, diese Untersuchungen anzuerkennen oder nicht. Prof. Dr. Enderlein war Zoologe und forschte auf seinem Gebiet. Was er fand, waren Mikroorganismen die unseren Organismus krankmachen können. Das hat natürlich erst mal nichts mit (Schul)Medizin zu tun. Daher verabreicht man uns legal Pestizide in Nahrungsmitteln und Wasser, während man Naturheilmittel vom Markt entfernt, weil Sie „gefährlich“ sind.
Die Homöopathie wurde von Gelehrten, studierten Menschen erforscht. Nicht von Hobbyheilern.
Gleiches gilt für die Isopathie: Sie ist Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und Untersuchung und wurde nicht von Hexen oder Magiern erdacht. Allerdings erkennt die Wissenschaftliche Welt diese Erkenntnisse nicht an und versucht sie zu wiederlegen.

Haftungsausschluss
Die hier gemachten Aussagen vertreten keinen wissenschaftlich anerkannten Standpunkt. Die hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

Aus rechtlichen Gründen weise ich besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen meinerseits zugrunde liegt bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.

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Viel Erfolg!

Migräne – naturheilkundliche Behandlung

Unter Migräne versteht man einen anfallsartigen, häufig pulsierenden Kopfschmerz, der einseitig oder beidseitig auftreten kann. Als Ursache wird häufig eine aseptische (nicht infektiöse) Entzündung der Hirnhäute, vor allem der Dura mater angenommen. Neurologische Störungen kommen ebenso in Frage.

So die Schulmedizin.

Migräne kann, nach den Erfahrungen des  Praxisalltages, verschiedene Ursachen haben.
Zu den häufigsten, in der Naturheilpraxis Theuerkorn behandelten Migräne-Form, gehört vor allem die Migräne, welche durch HWS-Syndrom, exzessive Verspannungen der Schulter Nackenmuskulatur und eher selten Verlagerungen von Bandscheibenmaterial ausgelöst wird. Dass es dabei durch eine Irritation von Nerven zu einer Minderversorgung bestimmter Areale und damit gleichzeitig zu einem Immundefizit und einer Entzündungsbereitschaft oder auch zu einer aseptischen Entzündungsreaktion von Hirnhäuten und Blutgefäßen kommt, halte ich an dieser Stelle nicht für ausgeschlossen.

Weitere Ursachen für Migräne oder starke, chronische Kopfschmerzen können hormonelle Umstellungen, Stress, anhaltende Medikamenten-Therapie, als auch falsche Ernährung und Flüssigkeits- und Sauerstoffmangel unterschiedlicher Entstehung sein. Hier nur die häufigsten Ursachen.

Eine weitere Möglichkeit ist das nur wenig bekannte und wissenschaftlich nicht anerkannte Kiss-Syndrom, welches fast nur bei Kleinst- und Kleinkindern diagnostisch Festgestellt wird. Bei Erwachsenen, welche ihr kindliches Kiss-Syndrom chronisch verschleppt haben, kommt es im Laufe der Jahre häufig zu chronischen Kieferbeschwerden, HWS, BWS und LWS-Beschwerden, Skoliosen und chronischen Beckengelenksproblematiken. Auch im neurologischen und psychischen Bereich kann das Kiss – Syndrom Folgen haben: hier finden wir Missempfindungen, vor allem im Kopfbereich, chronische Kopfschmerzen und Migräne ab dem Jugendlichenalter. Auch ADS /ADHS als Folge von Skelett-Fehlstellungen wird im Rahmen alternativer und komplementärer Medizin diskutiert.

Die Schulmedizin greift aus Verzweiflung immer häufiger zu Antiepileptika, um dem Problem der anhaltenden Kopfschmerzen Herr zu werden. Selbst Jugendliche werden dann vom Neurologen mit einem Rezept für Neuroleptika mit schwersten Nebenwirkungen „austherapiert“.

Bei der Untersuchung von Migräne-Patienten wurde bislang in der Naturheilpraxis Theuerkorn fast immer eine HWS-Problematik, ausgelöst durch Skoliosen, Schleudertraumen und wiederkehrenden Kopfgelenksblockaden, festgestellt. Dies führte dann immer zur Wahl der geeigneten Behandlungsmethoden: Akupunktur und wenn möglich, chiropraktische Behandlungen der Wirbelsäule und besonders der Becken- und Kopfgelenke.

So sind folgende Arbeitsschritte fast immer ähnlich, wenn auch natürlich die Ergebnisse der Untersuchung immer unterschiedlich ausfallen und somit unterschiedliche Verfahrensweisen erfordern:

 

Mobilisation und Detonisation (Entspannung) / Taping

Feststellung von Blockaden der Wirbelsäule, ggf. in manchen Fällen auch der Schultern. Hier ist an ein Schulter-Arm-Syndrom oder Impingement-Syndrom zu denken. Resultierende Myogelosen / Verspannungen werden erkannt und vor Beginn der chiropraktischen Behandlung mit Massagen oder Akupressur behandelt. Durch Fehlstellung bedingte Muskelkontrakturen werden ggf. vor Beginn der Deblockierung mobilisiert. In seltenen Fällen, bei extrem hohem Muskeltonus werden vor einer chiropraktischen Behandlung Akupunktur-Behandlungen durchgeführt um den Muskeltonus herab zu setzen und somit a) den Eingriff zu erleichtern und für den Patienten stressfreier zu machen, b) die notwendige Anzahl chiropraktischer Behandlungen zu reduzieren. Danach können, wenn vom Patienten gewünscht, detonisierende Tapes zur nachhaltigen Muskelentspannung angelegt werden.

 

Chiropraktik

Erst jetzt werden die in der Eingangsuntersuchung festgestellten Blockaden repositioniert: Becken / Lendenwirbelsäule, dann Brustwirbelsäule zuletzt und nur wenn möglich: Halswirbelsäule. Der Becken- und Kopfgelenksregion kommen hierbei besondere Aufmerksamkeit zu: häufig wird der 2. Halswirbel in dieselbe Richtung als verdreht palpiert, auf welcher man zuvor bereits eine scheinbare Beinverlängerung festgestellt hat. Hier macht sich eine ganzheitliche Betrachtungsweise bezahlt, wenn man folglich alle Wirbelsäulenabschnitte behandelt und somit für Nachhaltigkeit sorgt. Denn Beckengelenks- und Kopfgelenksblockaden gehen i.d.R. Hand in Hand.

 

Akupunktur / Ohrakupunktur

Zuletzt erfolgt die Akupunktur-Behandlung. In der Praxis Theuerkorn ausschließlich mit Ohrakupunktur . Als schnelle und wirkungsvolle Reflexzonentherapie eignet sie sich, um zum einen auf die möglichen muskulären Folgereaktionen der chiropraktischen Behandlung Einfluss zu nehmen, vor allem aber kann sie sowohl auf organischer, psychischer und lokal / physischer Ebene Einfluss auf das Kopfschmerz- und Spannungsgeschehen nehmen. Tatsächlich ist es in ca. 70% der Fälle von Migränebehandlungen ohne chiropraktische oder manuelle Eingriffe, also mit reinen Akupunkturbehandlungen, zu Erstverschlimmerungen in Form von leichten bis mittleren Kopfschmerzanfällen gekommen. Diese bleiben dann aber immer nach der 2. Behandlung aus. Es ist wichtig, den Patient auf diesen Umstand hinzuweisen, damit er vor allem darauf vorbereitet ist und die Therapie nicht abbricht. Erstbehandlungen bei Migräne werden in der Praxis Theuerkorn seit einiger Zeit meist vor dem Wochenende durchgeführt, damit der Patient schon möglichst entspannt in die erste Sitzung kommen kann, und sich nicht den Kopf zerbricht, ob er die nächsten 2 Tage krankfeiern muss.

Die Häufigkeit der nichtbehandelten Migräneanfälle schwankt laut Angaben der Patienten von „jeden Donnerstag“, „alle 2 Wochen“ bis  „1x im Quartal“. Die Häufigkeit der behandelten Migräneanfälle konnte dabei positiv beeinflusst werden in Form von 3 Anfällen pro Jahr bis zum vollständigen Ausbleiben der Migräneanfälle.

Die Behandlunsgdauer wird immer auf 6 Einheiten angesetzt, wobei sie oft auf 4-5 Sitzungen verkürzt werden kann.

Zur Akupunktur sei angemerkt, dass sie bei der Migräne-Therapie die eigentliche Behandlungsmethode darstellt. Nicht selten kommen Patienten in die Praxis, die nicht chiropraktisch behandelt werden möchten. In diesem Fall wird die Akupunkturbehandlung aufwendiger und es ist dem Patienten zum empfehlen, sich weiter in osteopathische oder physiotherapeutische Behandlung zu begeben, solange die Blockaden durch die Akupunktur nicht behoben werden können.
Auch dies ist meines Erachtens möglich, wenn auch schwierig. Da insbesondere die Patienten mit Bandscheibenvorfällen und HWS-Syndrom schonend behandelt werden sollten, wird nicht selten auf die chiropraktische Behandlung der Halswirbelsäule verzichtet. Nach einigen Sitzungen kann man dann trotzdem feststellen, dass sich die Position der Halswirbel und der Tonus der betreffenden Muskulatur positiv verändern. Allerdings wird bei der Akupunktur mehr Geduld aufzubringen sein.

Die Nadeln werden in alle Segmente des Ohres  appliziert und beschränken sich dabei wiederum auf die virulentesten Punkte. Besonderer Bedeutung kommt bei der Migränebehandlung offensichtlich dem Nierenareal und gewissen Entzündungsparametern zu, welche wiederum die Theorie einer Entzündungsreaktion stützen. Ebenso werden vor allem „Entspannungspunkte“ oder spezielle „Meisterpunkte“ im Ohr genadelt, welche eine stark ausleitende, regulierende und somit ebenso entspannende Wirkung entfalten.

 

Psychosomatik

Psychosomatische Ursachen dürfen auch bei der Migräne und den Spannungskopfschmerzen nicht außer Acht gelassen werden.

Wenn wir es mit einer Spannungs-Migräne zu tun haben, und die muskulären Ursachen auf der Hand liegen, ist der nächste Schritt die Frage nach dem „Warum“. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Muskelspannungen durch Repositionierung von Gelenken begünstigt und idealer Weise reduziert werden können. Dennoch stellt sich die Frage, warum sich diese Spannungen immer wieder aufbauen, warum es immer wieder zu Blockaden der Gelenke und Muskulatur kommt.
Natürlich müssen an dieser Stelle vorerst weitere Ursachen ausgeschlossen werden: Falsche Matratze, Fehlhaltungen im Alltag, Nebenwirkungen von Medikamenten oder Fehlregulationen von organischen Erkrankungen wie z.B. der  Schilddrüse. Egal, wie die Suche nach der Ursache endet, die Frage nach dem psychischen Faktor muss letzten Endes doch gestellt werden.

Das Sprichwort: „Du hast die Angst im Nacken“ hat viel Wahres, wenn man an diesem Punkt beim Patienten „nachbohrt“ und häufig erfährt, das Nackenbeschwerden und damit auch Kopfschmerzen oder letzten Endes Migräne häufig durch Stresssituationen ausgelöst oder verschlimmert werden. Und wieder können wir hier feststellen, dass der Stress  unterschiedliche Qualitäten hat. Daher finden wir im HWS-Bereich häufig Stresssyndrome, die mit Druck (Arbeit, Beziehungspartner) zu tun haben. Das „buckeln“ und „den Kopf einziehen“ um nicht „den Kopf hinhalten zu müssen“ ist ein typisches Symptom.  Vergleichen wir den „HWS-Typen“ (Halswirbelsäule)mit den anderen: Der „LWS-Typ“ (Lendenwirbelsäule) ist mehr das Arbeitstier, dass sich ständig überlastet und „sein Kreuz zu tragen“ hat. Er lastet sich mehr auf, als gut für ihn ist, und die Last des Alltages wird schnell zur Belastung. Dem „BWS-Typ (Brustwirbelsäule) hat etwas von beidem: er überlastet sich, und er muss Druck von oben stand halten. Aber er neigt dazu, diese Problematiken in Groll und Wut umzuschlagen. Dass schlägt ihm dann häufig auf den Magen und den Brustkorb. Ihm „bleibt vor Wut die Luft weg“. Diese körperlichen Beschwerden hängen dann wiederum häufig mit Blockaden der Brustwirbel zusammen.

Der Nackenpatient neigt dazu, die Schulter hoch zu ziehen. Ob er nun friert, und sich duckt, oder ob er in eine Schutzhaltung geht, um dem, was von Oben kommt, stand halten zu können: jedes Mal wird der Nackenmuskel überbelastet und baut so ständig mehr Spannung auf, die sich irgendwann auf die Wirbelsäule überträgt. Hier kann mit Akupunktur zur muskulären und psychischen Entspannung entgegen gewirkt werden. Vor allem sollten dann aber die Verhaltensmuster des Patienten hinterfragt und, wenn notwendig, behandelt  werden.

 

Festzuhalten ist, dass mit einer Kombination aus manueller Therapie, Muskelentspannung und Stressreduktion bei Kopfschmerz- und Migränepatienten häufig der erste Schritt zur Genesung oder zumindest zu einer erheblichen Linderung der Beschwerden bedeuten kann. Die neue Vorgehensweise von Neurologen oder Orthopäden, neben Musklerelaxantien schwerste Antidepressiva oder Neuroleptika zu verordnen, kann nur in schweren Fällen der letzte Ausweg sein. Und er darf vor allem nicht bei jüngeren Patienten das Schlusswort bedeuten. Gerade bei den jungen Menschen haben wir es allzu oft mit den Nebenwirkung hormoneller Umstellungen und den emotionalen Belastungen des „Erwachsenwerdens“ zu tun, was dem Adepten dann Kopfzerbrechen bereitet. Jede psychische Spannung schlägt sich irgendwann auf den Organismus nieder.

Die hier gemachten Aussagen vertreten keinen wissenschaftlich anerkannten Standpunkt. Die hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
Aus rechtlichen Gründen weise ich besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen meinerseits zugrunde liegt bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.

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Die Beinlängendifferenz und der Beckenschiefstand

Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter einer Beinlängendifferenz, die häufig schon im Vorschulalter diagnostiziert wird, und welche dann, über Jahre verschleppt, zu weitreichenden Rücken-, Hüft- und Knieproblemen führen kann.
Tatsächlich muss man sich die Frage stellen, ob „Alterserscheinungen“ wie die Hüft- oder Kniearthrose und chronische Rückenschmerzen durch Beinlängendifferenzen und damit verbundenen Fehlbelastungen in ihrer Entwicklung begünstigt werden.

An dieser Stelle soll bei der Arthrose-Problematik auf entsprechenden Artikel verwiesen werden, welcher vor einiger Zeit hier veröffentlicht wurde und nicht unberücksichtigt bleiben darf.

Trotzdem muss man sich, vor allem bei asymmetrischen Symptomen, einseitigen Arthroseentwicklung, Meniskusschäden, Ischias-Beschwerden, immer die Frage stellen, was zu einer einseitigen Entwicklung in nur einer Hüfte, Knie oder eben, einseitigem Ischias-Leiden und lateralen Bandscheibenproblematiken führte. Das gilt auch für die beidseitige Hüftarthrose, bei dem oft die gesunde Hüfte der kaputten Hüfte, durch folgende Fehlbelastung zeitlich folgt.

Die Antwort ist recht erstaunlich, wenn man  bedenkt, dass es in geschätzt 9 von 10 Fällen diese Beinlängendifferenz tatsächlich gar nicht gibt!
Zumindest nicht als ursächliches Problem!
Zugegeben: auch in der Praxis Theuerkorn werden ebenso häufig Beinlängendifferenzen in der Eingangsuntersuchung festgestellt. Allerdings kommen Chiropraktiker, Osteopathen und andere Rückentherapeuten i. d. R. zu dem Schluss, dass diese Beinlängendifferenz nur ein Phänomen einer weitreichenderen Problematik einer Beckenfehlstellung ist (Beckendistorsion).
Vor allem stellt man im Behandlungsverlauf meist schon nach den ersten Behandlungen fest, dass diese Beinlängendifferenz reversibel ist, also behoben werden kann.
Es muss natürlich angemerkt werden, dass es auch angeborene und daher irreversible, wachstumsbedingte Beinlängendifferenzen gibt. Solche Menschen erkennt man meistens an den einseitig hohen Schuhabsätzen, welche Beinlängendifferenzen von mehreren Zentimetern bedeuten, und bei denen es ohne Absatzerhöhung nicht schmerzfrei geht.
Differenzen im Millimeterbereich bis hin zu 3,0 Zentimeter hingegen sind i.d.R. erworbene und daher zumeist behebbare Differenzen, die hingegen nur scheinbar als Verlängerung eines Beines auftreten!

Hier stellt sich, wie so oft, die Frage, warum in der Schulmedizin daher mit Einlagen, und im Notfall medikamentöser Symptombehandlung, diese Ursache nicht beseitigt wird?

Schaut man sich das Problem der Beinlängendifferenz genauer an, stell man immer wieder fest, dass eine Beckenfehlstellung Ursache ist, und ein Beckenschiefstand dann jedoch erst aus der, aus der Fehlstellung resultierenden, Beinlängendifferenz entsteht (Beckenfehlstellung => Beinlängendifferenz => Beckenschiefstand). Somit finden wir in der Beinlängendifferenz zwar eine brauchbare Diagnose, nicht aber eine sinnvolle und notwendige therapeutische Behandlungsgrundlage.
Die Behandlungsgrundlage bildet eben die Beckenfehlstellung, die nicht das Gleiche wie der daraus resultierende Beckenschiefstand ist!

Die Diagnose Beinlängendifferenz führt daher i.d.R. zu einer vorhandenen Beckenproblematik, die wiederum meistens ihren Ausgang in einer Blockierung der Kreuzbein-Darmbein-Gelenke (ISG-Blockade) findet.
Die Pathophysiologie der ISG-Blockade ist einleuchtend (auch für Wissenschaftler, wenn sie denn wollen) und belegbar.

Der knöcherne Beckengürtel besteht aus drei wesentlichen Knochenstrukturen, welchen durch drei Gelenke zu Beweglichkeit verholfen wird. Das Kreuzbein als Fortsatz der Lendenwirbel wird rechts und links von den Darmbeinen eingefasst. Hier finden wir rechts und links je ein Kreuzbein-Darmbein-Gelenk (ISG). Die zwei Darmbeine laufen vorne am Schambein zusammen. Auch Sie werden durch eine knorpelige Gelenkverbindung, der Schambeinfuge (Symphyse) beweglich gehalten. Die weitere Anatomie des Beckens soll an dieser Stelle in den Hintergrund treten.
Das Problem der Beckendistorsion wird vor allem durch die Beweglichkeit der ISG-Gelenke hervorgerufen, welche sich zumeist nach vorne (ventral), oder nach hinten (dorsal) verschieben. Durch die Beweglichkeit der Schambeinfuge kommt es dann wiederum zu einer umgekehrten Verschiebung des gegenüberliegenden ISG-Gelenks in die entgegengesetzte Richtung. Das klassische Bild einer Beckendistorsion, ist also genau genommen erst mal einen Beckenverwringung / Beckenverdrehung (Distorsion).
Durch die folgende Lageveränderung der zwei Darmbeine und einer Steilstellung des nach ventral gekippten Darmbeins, kommt es zu einer Veränderung des Hüftgelenkwinkels und damit Fehlstellung der Hüfte und resultierender (scheinbarer) Beinlängendifferenz.
Die Diagnose des Beckenschiefstandes lässt sich i.d.R. dann erst im Stehen feststellen, wenn das scheinbar längere Bein das gleichseitige Darmbein in der Frontalebene verschiebt.

Die Symptome der Beckendistorsion oder einer ISG-Blockierung sind vielfältig. Sie beginnen häufig mit Druckschmerz im Bereich des ventral verlagerten Darmbeins. Schmerzen können auch im Bereich des nach dorsal verlagerten Darmbeins auftreten.
Durch eine anhaltende Beckendistorsion, kommt es in Folge zu einer Kippung und Verdrehung (Rotation) der Lendenwirbel mit Skoliosebildung (Rotationsskoliose) und dann entsprechender Begleitsymptomatik. Hier kann es dann dauerhaft zu Bandscheibenkompressionen und Diskusprolaps kommen, mit entsprechender lateraler Schmerzsymptomatik, bzw. Ischiassyndrom. Sobald man eine einseitige neurologische Symptomatik der unteren Extremitäten vorfindet, sollte man immer eine Beckendistorsion untersuchen und ggf. behandeln.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass z.B. eine laterale Bandscheibenprotusion (Bandscheibenvorwölbung) in ihrer Schmerzsymptomatik, durch eine Behebung der Beckengelenksblockaden ausgesprochen günstig beeinflusst werden kann. Oft können akute Ischias-Beschwerden rasch beseitigt werden.
Durch die veränderten Hüftwinkel kann es zu Fehlbelastung derselben, sowie Fehlbelastungen der Knie mit resultierenden Beschwerden der Innen- oder Außenmenisken und X-oder O-Bein-Stellung kommen. Auch Senk- und Spreizfüße sowie einseitiger Hallux valgus sollte in Verbindung mit einer Korrektur der Beckenstellung, wenn feststellbar, behandelt werden.
Selbst HWS-Symptome, Kopfgelenksblockaden, Schulter-Arm-Syndrom und Tennisarm etc., können durch Beckendistorsionen in ihrem Entstehen und Verlauf begünstigt werden.

Durch die anhaltende Fehlstellung der Hüften, Knie, Wirbelsäule bis zum Kopf, kommt es zu meist einseitigen Beschwerden in allen Bereichen der Wirbelsäule und oberen sowie unteren Extremitäten.

Das Geschilderte zeigt, dass eine Beinlängendifferenz viel zu oft in der Inspektion zwar festgestellt werden kann, durch eine Beckenfehlstellung jedoch tatsächlich gar nicht vorhanden ist. Vielmehr ist die Diagnose einer Beinlängendifferenz ausgesprochen wichtig für die genauere Diagnose der Beckendistorsion, und leitet die weiteren Behandlungsschritte ein. Die Verlagerten Darmbeine lassen sich am hinteren oberen Darmbeinkamm (SIPS) palpieren und ergeben hier das eindeutige Bild einer Distorsion, welche sich dann ggf. durch Röntgenbilder belegen lässt.

Fatal kann die Diagnose Beinlängendifferenz allerdings werden, wenn ihr mit Einlagen versucht wird entgegen zu steuern und es so folglich zu einer Fixierung der Beckenfehlstellung kommt, die dann mit der Zeit immer schwieriger zu behandeln wird, da eine Behandlung muskulärer Fehlstellungen und Dysbalancen mit behandelt werden muss, und den Behandlungsverlauf aufwendiger und schwieriger macht.

Die Behandlung mit Muskelrelaxantien i.m. verabreicht, birgt häufig die Gefahr, dass sich Blockaden zwar lösen, durch den herabgesetzten Muskeltonus jedoch umso schneller wieder manifestieren. So öffnet diese konservative Methode häufig den Weg zu wiederkehrenden Blockaden, welche später als „chronisch rezidivierende“ Gelenksblockaden ohne erkennbare Ursache, so manchem Patienten das Leben erschweren.

Literatur:
Dr. Wilh. P. Ackermann – Die gezielte Diagnose und Technik der Chiropraktik, Arbeitsbuch, Usp-Publishing, 4. Aufl. 2008

Herbstzeit ist Erkältungszeit!

Vorbeugen und schnell der Erkältung die Stirn bieten um fit und gesund durch den Winter zu kommen!

Wenn das erste Kratzen im Hals einsetzt, sollte sofort mit Kräutertees gegen gesteuert werden. Salbei und Eibisch Wurz haben entzündungslindernde Wirkung. Kamille und Fenchel krampflösend, und Thymian und Anis helfen, die Atemwege wieder frei zu machen. Ein schmackhafter Tee mit Honig, regelmäßig über den Tag getrunken, vitalisiert und macht die Atemwege frei. Hier darf man gerne genießen.

Bewährt hat sich ebenso die Gabe von Ferrum phosphoricum (Schüsslersalz Nr. 3), wenn eine Atemwegentzündung aufkeimt!
Obligatorisch kann man mit dem Spenglersan Kolloid G (Fm. Meckel-Spenglersan) akut oder prophylaktisch behandeln, indem man mehrmals täglich genanntes Präparat anwendet.
Ähnliche Wirkung entfaltet Echinacea. Doch hier gilt zu beachten: Echinacea sollte bereits vor dem Ausbruch einer Erkältung, als Prophylaxe eingenommen werden. Sie wirkt vor allem immunstabilisierend. Also direkt, wenn der Herbst beginnt!

Natürlich hilft in jedem Fall die klassische Zitrone als Vitamin C-Träger. Aber Achtung:
Heißes Wasser kann dem Vitamin C schaden. Also lieber eine warme Zitrone trinken, und den Zitronensaft nicht mit heißem oder kochenden Wasser, sondern mit kurz abgekühltem Wasser aufgießen.
Gleiches gilt übrigens für die Zwiebel. Ihr Sud mit Honig getrunken, hilft bei Erkältungen.

Das wichtigste für ein gesundes Immunsystem ist eine gesunde Lebensführung, die vor allem durch eine gesunde Ernährung, gesunden Schlaf und maßvollem Umgang mit Stress einher geht. Hier haben wir 3 wesentliche Krankmacher unserer Gesellschaft, wenn sie nicht in der Balance sind.
Der größte komplexe Teil des immunbildenden Gewebes sitzt im Darm, genannt Peyersche Plaques. Sein Wohlergehen wird vor allem durch unsere Ernährung und dauerhafte Substitution von Medikamenten beeinflusst.
Eine Atemwegerkrankung muss in bestimmten Fällen durch Antibiotikagabe behandelt werden, doch wählen Sie diese Therapiemethode mit bedacht. Antibiotika schaden mehr, als dass  sie nützen. Nehmen Sie lieber ein paar Tage Bettruhe in Kauf als die „Schnelle Pille“, dann wird es ihnen langfristig besser gehen.
Kurieren Sie jede Erkältung richtig aus. Abgeschlagenheit, „sich uselig“ fühlen, das sind Zeichen, dass ihr Körper noch Zeit braucht. Geißeln Sie sich nicht für ihren Arbeitgeber oder ihre Kollegen. Sie können Anderen nur eine Hilfe sein, wenn Sie an erster Stelle ihre eigene Gesundheit pflegen. Denken Sie daher auch hier langfristig und nicht kurzfristig!
Der normale Krankheitsverlauf eines „Grippalen Infekts“ (nicht einer Infektion mit einem Grippe Virus) dauert bis zu 7 Tage, wobei zwischen dem 2-4 Tag der Erkrankungsgipfel erreicht sein sollte. Danach tritt Besserung ein. Die vollständige Ausheilung der Schleimhäute (quälender Reizhusten und anhaltender schleimiger Schnupfen) kann hingegen nochmals bis zu 2 Wochen in Anspruch nehmen.
Akute Erkältungen, die länger als eine Woche andauern, sind schon Zeichen eines Schwachen Immunsystems.

Die jährliche Erkältung, die schnell wieder abheilt, hat noch keinem geschadet. Sie fordert das Immunsystem und hält es in Gang. Unterdrücken Sie sie nicht!!!
Sie ist vollkommen normal, denn Ihr Immunsystem bildet manche Antikörper jedes Jahr neu! Lassen Sie es gewähren.
Erst wenn es zur fiebrigen Erkältung und Bettlägerigkeit kommt, hat ihr Immunsystem für einen Moment nicht richtig funktioniert.

Aspirin und Paracetamol nützen in diesem Fall übrigens überhaupt nicht!
Die Kopfschmerzen entstehen durch den Druck von häufigem Niesen, Husten oder durch Bakterientoxine, die Sie mit genannten Präparaten nicht in den Griff bekommen.
Ansonsten haben diese Wirkstoffe keinerlei entzündungshemmende Wirkungen, die bei Erkältungen von Nutzen sein könnten.

PS: die Einnahme von mehr als 1 Tablette Paracetamol (bei handelsüblicher, nicht verschreibungspflichtiger Wirkstoffmenge) täglich, schädigt nachweislich Lebergewebe.

Wenn Sie zu dem Menschen gehören, die anhaltend infektanfällig sind, und bei jedem kleinen Regenschauer“ krank werden, sollten Sie nach den echten Ursachen forschen. Eine immunstabilisierende Therapie zeigt nur Wirkung, wenn man die krankmachenden Ursachen erkennt und langfristig mit behandelt!
Stress, Ernährung, Dauermedikation und schlechter Schlaf. Meistens findet man hier eine Ursache.

Die hier vorgeschlagenen Anwendungen dienen der rein immunstabilisierenden Prophylaxe in Herbst- und Wintermonaten und sollen nicht als Ersatz für eine möglicherweise notwendige Therapie verstanden werden. Die Hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
Bei Anwendungen von naturheilkundlichen Präparaten und möglichen Nebenwirkungen, holen Sie vorher bitte immer erst den Rat eines Arztes, Heilpraktikers oder Apothekers ein.
Eine Erkältung darf nicht mit einer ernst zu nehmenden Infektion mit dem Grippe-Virus oder anderen schwerwiegenden Erkrankungen verwechselt werden, gehen Sie daher bei Anzeichen einer Atemwegsinfektion immer zur näheren Abklärung zum Arzt.

Chiropraktischer Notdienst!

Wie oft setzen akute Rückenbeschwerden zu den unmöglichsten Tages- und Wochenzeiten ein!

Am Wochenende den Garten umgegraben und das Kreuz macht nicht mehr mit?
Nachts im Bett verlegen und am Morgen der Rücken steif und schmerzt?
Wer bekommt so schnell einen Termin beim Fachmann?

Die Naturheilpraxis Theuerkorn bietet ab sofort einen Chiropraktischen Notdienst  an. In dringenden Fällen auch per Hausbesuch im Raum Dortmund.

Telefon: 0231 – 98 33 98 50

(Kostenerstattung)

Makuladegeneration Teil II: alternativmedizinische Therapie

Quelle: „Makuladegeneration – Schulmedizinische und alternative Therapieverfahren im Vergleich“ Hrsg.: SOS Augenlicht e.V., 4. Aufl. 2009.

Verfahren nach Hancke
Die Methode wurde vom Heilpraktiker und Augenoptikermeister Jürgen Hancke entwickelt und stellt im Moment, laut SOS Augenlicht e.V., die erfolgreichste alternativmedizinische Behandlungsmethode, sowohl bei feuchter als auch trockener MD dar.
Der Heilpraktiker Hancke arbeitet dabei mit Hilfe der Akupunktur, an einer zerebralen Netzhautstimulation, bei der vornehmlich Gehirnbereiche durch Akupunktur stimuliert werden, die für die Augen verantwortlich sind. Ziel ist es, die „Steuerzentrale“ Gehirn als Ursache der Erkrankung mit zu therapieren.
Der Optiker Hancke setzt darüber hinaus eine spezielle Therapiebrille ein, um Fehlsichtigkeit zu korrigieren und vor allem das Sehzentrum zu entlasten. Außerdem wird der Patient in seinem Verhalten und Umgang mit seiner Augenerkrankung geschult.
Dazu müssen anfangs mehrere Sitzungen Akupunktur pro Tag vorgenommen werden. Es werden 5-10 Nadeln im Stirnbereich gesetzt. Danach wird dem Patienten eine auf die Akupunktur abgestimmte Brille angefertigt.
Nach Hancke sind ein Teil der toten Netzhautareale nur inaktiv und können durch Akupunktur wieder stimuliert werden. Laut seinen Angaben werden von den Augenärzten zu viele Areale als tot erklärt und somit eine tatsächliche Therapiemöglichkeit von noch vorhandenen, funktionstüchtigen aber inaktiven Netzhautarealen, außer acht gelassen.
Die Erfahrungen mit dieser Methode sind meist positiv. Seltener wird auch von schlechten Erfahrungen berichtet, die insbesondere keine Verbesserung des Sehvermögens betonen. In verschiedenen Fällen sei ein Stillstand der Erkrankung erzielt worden. In manchen sogar Sehverbesserungen. Risiken gibt es bei dieser Therapie keine. Infektionen an den Einstichstellen der Akupunkturnadeln sind in der Regel, vor allem wenn sterile Einmalnadeln verwendet werden, ausgesprochen selten. Es kann manchmal zu Hämatomen an der Einstichstelle kommen.

Verfahren nach Bangerter
Prof. Dr. Bangerter war schulmedizinischer Augenheilkundler und entwickelte die nach ihm benannte alternativmedizinische Methode, zur Behandlung trockener und feuchter MD.
Hier wird chinesische Akupunktur mit Röntgenbestrahlung kombiniert. Es konnte in verschiedenen Fällen ein Stoppen der Degeneration erreicht werden. Vor allem die Akupunktur hat es hier zum Ziel, die Durchblutung  und den Stoffwechsel, vor allem bei der trockenen MD zu verbessern.
Mit einer gebogenen Injektionsnadel werden unbekannte Substanzen in die Nähe der Netzhaut injiziert. Außerdem werden  durchblutungsfördernde Medikamente und Vitamine verabreicht. Zudem soll mit der Inhalation eines Sauerstoffkohlendioxidgemisches die Durchblutung verbessert werden. Dazu wurde in einzelnen Fällen feuchter MD Röntgenbestrahlung, sowie retrobulbäre Kortisonspritzen eingesetzt.
Die Abwägung der Risiken dieser Methode ist schwierig, da man die verwendeten Substanzen nicht kennt. Ein Verletzungsrisiko besteht grundsätzlich bei Injektionen, so natürlich auch bei solchen in die Augenhöhle. Außerdem muss man immer an das relativ hohe Risiko, einer möglichen Schädigung der Netzhaut durch Röntgenbestrahlung, denken. Die Risiken sind trotzdem nicht so hoch einzuschätzen, wie bei den hier bereits geschilderten schulmedizinischen Verfahren. Der Einsatz von Bestrahlung ist, aufgrund seiner nicht erwiesenen Wirksamkeit, allerdings fragwürdig. Manche Patienten berichten von merklichen Irritationen und negativen Auswirkungen durch die Bestrahlung.
Vereinzelt berichten Patienten von einer Verbesserung der Sehfähigkeit, die manchmal nur kurz anhielt, manchmal auch länger. Eine dauerhafte Stagnation der Erkrankung konnte bislang auch hier nicht erreicht werden.

Verfahren nach Boel
Auch bei dem Verfahren des Dänen John Boel wird Akupunktur eingesetzt. Es lässt sich damit sowohl feuchte als auch trockene MD behandeln. Ebenso wird bei diesem Verfahren versucht, durch Aktivierung von Energiebahnen eine Verbesserung des Stoffwechsels und eine Selbstheilung der Gefäße im Auge zu erreichen. Ziel dieser Methode ist nicht nur eine Stabilisierung der Erkrankung, sondern auch eine Verbesserung der Sehfähigkeit.
Es werden hierzu 12 Punkte akupunktiert. Es sind dabei 2 Sitzungen pro Tag notwendig, wobei bei jeder 2. Behandlung wieder die gleichen Punkte gestochen werden. Ein Behandlungsblock erstreckt sich dabei über rund 10 Sitzungen. Es muss außerdem regelmäßig nachbehandelt werden.
Wie bei den meisten alternativmedizinischen und naturheilkundlichen Verfahren, gibt es auch hier keine anerkannten wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit dieser Methode. Die Aussagen zu der Methode sind sehr verschieden, allerdings finden wir diese Tatsache bei fast allen, auch schulmedizinischen Methoden vor.
Die Risiken der Akupunktur wurden bereits erwähnt, sie sind verschwindend gering. Auch hier können keine entstandenen Komplikationen genannt werden. Gesundheitliche Nachteile sind von dieser Methode nicht zu erwarten. Lediglich ein Ausbleiben der Wirkung und ein ungehindertes Voranschreiten der MD, muss mit einkalkuliert werden.
So sind auch die Erfahrungen mit der Methode sehr unterschiedlich. Es gibt Berichte von Sehverbesserungen und Berichte von keinen wahrgenommenen Veränderungen. Von Sehverschlechterungen wird hingegen gar nicht berichtet. Die meisten Patienten nehmen allerdings überhauptkeine Wirkung wahr.
Die klassische Augenheilkunde hingegen „verreist“, wie so oft, diese alternativmedizinische Methode, hat aber selbst, wie wir sehen, keine deutlich besseren Ergebnisse zu liefern.
Da es mittlerweile anerkannte Studien zur Akupunktur gibt, ist von einem Versuch, sich mit dieser Methode behandeln zu lassen aufgrund des geringen Risikofaktors trotzdem nicht abzuraten.
SOS Augenlicht empfiehlt hingegen diese Methode sogar, da ein hier erreichter Stillstand der MD in jedem Fall erstrebenswert ist.  Ebenso stellt sich die Frage, warum so wenige Erfolge durch diese Methode erzielt werden. Möglicherweise könnte es an der knappen und so unzureichenden Ausbildung von Therapeuten, während einer nur 3-tägigen Fortbildung, liegen.

So viel zu den schul- und alternativmedizinischen Verfahren.

Was gibt es aber Grundsätzlich an Möglichkeiten, Risiken, an einer Makuladegeneration zu erkranken, zu minimieren?
Grundsätzlich sollte man ab dem 55. Lebensjahr regelmäßig zum Augenarzt gehen und den Status seiner Augen überprüfen lassen. Dies gilt besonders für Risikogruppen wie Raucher und Übergewichtige. Allerdings sollten sicherlich auch solche Berufsgruppen über Prävention nachdenken, die durch ihre Arbeit am PC etc. einer größeren Gefahr ausgesetzt sind, dieser Krankheit anheim zu fallen. Daneben können Stress, Bewegungsmangel sowie Toxine Belastungsfaktoren sein. Ebenfalls gilt es, übermäßige Sonneneinstrahlung zu meiden. Insbesondere lange Meeraufenthalte, reflektierender Schnee und tiefstehende, blendende Sonneneinstrahlung können das Netzhautgewebe schädigen. Bildschirmarbeit, langes Fernsehen und Lesen ermüden die Augen und sollten durch eine optimal angepasste Brille und Ruhepausen für die Augen kompensiert werden.

Symptome, die grundsätzlich den Weg zum Augenarzt einleiten sollten, sind dauerhaftes Augenbrennen, Druckgefühl und andere wiederkehrende Reizungen des Auges.
Wenn Helligkeit, Schärfe und Kontrast deutlich schwächer werden, muss die Sehfähigkeit überprüft werden.

Festhalten kann man auch, dass Vitaminbehandlungen den Prozess der Degeneration verlangsamen, aber nicht aufhalten können. Hier stellt sich die Frage, ob eine Vitamintherapie sinnvoll ist, oder ob man eher im Rahmen einer „Ernährungsumstellung“ die Vitaminaufnahme optimiert, bzw. ob funktionelle Störungen bei der Vitaminaufnahme behandelt werden sollten.
Beim Vergleich der Risiken mit den Therapieerfolgen, stellt sich die Frage, ob das Risiko in den meisten Fälle eine Operation oder andere Eingriffe lohnenswert erscheinen lässt. Auch hier unterscheiden sich die gemachten Erfahrungen bei ein und derselben Therapiemethode häufig.

Die Alternativmedizin hingegen wird im deutschen Gesundheitswesen zu oft skeptisch betrachtet. Das unabhängig davon, ob ein Arzt oder Heilpraktiker versucht, neue Wege zu gehen. Trotzdem scheinen Ärzte immer öfter den alternativen Behandlungsweg zumindest zu empfehlen.
Letzten Endes bedarf es in unserem Gesundheitssystem immer eines wissenschaftlichen Beweises einer Heilmethode, um anerkannt zu werden. Auch, wenn offenbare Heilerfolge, die (noch) nicht erklärt werden können, dabei unberücksichtigt bleiben.

Makuladegeneration Teil I: schulmedizinische Therapie
Makuladegeneration Teil III: Erfahrungen aus der Praxis

Makuladegeneration Teil III: Erfahrungen aus der Praxis

Erfahrung aus der Praxis
Aus eigener Erfahrung in meiner Tätigkeit als Heilpraktiker mit einer 83 jährigen Patientin, kann ich folgendes zur Behandlung durch (Ohr)-Akupunktur berichten:
Die Frau leidet unter trockener Makuladegeneration, mit einem Sehverlust von über 80% im rechten, und über 90% im linken Auge. Die lapidare Feststellung der Ärzte lautete „von einer trockenen Makuladegeneration werden Sie wenigstens nicht blind.“ – Dass aus der trockenen eine feuchte MD werden kann, teilte ihr niemand mit. Ich habe diesen Umstand während eines Beratungsgespräches vorsichtig erwähnt, ohne zu größerer Sorge oder Panik verleiten zu wollen.
Nach rund 8 Therapiesitzungen in einem Intervall von rund 2 Terminen Pro Woche, konnte eine kurzzeitige Verbesserung der Sehfähigkeit festgestellt werden. Schwarze Flecken, die sich im Sichtfeld seit einiger Zeit bemerkbar gemacht hatten waren verschwunden, Verzerrungen wurden als weniger stark wahrgenommen, zeitweise war Fernsehschauen wieder besser möglich. Ebenso verschwand der Augendruck, der zu einer Dauerbelastung geworden war.  Zeitweise wurde der Augendruck morgens noch wahr genommen. Die Resonanz der Patientin auf die Therapie war an dieser Stelle ausgesprochen positiv.
Danach kam eine Periode der Stagnation, bei der das Sehen zumindest nicht auffällig schlechter wurde. Die Behandlung wurde kurzzeitig unterbrochen, um dann wieder regelmäßig durchgeführt zu werden.
Letztendlich konnten wir feststellen, dass die Akupunktur langfristig das Voranschreiten der Degeneration deutlich zu verlangsamen scheint. Bei der Beurteilung, ob das qualitative Sehen tatsächlich besser wird oder wurde, bin ich, als Therapeut, sehr vorsichtig und kann mich nur auf die Aussagen meiner Patientin verlassen. Zeitweise sind offensichtlich Sehverbesserungen wahrnehmbar. Offenbar  scheint die Patientin selbst „tagesformabhängig“, die Sehqualität unterschiedlich wahr zu nehmen.
Ziel der Therapie war es, das Gehirn selbst (die Patientin hatte vor 2 Jahren einen Schlaganfall) und das Auge, durch eine Aktivierung des Energieflusses zu regenerieren. Aufgrund der unterschiedlichen Intervalle der Behandlungen kann eine Sehverbesserung, bzw. Verschlechterung in Abhängigkeit zur Häufigkeit der Behandlungen, auch durch die Patientin selbst, festgestellt werden.
Grundsätzlich bietet sich diese Behandlungsmethode an, da sie vor allem schonend und ohne Nebenwirkungen abläuft. Gerade bei älteren Patienten lässt sich diese minimalinvasive Therapie mit sterilen Einmalnadeln, auch per Hausbesuch beim Patienten durchführen. Allerdings denke ich, dass auf Dauer eine permanente Wiederholung der Anwendungen notwendig ist, wenn langfristig wenigstens das Voranschreiten der Degeneration der Makula aufgehalten werden soll. Bislang wurden über 25 Behandlungen an der Patientin durchgeführt.

Nicht zuletzt sollte man, wenn man als Naturheilkundler oder Alternativmediziner betreut, ein Problem ganzheitlich betrachten. So muss, meiner Meinung nach, vor allem die bisherige Krankheitsgeschichte (Schlaganfall, niedriger Blutdruck – der ja schulmedizinisch angeblich keinen Schaden verursachen kann, meiner Ansicht nach allerdings zu nicht unwesentlichem Sauerstoffmangel im Organismus führt, weshalb Niederdruckpatienten oft über Müdigkeit und Gedächtnisverschlechterungen klagen.) berücksichtigt werden, und ebenso die aktuelle Lebenssituation.
Wenn in einem Alter über 80 Jahren, langsam die Perspektiven schwinden, man öfter Müde wird und gedanklich nicht mehr so weit in die Zukunft blicken mag, dann werden psychosomatisch mit Sicherheit damit verbundene Ängste, in der Sehfähigkeit der Augen ihren Ausdruck finden. Die Weitsicht leidet darunter ebenso sehr, wie das detaillierte Sehen, mit dem man ursprünglich Pläne schmiedete und einen genauen Lebensentwurf entwickelte. Nicht nur der Blick durch die Augen wird getrübt, sondern auch der Blick in die Zukunft wird unklar, verschwommen und verzerrt, je näher man einem möglichen Lebensende kommen mag. Die Zukunft ist nicht nur in Hinblick auf das Leben ungewisser als Jahre vorher, sondern auch in Hinblick auf das Lebensende sieht man überhaupt nicht mehr klar, was auf einen zukommt.
Es sollte wichtig sein, wenn ein entsprechendes Vertrauensverhältnis gewachsen ist, mit alten Menschen, über solche Ängste zu reden, wenn sie denn vorhanden sind.
So finden wir abschließend also drei Behandlungsebenen, auf der ganzheitlich behandelt werden sollte: einer psychischen, einer organischen und einer symptomatischen Ebene. Nur wenn alle drei Behandlungsebenen berücksichtigt werden, kann für die Zukunft eine erfolgversprechende Therapie der Makuladegeneration gefunden werden.

Makuadegeneration Teil I: schulmedizinische Therapie
Makuladegeneration Teil II: alternativmedizinische Therapie

Medizinische Laien-Auskünfte

Medizinische Laien-Auskünfte und Therapien oder andere Tätigkeiten zur Feststellung, Linderung oder Heilung von Körperschäden, Leiden oder Krankheiten finden aufgrund des Zustandes des deutschen Gesundheitssystems unter den Schlagwörtern „Prävention“, „Gesundheitsvorsorge“ oder einfach „Gesundheitsbewusstsein“ derzeit regen Absatz!

Bitte beachten Sie in ihrem eigenen Interesse, dass solche vorgenommenen Tätigkeiten in Deutschland gesetzlich den Heilberufen vorbehalten sind.
Wenn Sie sich beraten lassen, fragen Sie vorab IMMER nach einer entsprechenden Qualifikation! Hier gilt es bei der Diagnosestellung ebenso den Heilberuf vom Heilhilfsberuf zu unterscheiden!
Sollte eine entsprechende Qualifikation gemäß der Titelführungspflicht der Heilberufe nicht ersichtlich sein, lassen Sie besser die Finger davon …
Beachten Sie bitte auch, dass schon die Erteilung eines medizinischen Rates mit dem Vermerk „Hier von bitte 3x tägl.!“ Oder „Reiben Sie sich mal hiermit ein!“ gegen entsprechende Gesetzgebung verstößt und Sie nicht mehr beraten sondern therapiert werden, wofür eine schlüssige und i.d.R. zeitlich umfangreiche Anamnese und Diagnose erforderlich ist.
Zuletzt ist jeder gemessene Blutdruck, Puls, Körperfett oder die Auswertung eines Blutbildes mit einer Diagnose verflochten, soll weiter ein medizinischer oder gesundheitlicher Rat erfolgen.
Letztlich auch die Erstellung eines Diätplanes in Verbindung mit einer Grunderkrankung (hierzu zählt auch das Wohlstandssyndrom und Adipositas) haben therapeutischen Charakter und sollten qualifizierten Berufen vorbehalten sein.
Ein gut gemeinter Rat zum Schluss:

Eine telefonische oder via Internet vorgenommene Auswertung von medizinischen Daten (z.B. Blutbild) ist unseriös wenn nicht von einem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker vorgenommen, der die komplette gesundheitliche Vorgeschichte des Patienten überschauen kann!
Nicht zuletzt geben Sie ihre persönlichen, vertraulich zu behandelnden medizinischen Daten an Dritte, womöglich Unbekannte weiter.
In der Naturheilkunde hat der behandelnde Therapeut als Individuum wesentlichen Einfluss auf den Heilungsprozess des Patienten, wodurch ein persönliches Verhältnis zwischen Beiden –Heiler und Patient- von unschätzbarem Wert und anzustreben ist, was durch eine ausschließlich telefonische oder andere, mediale und unpersönliche Beratung weitgehend unmöglich wird!

Tim Theuerkorn