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Migräne – naturheilkundliche Behandlung

Unter Migräne versteht man einen anfallsartigen, häufig pulsierenden Kopfschmerz, der einseitig oder beidseitig auftreten kann. Als Ursache wird häufig eine aseptische (nicht infektiöse) Entzündung der Hirnhäute, vor allem der Dura mater angenommen. Neurologische Störungen kommen ebenso in Frage.

So die Schulmedizin.

Migräne kann, nach den Erfahrungen des  Praxisalltages, verschiedene Ursachen haben.
Zu den häufigsten, in der Naturheilpraxis Theuerkorn behandelten Migräne-Form, gehört vor allem die Migräne, welche durch HWS-Syndrom, exzessive Verspannungen der Schulter Nackenmuskulatur und eher selten Verlagerungen von Bandscheibenmaterial ausgelöst wird. Dass es dabei durch eine Irritation von Nerven zu einer Minderversorgung bestimmter Areale und damit gleichzeitig zu einem Immundefizit und einer Entzündungsbereitschaft oder auch zu einer aseptischen Entzündungsreaktion von Hirnhäuten und Blutgefäßen kommt, halte ich an dieser Stelle nicht für ausgeschlossen.

Weitere Ursachen für Migräne oder starke, chronische Kopfschmerzen können hormonelle Umstellungen, Stress, anhaltende Medikamenten-Therapie, als auch falsche Ernährung und Flüssigkeits- und Sauerstoffmangel unterschiedlicher Entstehung sein. Hier nur die häufigsten Ursachen.

Eine weitere Möglichkeit ist das nur wenig bekannte und wissenschaftlich nicht anerkannte Kiss-Syndrom, welches fast nur bei Kleinst- und Kleinkindern diagnostisch Festgestellt wird. Bei Erwachsenen, welche ihr kindliches Kiss-Syndrom chronisch verschleppt haben, kommt es im Laufe der Jahre häufig zu chronischen Kieferbeschwerden, HWS, BWS und LWS-Beschwerden, Skoliosen und chronischen Beckengelenksproblematiken. Auch im neurologischen und psychischen Bereich kann das Kiss – Syndrom Folgen haben: hier finden wir Missempfindungen, vor allem im Kopfbereich, chronische Kopfschmerzen und Migräne ab dem Jugendlichenalter. Auch ADS /ADHS als Folge von Skelett-Fehlstellungen wird im Rahmen alternativer und komplementärer Medizin diskutiert.

Die Schulmedizin greift aus Verzweiflung immer häufiger zu Antiepileptika, um dem Problem der anhaltenden Kopfschmerzen Herr zu werden. Selbst Jugendliche werden dann vom Neurologen mit einem Rezept für Neuroleptika mit schwersten Nebenwirkungen „austherapiert“.

Bei der Untersuchung von Migräne-Patienten wurde bislang in der Naturheilpraxis Theuerkorn fast immer eine HWS-Problematik, ausgelöst durch Skoliosen, Schleudertraumen und wiederkehrenden Kopfgelenksblockaden, festgestellt. Dies führte dann immer zur Wahl der geeigneten Behandlungsmethoden: Akupunktur und wenn möglich, chiropraktische Behandlungen der Wirbelsäule und besonders der Becken- und Kopfgelenke.

So sind folgende Arbeitsschritte fast immer ähnlich, wenn auch natürlich die Ergebnisse der Untersuchung immer unterschiedlich ausfallen und somit unterschiedliche Verfahrensweisen erfordern:

 

Mobilisation und Detonisation (Entspannung) / Taping

Feststellung von Blockaden der Wirbelsäule, ggf. in manchen Fällen auch der Schultern. Hier ist an ein Schulter-Arm-Syndrom oder Impingement-Syndrom zu denken. Resultierende Myogelosen / Verspannungen werden erkannt und vor Beginn der chiropraktischen Behandlung mit Massagen oder Akupressur behandelt. Durch Fehlstellung bedingte Muskelkontrakturen werden ggf. vor Beginn der Deblockierung mobilisiert. In seltenen Fällen, bei extrem hohem Muskeltonus werden vor einer chiropraktischen Behandlung Akupunktur-Behandlungen durchgeführt um den Muskeltonus herab zu setzen und somit a) den Eingriff zu erleichtern und für den Patienten stressfreier zu machen, b) die notwendige Anzahl chiropraktischer Behandlungen zu reduzieren. Danach können, wenn vom Patienten gewünscht, detonisierende Tapes zur nachhaltigen Muskelentspannung angelegt werden.

 

Chiropraktik

Erst jetzt werden die in der Eingangsuntersuchung festgestellten Blockaden repositioniert: Becken / Lendenwirbelsäule, dann Brustwirbelsäule zuletzt und nur wenn möglich: Halswirbelsäule. Der Becken- und Kopfgelenksregion kommen hierbei besondere Aufmerksamkeit zu: häufig wird der 2. Halswirbel in dieselbe Richtung als verdreht palpiert, auf welcher man zuvor bereits eine scheinbare Beinverlängerung festgestellt hat. Hier macht sich eine ganzheitliche Betrachtungsweise bezahlt, wenn man folglich alle Wirbelsäulenabschnitte behandelt und somit für Nachhaltigkeit sorgt. Denn Beckengelenks- und Kopfgelenksblockaden gehen i.d.R. Hand in Hand.

 

Akupunktur / Ohrakupunktur

Zuletzt erfolgt die Akupunktur-Behandlung. In der Praxis Theuerkorn ausschließlich mit Ohrakupunktur . Als schnelle und wirkungsvolle Reflexzonentherapie eignet sie sich, um zum einen auf die möglichen muskulären Folgereaktionen der chiropraktischen Behandlung Einfluss zu nehmen, vor allem aber kann sie sowohl auf organischer, psychischer und lokal / physischer Ebene Einfluss auf das Kopfschmerz- und Spannungsgeschehen nehmen. Tatsächlich ist es in ca. 70% der Fälle von Migränebehandlungen ohne chiropraktische oder manuelle Eingriffe, also mit reinen Akupunkturbehandlungen, zu Erstverschlimmerungen in Form von leichten bis mittleren Kopfschmerzanfällen gekommen. Diese bleiben dann aber immer nach der 2. Behandlung aus. Es ist wichtig, den Patient auf diesen Umstand hinzuweisen, damit er vor allem darauf vorbereitet ist und die Therapie nicht abbricht. Erstbehandlungen bei Migräne werden in der Praxis Theuerkorn seit einiger Zeit meist vor dem Wochenende durchgeführt, damit der Patient schon möglichst entspannt in die erste Sitzung kommen kann, und sich nicht den Kopf zerbricht, ob er die nächsten 2 Tage krankfeiern muss.

Die Häufigkeit der nichtbehandelten Migräneanfälle schwankt laut Angaben der Patienten von „jeden Donnerstag“, „alle 2 Wochen“ bis  „1x im Quartal“. Die Häufigkeit der behandelten Migräneanfälle konnte dabei positiv beeinflusst werden in Form von 3 Anfällen pro Jahr bis zum vollständigen Ausbleiben der Migräneanfälle.

Die Behandlunsgdauer wird immer auf 6 Einheiten angesetzt, wobei sie oft auf 4-5 Sitzungen verkürzt werden kann.

Zur Akupunktur sei angemerkt, dass sie bei der Migräne-Therapie die eigentliche Behandlungsmethode darstellt. Nicht selten kommen Patienten in die Praxis, die nicht chiropraktisch behandelt werden möchten. In diesem Fall wird die Akupunkturbehandlung aufwendiger und es ist dem Patienten zum empfehlen, sich weiter in osteopathische oder physiotherapeutische Behandlung zu begeben, solange die Blockaden durch die Akupunktur nicht behoben werden können.
Auch dies ist meines Erachtens möglich, wenn auch schwierig. Da insbesondere die Patienten mit Bandscheibenvorfällen und HWS-Syndrom schonend behandelt werden sollten, wird nicht selten auf die chiropraktische Behandlung der Halswirbelsäule verzichtet. Nach einigen Sitzungen kann man dann trotzdem feststellen, dass sich die Position der Halswirbel und der Tonus der betreffenden Muskulatur positiv verändern. Allerdings wird bei der Akupunktur mehr Geduld aufzubringen sein.

Die Nadeln werden in alle Segmente des Ohres  appliziert und beschränken sich dabei wiederum auf die virulentesten Punkte. Besonderer Bedeutung kommt bei der Migränebehandlung offensichtlich dem Nierenareal und gewissen Entzündungsparametern zu, welche wiederum die Theorie einer Entzündungsreaktion stützen. Ebenso werden vor allem „Entspannungspunkte“ oder spezielle „Meisterpunkte“ im Ohr genadelt, welche eine stark ausleitende, regulierende und somit ebenso entspannende Wirkung entfalten.

 

Psychosomatik

Psychosomatische Ursachen dürfen auch bei der Migräne und den Spannungskopfschmerzen nicht außer Acht gelassen werden.

Wenn wir es mit einer Spannungs-Migräne zu tun haben, und die muskulären Ursachen auf der Hand liegen, ist der nächste Schritt die Frage nach dem „Warum“. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Muskelspannungen durch Repositionierung von Gelenken begünstigt und idealer Weise reduziert werden können. Dennoch stellt sich die Frage, warum sich diese Spannungen immer wieder aufbauen, warum es immer wieder zu Blockaden der Gelenke und Muskulatur kommt.
Natürlich müssen an dieser Stelle vorerst weitere Ursachen ausgeschlossen werden: Falsche Matratze, Fehlhaltungen im Alltag, Nebenwirkungen von Medikamenten oder Fehlregulationen von organischen Erkrankungen wie z.B. der  Schilddrüse. Egal, wie die Suche nach der Ursache endet, die Frage nach dem psychischen Faktor muss letzten Endes doch gestellt werden.

Das Sprichwort: „Du hast die Angst im Nacken“ hat viel Wahres, wenn man an diesem Punkt beim Patienten „nachbohrt“ und häufig erfährt, das Nackenbeschwerden und damit auch Kopfschmerzen oder letzten Endes Migräne häufig durch Stresssituationen ausgelöst oder verschlimmert werden. Und wieder können wir hier feststellen, dass der Stress  unterschiedliche Qualitäten hat. Daher finden wir im HWS-Bereich häufig Stresssyndrome, die mit Druck (Arbeit, Beziehungspartner) zu tun haben. Das „buckeln“ und „den Kopf einziehen“ um nicht „den Kopf hinhalten zu müssen“ ist ein typisches Symptom.  Vergleichen wir den „HWS-Typen“ (Halswirbelsäule)mit den anderen: Der „LWS-Typ“ (Lendenwirbelsäule) ist mehr das Arbeitstier, dass sich ständig überlastet und „sein Kreuz zu tragen“ hat. Er lastet sich mehr auf, als gut für ihn ist, und die Last des Alltages wird schnell zur Belastung. Dem „BWS-Typ (Brustwirbelsäule) hat etwas von beidem: er überlastet sich, und er muss Druck von oben stand halten. Aber er neigt dazu, diese Problematiken in Groll und Wut umzuschlagen. Dass schlägt ihm dann häufig auf den Magen und den Brustkorb. Ihm „bleibt vor Wut die Luft weg“. Diese körperlichen Beschwerden hängen dann wiederum häufig mit Blockaden der Brustwirbel zusammen.

Der Nackenpatient neigt dazu, die Schulter hoch zu ziehen. Ob er nun friert, und sich duckt, oder ob er in eine Schutzhaltung geht, um dem, was von Oben kommt, stand halten zu können: jedes Mal wird der Nackenmuskel überbelastet und baut so ständig mehr Spannung auf, die sich irgendwann auf die Wirbelsäule überträgt. Hier kann mit Akupunktur zur muskulären und psychischen Entspannung entgegen gewirkt werden. Vor allem sollten dann aber die Verhaltensmuster des Patienten hinterfragt und, wenn notwendig, behandelt  werden.

 

Festzuhalten ist, dass mit einer Kombination aus manueller Therapie, Muskelentspannung und Stressreduktion bei Kopfschmerz- und Migränepatienten häufig der erste Schritt zur Genesung oder zumindest zu einer erheblichen Linderung der Beschwerden bedeuten kann. Die neue Vorgehensweise von Neurologen oder Orthopäden, neben Musklerelaxantien schwerste Antidepressiva oder Neuroleptika zu verordnen, kann nur in schweren Fällen der letzte Ausweg sein. Und er darf vor allem nicht bei jüngeren Patienten das Schlusswort bedeuten. Gerade bei den jungen Menschen haben wir es allzu oft mit den Nebenwirkung hormoneller Umstellungen und den emotionalen Belastungen des „Erwachsenwerdens“ zu tun, was dem Adepten dann Kopfzerbrechen bereitet. Jede psychische Spannung schlägt sich irgendwann auf den Organismus nieder.

Die hier gemachten Aussagen vertreten keinen wissenschaftlich anerkannten Standpunkt. Die hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
Aus rechtlichen Gründen weise ich besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilungsversprechen meinerseits zugrunde liegt bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.

Übersäuerung / Milieu-Entgleisung

552603_web_R_K_B_by_Carsten Jünger_pixelio.deDie Übersäuerung ist ein überaus wichtiges Thema in der Naturheilkunde und Alternativmedizin. In der Schulmedizin hingegen wird sie, wie vieles andere, fast gar nicht beachtet. Vielmehr wird man als Patient, wenn man einen Arzt auf eine Übersäuerung anspricht, mit den Worten abgetan: „Bis man übersäuert, das dauert schon seine Zeit! Machen Sie sich mal keine Sorgen!“ (*)

Foto: Carsten Jünger  / pixelio.de                                                                                   

Das Schlimme ist: Der Arzt hat recht. Es dauert wirklich seine Zeit. Darum leiden ja vor allem Menschen ab 40 Jahren, manchmal relativ plötzlich, an chronischen Erkrankungen bis hin zu Krebs. Solche Entwicklungen nehmen nicht in 1-2 Wochen oder Monaten ihren Lauf. Nein, wenn eine systemische Übersäuerung des Organismus´ pathogene Züge annimmt, also krank macht, dann sind meistens schon einige Jahre ins Land gezogen und haben den Weg für chronische Erkrankungen bereitet.

KEINE chronische Erkrankung kommt über Nacht. Es sei denn, Sie ist, was natürlich auch möglich ist, angeboren.

Wie entsteht also eine Übersäuerung, was genau ist eine Übersäuerung und was macht sie mit unserem Körper?

Genau genommen sind wir (fast?) alle von einer Übersäuerung betroffen. Nur Babys kommen mit einem ausgeglichenen Säure-Base-Haushalt und einem intakten Bicarbonatpuffersystem zur Welt. Danach setzt ein langsamer, schleichender und unbemerkt ablaufender Prozess einer Übersäuerung des Organismus´ ein. Er wird durch unsere (falsche), zu säurereiche Nahrung und durch wiederkehrenden und zu leichtfertigen Gebrauch von Chemikalien, vor allem Medikamente und Genussmittel, hervorgerufen. Weitere begünstigende Faktoren für eine Übersäuerung können anhaltender Stress, chronische Magenschleimhautentzündungen und Sport unter den falschen Bedingungen sein. Wie weit andere, schädigende Umwelteinflüsse eine Übersäuerung begünstigen, kann dieser Artikel nicht beantworten.

Alle genannten Faktoren führen dazu, dass unserem Bicarbonatpuffersystem, dass als Säurepuffer im Organismus fungiert, irgendwann die Mineralien ausgehen um Säure puffern zu können. An diesem Punkt setzt der Übersäuerungsmechanismus ein und Säure, die nicht mehr „geblockt“ und abtransportiert werden kann, verweilt im Körper und führt hier zu: Übersäuerung des Verdauungstraktes, des Bindegewebes und teilweise auch des Blutes (gehört zum Bindegewebe).

Als nächstes versucht der Körper alle möglichen Reserven zur Säurepufferung zu aktivieren und greift dabei z.B. auf die großen Elektrolytspeicher wie Zähne und Knochen zu. Daher haben wir es bei chronischen und degenerativen Knochenerkrankungen so häufig mit einer (nicht beachteten) Säureproblematik zu tun. Es kommt zu Mangelerscheinungen. Gleichzeitig kann ein womöglich nicht voll funktionstüchtiger Verdauungstrakt, aufgrund einer Schleimhautatrophie durch eine anhaltende und nicht zu puffernde Magenübersäuerung, weder genügend Nährstoffe aufspalten, geschweige denn überhaupt, durch eine gestörte Darmschleimhaut einwandfrei resorbieren. Die Folge ist weiterer Mangel.

In den subakuten Stadien einer Übersäuerung nimmt man u.U. gar keine so großen Belastungen war. Man merkt halt, dass die Knochen nicht mehr so wollen, wie sie mal konnten, die Muskeln werden halt immer härter, steifer und neigen zur Verspannung. Der Magen wird empfindlicher. Hat man sich früher alles in den Schlund zwängen können, braucht man heute nach einem üppigen Mahl Bullrichsalz. Und die Infektanfälligkeit! Na gut, man ist halt keine 20 mehr, da dauert ein grippaler Infekt 2 Wochen und noch mal 2 um sich zu erholen. Das ist doch vollkommen normal, weil es ja allen (zumindest den meisten) so geht. Man hat das ganze Problem unter „alt werden“ abgehackt. Über diesen Punkt kann man streiten. Denn manche Menschen sind schon mit 40 Jahren alt und andere mit 70 putzmunter. „Gene“ sind nur ausreden für die Verantwortung, die man nicht übernehmen will. Verantwortung für den eigenen Körper und das eigene Wohl zu übernehmen bedeutet vor allem: gesunde Lebensweise.

Der Wissenschaftler Prof. Dr. Enderlein fand in seinen Untersuchungen heraus, dass sich verschiedene Mikroorganismen im menschlichen Körper unter bestimmten Bedingungen verändern. Er stellte fest, dass wesentlich bedingt durch das Milieu (pH-Wert) des Wirtes, Mikroorganismen zu pathogenen Erregern werden können. Man nennt diesen Prozess Pleomorphose. Die Pleomorphose eines Mikroorganismus steht der schulwissenschaftlichen Lehrmeinung des Monomorphismus´ entgegen. Die Lehrmeinung des Monomorphismus´ geht davon aus, dass jedem Lebewesen nur eine einzige Existenzform gegeben ist, daher keine Veränderung oder Entwicklung möglich ist.

Enderlein stellte jedoch unter mikroskopischen Untersuchungen sehr genau fest, dass die Pleomorphose möglich ist und so aus Mikroorganismen, die eigentlich als Symbionten im Organismus funktionieren, vor allem durch eine negative Veränderung der Rahmenbedingungen (Übersäuerung), parasitäre und pathogene Erregerstämme werden können.

Ein besonderes Beispiel, dass allerdings nicht auf Enderlein zurück geht, ist der EHEC-Erreger. Das Escherichia Coli – Bakterium in der bovinen oder humanen Form ist ein physiologisches Bakterium in der Darmflora von Mensch und Rind. Erst die Überfütterung der Rinder mit Mais-Stärke (weil billiger als Heu und Stroh), führte zu Gärungsprozessen durch eine Zuckerüberschuss in den Kuhmägen und damit zu einer Übersäuerung des Vieh-Magens und Darms, die dann wiederum den pathogenen EHEC-Erreger mutieren lassen konnte. Wer sich schon mal mit amerikanischer Landwirtschaft beschäftigt hat, weiß, dass amerikanische Rinder eine Öffnung im Rumpf haben, durch die ein Veterinär den Mageninhalt „manuell“ vermengen und durchkneten kann, damit der Magen quasi „entlüftet“ wird. Man hat hier zugunsten des Geldbeutels eine Büchse der Pandora geöffnet. Das Ergebnis ist nicht nur eine schwere EHEC-Epidemie in Amerika und Europa.

Ein weiteres Beispiel ist Candida Albicans. Die Schulmediziner können enorm viel Geld mit der Behandlung von Pilzerkrankungen verdienen. Immerhin kann ein Candida-Befall so ziemlich überall auftreten, womit jedem Spezialisten, vom Gastroenterologen bis zum Hautarzt genüge getan wird. Der Heilpraktiker darf Candida laut Infektionsschutzgesetz übrigens nicht behandeln. Candida ist ein physiologischer Pilz, der im Darm verweilt und, ähnlich wie der Pilz im Wald oder Misthaufen, „die Reste“ verwertet. Allerdings liebt dieser Pilz Zucker und Hefe. Und da wir in dieser Gesellschaft leider auf der Basis von Zucker, Hefe und Fett essen, ist der Weg des Candida vom Symbionten zum Parasiten vorgezeichnet. Er vermehrt sich eben explosionsartig unter dem reichen Nahrungsangebot und stiftet dann hier und da vehement Unruhe.

Diese Beispiele ließen sich gar endlos weiterführen, es würde allerdings diesen Artikel nur künstlich in die Länge ziehen. Wesentlich ist, dass durch eine „Milieuverschiebung“ (pH-Wert-Umkehr / Übersäuerung) unzählige Mechanismen in Gang gesetzt werden, die früher oder später zu einem chronischen Leiden führen können. Es gilt daher in der Naturheilkunde bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen, egal welcher Art, immer nach Indizien einer Übersäuerung / Milieuverschiebung zu suchen. Der Wichtigste Faktor ist hier immer die Ernährung. Denn schauen wir genauer auf unsere Ernährungsgewohnheiten, stellen wir fast immer fest, dass unsere Ernährung zu Vitamin- und Ballaststoffarm, dafür aber zu reichhaltig an Kohlehydraten und Zucker sowie Fetten und tierischen Eiweißen ist. Wir haben bei den genannten Nahrungsmitteln, mit wenigen Ausnahmen, ausschließlich „saure“ oder säurebildende Nahrungsmittel. Das gilt ganz besonders für Zucker und Genussmittel, sowie Fleisch. Ziel einer Therapie muss deshalb immer eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten in Verbindung mit einer gezielten Entsäuerung sein.

Ein weitere Faktor ist die Dauermedikation mit bestimmten Medikamenten. Hier spielen vor allem ASS, Betablocker, Antirheumatika und Schilddrüsenmedikamente wie L-Thyroxin, sowie Chemotherapeutika eine große Rolle. Die Frage stellt sich, wie weit hier eine Medikation in Verbindung mit einer Entsäuerung angepasst werden kann, oder ggf. sogar überflüssig wird.

Nicht zuletzt verursacht Stress vor allem durch eine chronische Magenübersäuerung, Gärungsprozesse im gesamten Verdauungstrakt und früher oder später eine systemische bzw. globale Übersäuerung. Viele Patienten mit chronischen Gastritiden leiden früher oder später an Laktose- und Fruktoseintoleranz und wiederkehrenden Candida-Belastungen. Schon der regelmäßig geblähte Bauch und das Roemheld-Syndrom können Indiz für eine Candida-Intoxikation sein.

Eine alternativmedizinische Beratung hinsichtlich verschiedener chronischer Leiden, sollte immer diese Aspekte mit einbeziehen um wirkungsvoll sein zu können. Wenn Sie auf der Suche nach alternativen Heilmethoden und Therapeuten sind, fragen Sie immer nach dem wichtigen Thema Übersäuerung.

Chronische Erkrankungen, die als Ursache eine Säure-Basen-Verschiebung / Milieuentgleisung haben können:

Rheumatoide Leiden
Vor allem Psoriasis, Arthrose, Osteoporose, Fibromyalgie
Chronische Gastritiden (Ursache oder Folge einer Übersäuerung) / Sodbrennen
Chronische Verdauungsstörungen / Lebensmittelunverträglichkeiten / Zöliakie / Reizdarm
Chronischer Kopfschmerz
Chronische Verspannungen
HWS / BWS / LWS – Syndrom
Bandscheibendegenerationen genauso wie jegliche andere Knorpeldegeneration
Herzkreislauferkrankungen / Bluthochdruck
Katarakt
Apoplexie
Krebs

Die hier gemachten Aussagen vertreten keinen wissenschaftlich anerkannten Standpunkt. Nicht destotrotz gibt es vor allem zur Theorie der Pleomorphose wissenschaftliche Untersuchungen und Beweise, die von der herrschenden Lehrmeinung bewusst missachtet werden.

Die hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

Aus rechtlichen Gründen weise ich besonders darauf hin, dass bei der hier vorgeschlagenen Therapie der Entsäuerung nicht der Eindruck erweckt werden soll, dass ein Heilungsversprechen meinerseits zugrunde liegt bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.

                                                                                                                                                                    

(*) Damit der Leser nicht davon ausgehen muss, dass es sich bei dem Thema Übersäuerung um ein unwissenschaftliches Hirngespinst von Heilpraktikern handelt, folgende Quellenangabe:
Dr. Alex Loyd und Dr. Ben Johnson, Der Healing Code, rororo, 26. Auflage 2014, S. 26.

Dr. Ben Johnson betreibt eine Krebsklinik in Atlanta, USA, in der er Krebs alternativ behandelt. Er führt auf der angegebenen Seite aus, dass er eine Gewebsazidose  und Sauerstoffmangel u.a. als begünstigende Faktoren für die Entstehung von Krebs annimmt. Er beruft sich dabei auf den Nobelpreisträger Otto Warburg, im Zusammenhang mit Sauerstoffmangel, der nunmal eine Gewebsazidose hervorruft. Das kennen wir von Leistungssportlern.
In einer Fußnote auf Seite 25 behauptet Johnson, dass er und Dr. Loyd nur alternative Heilmethoden anwenden, die wissenschaftlich überprüfbar sind.
Was fangen wir nun mit dieser Information an? Der Mainstream wird nun behaupten, dass die beiden genannten Schulmediziner natürlich trotzdem fernab jeglicher wissenschaftlicher Realität agieren und damit versuchen die Glaubwürdigkeit der beiden Mediziner zu untergraben. Das ändert aber nichts an den Heilerfolgen, welche die beiden und jeder andere Therapeut auf der Basis dieser Annahme erzielt.

Herbstzeit ist Erkältungszeit!

Vorbeugen und schnell der Erkältung die Stirn bieten um fit und gesund durch den Winter zu kommen!

Wenn das erste Kratzen im Hals einsetzt, sollte sofort mit Kräutertees gegen gesteuert werden. Salbei und Eibisch Wurz haben entzündungslindernde Wirkung. Kamille und Fenchel krampflösend, und Thymian und Anis helfen, die Atemwege wieder frei zu machen. Ein schmackhafter Tee mit Honig, regelmäßig über den Tag getrunken, vitalisiert und macht die Atemwege frei. Hier darf man gerne genießen.

Bewährt hat sich ebenso die Gabe von Ferrum phosphoricum (Schüsslersalz Nr. 3), wenn eine Atemwegentzündung aufkeimt!
Obligatorisch kann man mit dem Spenglersan Kolloid G (Fm. Meckel-Spenglersan) akut oder prophylaktisch behandeln, indem man mehrmals täglich genanntes Präparat anwendet.
Ähnliche Wirkung entfaltet Echinacea. Doch hier gilt zu beachten: Echinacea sollte bereits vor dem Ausbruch einer Erkältung, als Prophylaxe eingenommen werden. Sie wirkt vor allem immunstabilisierend. Also direkt, wenn der Herbst beginnt!

Natürlich hilft in jedem Fall die klassische Zitrone als Vitamin C-Träger. Aber Achtung:
Heißes Wasser kann dem Vitamin C schaden. Also lieber eine warme Zitrone trinken, und den Zitronensaft nicht mit heißem oder kochenden Wasser, sondern mit kurz abgekühltem Wasser aufgießen.
Gleiches gilt übrigens für die Zwiebel. Ihr Sud mit Honig getrunken, hilft bei Erkältungen.

Das wichtigste für ein gesundes Immunsystem ist eine gesunde Lebensführung, die vor allem durch eine gesunde Ernährung, gesunden Schlaf und maßvollem Umgang mit Stress einher geht. Hier haben wir 3 wesentliche Krankmacher unserer Gesellschaft, wenn sie nicht in der Balance sind.
Der größte komplexe Teil des immunbildenden Gewebes sitzt im Darm, genannt Peyersche Plaques. Sein Wohlergehen wird vor allem durch unsere Ernährung und dauerhafte Substitution von Medikamenten beeinflusst.
Eine Atemwegerkrankung muss in bestimmten Fällen durch Antibiotikagabe behandelt werden, doch wählen Sie diese Therapiemethode mit bedacht. Antibiotika schaden mehr, als dass  sie nützen. Nehmen Sie lieber ein paar Tage Bettruhe in Kauf als die „Schnelle Pille“, dann wird es ihnen langfristig besser gehen.
Kurieren Sie jede Erkältung richtig aus. Abgeschlagenheit, „sich uselig“ fühlen, das sind Zeichen, dass ihr Körper noch Zeit braucht. Geißeln Sie sich nicht für ihren Arbeitgeber oder ihre Kollegen. Sie können Anderen nur eine Hilfe sein, wenn Sie an erster Stelle ihre eigene Gesundheit pflegen. Denken Sie daher auch hier langfristig und nicht kurzfristig!
Der normale Krankheitsverlauf eines „Grippalen Infekts“ (nicht einer Infektion mit einem Grippe Virus) dauert bis zu 7 Tage, wobei zwischen dem 2-4 Tag der Erkrankungsgipfel erreicht sein sollte. Danach tritt Besserung ein. Die vollständige Ausheilung der Schleimhäute (quälender Reizhusten und anhaltender schleimiger Schnupfen) kann hingegen nochmals bis zu 2 Wochen in Anspruch nehmen.
Akute Erkältungen, die länger als eine Woche andauern, sind schon Zeichen eines Schwachen Immunsystems.

Die jährliche Erkältung, die schnell wieder abheilt, hat noch keinem geschadet. Sie fordert das Immunsystem und hält es in Gang. Unterdrücken Sie sie nicht!!!
Sie ist vollkommen normal, denn Ihr Immunsystem bildet manche Antikörper jedes Jahr neu! Lassen Sie es gewähren.
Erst wenn es zur fiebrigen Erkältung und Bettlägerigkeit kommt, hat ihr Immunsystem für einen Moment nicht richtig funktioniert.

Aspirin und Paracetamol nützen in diesem Fall übrigens überhaupt nicht!
Die Kopfschmerzen entstehen durch den Druck von häufigem Niesen, Husten oder durch Bakterientoxine, die Sie mit genannten Präparaten nicht in den Griff bekommen.
Ansonsten haben diese Wirkstoffe keinerlei entzündungshemmende Wirkungen, die bei Erkältungen von Nutzen sein könnten.

PS: die Einnahme von mehr als 1 Tablette Paracetamol (bei handelsüblicher, nicht verschreibungspflichtiger Wirkstoffmenge) täglich, schädigt nachweislich Lebergewebe.

Wenn Sie zu dem Menschen gehören, die anhaltend infektanfällig sind, und bei jedem kleinen Regenschauer“ krank werden, sollten Sie nach den echten Ursachen forschen. Eine immunstabilisierende Therapie zeigt nur Wirkung, wenn man die krankmachenden Ursachen erkennt und langfristig mit behandelt!
Stress, Ernährung, Dauermedikation und schlechter Schlaf. Meistens findet man hier eine Ursache.

Die hier vorgeschlagenen Anwendungen dienen der rein immunstabilisierenden Prophylaxe in Herbst- und Wintermonaten und sollen nicht als Ersatz für eine möglicherweise notwendige Therapie verstanden werden. Die Hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
Bei Anwendungen von naturheilkundlichen Präparaten und möglichen Nebenwirkungen, holen Sie vorher bitte immer erst den Rat eines Arztes, Heilpraktikers oder Apothekers ein.
Eine Erkältung darf nicht mit einer ernst zu nehmenden Infektion mit dem Grippe-Virus oder anderen schwerwiegenden Erkrankungen verwechselt werden, gehen Sie daher bei Anzeichen einer Atemwegsinfektion immer zur näheren Abklärung zum Arzt.