Erkältungszeit

Zur Zeit herrscht wieder eine hartnäckige Erkältungswelle, und bei den wechselnden Klimaverhältnissen, wird das wohl noch einige Zeit so bleiben.

In unserer Leistungsgesellschaft ist es natürlich besonders wichtig, möglichst schnell, und ohne Rücksicht auf Verluste und Nebenwirkungen oder Nachwirkungen, wieder im Hamsterrad zu laufen … Antibiotika und Impfungen haben Hochkonjunktur.

Wer sich aber nachhaltig für seine Gesundheit stark machen will, dem können folgende Hinweise nützlich sein:

Im Winter benötigen Sie vor allem VITAMIN C und VITAMIN D. Da es durch erhöhten Verbrauch und verringerte Zufuhr im Winter schnell zu Mangelsituationen kommen kann, sollte hier bereits im Herbst vorgesorgt werden, bzw. im Akutfall nachgelegt.

VITAMIN D

Die alte Bauernregel, dass 15 Minuten Sonne täglich den Vitamin D – Haushalt regulieren können, ist mit Erfindung der Konsum- und Leistungsgesellschaft obsolet geworden. Stress, chronische Erkrankungen und Lichtschutzfaktoren sorgen für auffällige Mangelsituationen. Ab Lichtschutzfaktor 15 kann Ihre Haut kein Vitamin D mehr bilden. Und Vitamin D benötigen Sie vor allem im Winter. Da brauchen Sie zwar keine Sonnencreme, aber Sonne ist gar selten. Also ist es durchaus legitim, nachzulegen.
Die häufigste Sorge meiner Patienten ist, merkwürdiger Weise,  dass man Vitamin D überdosieren könnte … Dabei sind die Vitamin D – Mangelerkrankungen viel häufiger als Überdosierungen. Untersuchungen haben ergeben, dass mit einer Überdosis Vitamin D ab einer Tagesdosis von 40.000 IE zu rechnen ist. Im Eigenversuch konnte ich feststellen, dass auch bei einer Tagesdosis von 80.000 IE über 6 Wochen mit anschließender Tagesdosis von 40.000 IE und einem Vitamin D-Blutwert von 119 ng/ml (viel zu hoch laut Schulmedizin), zu keinerlei Nebenwirkungen gekommen ist. Vielmehr sind viele Beschwerden verschwunden. Vitamin D wurde von mir immer mit Vitamin K und Kalcium sowie Magnesium kombiniert, um Kalziumstörungen und Verkalkungen zu vermeiden. Dieses Experiment dauert nun bereits 10 Monate.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich Sie nicht dazu ermuntern möchte 40.000 – 80.000 IE Vitamin D täglich zu sich zu nehmen. Es handelt sich hier um einen angstfreien Selbstversuch. Aber mit 10.000 – 20.000 IE täglich in den Wintermonaten werden Sie sich voraussichtlich keinen Schaden zufügen. Lassen Sie sich vor der Einnahme von Vitamin D ab einer Tagesdosis von 5.000 IE immer therapeutisch beraten und lassen Sie vorab den Vitamin D Wert Ihres Blutes bestimmen. In meinem Fall lag mit 8,9 ng/ml ein erheblicher Mangel vor. Beachten Sie, dass, wenn Sie Herz- oder Nierenpatient sind, Vitamin D in gar keinem Fall ohne therapeutischen Beistand einnehmen sollten.

VITAMIN C

Das große Problem beim Vitamin C – Haushalt ist, dass Vitamin C nicht gespeichert wird. Wir scheiden es relativ schnell wieder aus. Daher sollten Sie vor allem im Winter durch eine ausgewogene, Vitamin C – reiche Ernährung, das Vitamin C – Level zur Stärkung Ihrer Abwehr hoch halten. Hier tut sich das nächste Problem auf: Wir benötigen mittlerweile die 4 – 5 Fache Menge an Vitamin C – haltigen Lebensmittel, um den Bedarf zu stillen. Das hat mit ausgemergelten Böden in der industriellen Lebensmittelherstellung zu tun. Quantität geht im Kapitalismus immer vor Qualität. Und schließlich ist ein kranker Patient mehr wert, als ein gesunder. Daher müssen Lebensmittel gut aussehen, aber als Nährstofflieferant werden Lebensmittel zu teuer und unpraktisch. Im Klartext heißt das: Sie müssen heute ca. 5 Orangen essen, um den Vitamin C – Gehalt einer Orange aus dem Jahr 1950 zu sich zu nehmen. Gleichzeitig kostet eine Orange heute mehr als fünf Mal so viel wie 1950. Gesunde Ernährung kostet. Man wird deshalb wohl nicht ´drum herum kommen, im Akutfall Vitamin C nachzufüllen. Die Tagesdosis Vitamin C liegt bei ca. 95-110 mg (Erwachsene). Eine Überdosis würde sich vor allem durch Durchfall bemerkbar machen.

IMPFUNGEN

Im postfaktischen Zeitalter sei darauf hingewiesen, dass es einen 100%igen Impfschutz nicht gibt. Wer Ihnen so etwas erzählt, hat keine Ahnung oder lügt. Die Grippe-Impfung besteht i.d.R. aus den Erregerstämmen der letzten 12 Jahre. Da aber der Virus ständig mutiert, ist ein „Volltreffer“ nahezu ausgeschlossen. Volltreffer landen Sie aber eher mit dem Formaldehyd und Quecksilber, dass in den Impfungen enthalten sein soll.
Das Argument, dass Nichtgeimpfte eine Gefahr für Geimpfte sind, ist eine Bankrotterklärung an die Impfung.

HAUSMITTEL

An dieser Stelle in Kurzform bewährte Hausmittel zur (begleitenden) Behandlung von Erkältungskrankheiten. Bitte beachten Sie, dass die hier gegebenen Hinweise einen Arztbesuch nicht ersetzen können und sollen. Sie können es auch bei einem Heilpraktiker versuchen. Da aber für die meisten Infektionskrankheiten gemäß der §§ 6 und 7 des Infektionsschutzgesetzes ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker besteht, kommen Sie um den Arztbesuch nicht herum. Grippale Infekte (Haemophilus influenzae), die Grippe (Influenza-Virus) oder Pneumokokken können klinisch nicht immer eindeutig von einer einfachen Rhinitis exsudativa (Rhinoviren) oder Halsschmerzen unterschieden werden, weshalb bei der Behandlung Vorsicht geboten ist. Sobald Sie sich länger als 3 Tage „uselig“ fühlen und / oder hohes Fieber haben, suchen Sie einen Arzt auf.

Isländisch Moos – natürliches Antibiotikum / Keimtötend. Schleimbildend und Entzündungshemmend. Vitamin A und B.

Propolis – Bienenharz, natürliches Antibiotikum / Keimtötend. 

Eibisch Wurz – Entzündungshemmend, Schleimbildend. auch geeignet bei Gastritiden.

Thymian – Schleimlösend

Kamille – Krampflösend, Schleimbildend

Fenchel – Schleimlösend, Krampflösend

Anis – Schleimlösend

Salbei – Entzündungshemmend

Echinacea – Erkältungsprophylaxe

Lindenblüten – Fiebersenkend

Holunderblüten – Fiebersenkend


BIOCHEMIE

Ferrum phosphoricum – Schüssler Salz Nr. 3 – Entzündungshemmend

Kalium phosphoricum – Schüssler Salz Nr. 5 – Fieber

Kalium chloratum – Schüssler Salz Nr. 8 – Schnupfen, Reizhusten

Kalium sulfuricum  – Schüssler Salz Nr. 6 – chronische Infektionen, gelbschleimiger Auswurf


HOMÖOPATHIE

Spenglersan Kolloid G – Prophylaxe oder Akutmittel, Erkältungen

Belladonna – einfache Atemwegsinfekte

Levisticum – Ohrenentzündung


Bei immer wiederkehrenden Infekten und Chronifizierungen sollten Sie über eine dauerhafte Stabilisierung des Immunsystems und über den möglicherweise zu leichtfertigen Gebrauch von Mitteln wie Antibiotika oder Paracetamol / Aspirin Gedanken machen.

Nach der ersten Antibiose Ihres Lebens braucht eine (intakte) Darmflora rund 4-6 Wochen, um sich zu regenerieren. Sollte in dieser Phase der Regeneration bereits eine zweite Antibiose durchgeführt werden, kann die Regeneration schon bis zu 9 Monaten dauern. Wenn dann in dieser Zeit der Rekonvaleszenz Ihrer Darmflora erneut schädigende Faktoren über Ihren Magendarm-Trakt hereinbrechen, kommt es i.d.R. zu nachhaltigen Störungen des Immunsystems. Sie werden daher häufig, bereits kurz nach einer Antibiose wieder krank. Und dann einfach jedes Jahr, jeden Winter oder bei jedem kalten Lüftchen …

Ein besonderes Augenmerk gilt hier der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, die häufig ganzjährig immer wieder in Akutphasen auftritt. Sie ist ein deutliches Zeichen einer Immun- und gleichzeitigen Darmschleimhautschädigung.

Es hilft wahrscheinlich vor allem Ihren Geschmacksnerven, wenn Sie nach einer Antibiotika-Therapie viel Quark essen, damit neue Laktobazillen in Ihren Darm kommen. Haben Sie mal beobachtet, was passiert, wenn Sie Fische in ein Aquarium ohne Wasser geben? Das geht recht schnell … Die Laktobazillen sind da besser dran. Sie verlassen einfach wieder das sinkende Schiff. Was in dem Aquarium das Wasser ist, ist in Ihrem Darm die Schleimhaut. Diese wird ebenso durch eine Antibiotika-Therapie gestört, entzündet sich (was sich häufig durch Durchfall bemerkbar macht) und wird geschädigt. Ohne intakte Schleimhäute keine Bakterienansiedlung- und kein Wachstum. Ganz einfach.

Also: erst Schleimhäute regenerieren, dann Darmflora aufbauen.

In diesem Sinne: kommen Sie gut in den Frühling!


Die hier vorgeschlagenen Anwendungen dienen der rein immunstabilisierenden Prophylaxe in Herbst- und Wintermonaten und sollen nicht als Ersatz für eine möglicherweise notwendige Therapie verstanden werden. Die Hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
Bei Anwendungen von naturheilkundlichen Präparaten und möglichen Nebenwirkungen, holen Sie vorher bitte immer erst den Rat eines Arztes, Heilpraktikers oder Apothekers ein.
Eine Erkältung darf nicht mit einer ernst zu nehmenden Infektion mit dem Grippe-Virus oder anderen schwerwiegenden Erkrankungen verwechselt werden, gehen Sie daher bei Anzeichen einer Atemwegsinfektion immer zur näheren Abklärung zum Arzt.
Bei den hier gemachten Aussagen handelt es sich nicht um wissenschaftlich anerkannte oder belegte Aussagen. Die hier gemachten Aussagen spiegeln lediglich den Konsens der Erfahrungs- oder Volksheilkunde der letzten Jahrhunderte dar. Sie können und sollen eine möglicherweise notwendige schulmedizinische Therapie nicht ersetzen.

 

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Herbstzeit ist Erkältungszeit!

Vorbeugen und schnell der Erkältung die Stirn bieten um fit und gesund durch den Winter zu kommen!

Wenn das erste Kratzen im Hals einsetzt, sollte sofort mit Kräutertees gegen gesteuert werden. Salbei und Eibisch Wurz haben entzündungslindernde Wirkung. Kamille und Fenchel krampflösend, und Thymian und Anis helfen, die Atemwege wieder frei zu machen. Ein schmackhafter Tee mit Honig, regelmäßig über den Tag getrunken, vitalisiert und macht die Atemwege frei. Hier darf man gerne genießen.

Bewährt hat sich ebenso die Gabe von Ferrum phosphoricum (Schüsslersalz Nr. 3), wenn eine Atemwegentzündung aufkeimt!
Obligatorisch kann man mit dem Spenglersan Kolloid G (Fm. Meckel-Spenglersan) akut oder prophylaktisch behandeln, indem man mehrmals täglich genanntes Präparat anwendet.
Ähnliche Wirkung entfaltet Echinacea. Doch hier gilt zu beachten: Echinacea sollte bereits vor dem Ausbruch einer Erkältung, als Prophylaxe eingenommen werden. Sie wirkt vor allem immunstabilisierend. Also direkt, wenn der Herbst beginnt!

Natürlich hilft in jedem Fall die klassische Zitrone als Vitamin C-Träger. Aber Achtung:
Heißes Wasser kann dem Vitamin C schaden. Also lieber eine warme Zitrone trinken, und den Zitronensaft nicht mit heißem oder kochenden Wasser, sondern mit kurz abgekühltem Wasser aufgießen.
Gleiches gilt übrigens für die Zwiebel. Ihr Sud mit Honig getrunken, hilft bei Erkältungen.

Das wichtigste für ein gesundes Immunsystem ist eine gesunde Lebensführung, die vor allem durch eine gesunde Ernährung, gesunden Schlaf und maßvollem Umgang mit Stress einher geht. Hier haben wir 3 wesentliche Krankmacher unserer Gesellschaft, wenn sie nicht in der Balance sind.
Der größte komplexe Teil des immunbildenden Gewebes sitzt im Darm, genannt Peyersche Plaques. Sein Wohlergehen wird vor allem durch unsere Ernährung und dauerhafte Substitution von Medikamenten beeinflusst.
Eine Atemwegerkrankung muss in bestimmten Fällen durch Antibiotikagabe behandelt werden, doch wählen Sie diese Therapiemethode mit bedacht. Antibiotika schaden mehr, als dass  sie nützen. Nehmen Sie lieber ein paar Tage Bettruhe in Kauf als die „Schnelle Pille“, dann wird es ihnen langfristig besser gehen.
Kurieren Sie jede Erkältung richtig aus. Abgeschlagenheit, „sich uselig“ fühlen, das sind Zeichen, dass ihr Körper noch Zeit braucht. Geißeln Sie sich nicht für ihren Arbeitgeber oder ihre Kollegen. Sie können Anderen nur eine Hilfe sein, wenn Sie an erster Stelle ihre eigene Gesundheit pflegen. Denken Sie daher auch hier langfristig und nicht kurzfristig!
Der normale Krankheitsverlauf eines „Grippalen Infekts“ (nicht einer Infektion mit einem Grippe Virus) dauert bis zu 7 Tage, wobei zwischen dem 2-4 Tag der Erkrankungsgipfel erreicht sein sollte. Danach tritt Besserung ein. Die vollständige Ausheilung der Schleimhäute (quälender Reizhusten und anhaltender schleimiger Schnupfen) kann hingegen nochmals bis zu 2 Wochen in Anspruch nehmen.
Akute Erkältungen, die länger als eine Woche andauern, sind schon Zeichen eines Schwachen Immunsystems.

Die jährliche Erkältung, die schnell wieder abheilt, hat noch keinem geschadet. Sie fordert das Immunsystem und hält es in Gang. Unterdrücken Sie sie nicht!!!
Sie ist vollkommen normal, denn Ihr Immunsystem bildet manche Antikörper jedes Jahr neu! Lassen Sie es gewähren.
Erst wenn es zur fiebrigen Erkältung und Bettlägerigkeit kommt, hat ihr Immunsystem für einen Moment nicht richtig funktioniert.

Aspirin und Paracetamol nützen in diesem Fall übrigens überhaupt nicht!
Die Kopfschmerzen entstehen durch den Druck von häufigem Niesen, Husten oder durch Bakterientoxine, die Sie mit genannten Präparaten nicht in den Griff bekommen.
Ansonsten haben diese Wirkstoffe keinerlei entzündungshemmende Wirkungen, die bei Erkältungen von Nutzen sein könnten.

PS: die Einnahme von mehr als 1 Tablette Paracetamol (bei handelsüblicher, nicht verschreibungspflichtiger Wirkstoffmenge) täglich, schädigt nachweislich Lebergewebe.

Wenn Sie zu dem Menschen gehören, die anhaltend infektanfällig sind, und bei jedem kleinen Regenschauer“ krank werden, sollten Sie nach den echten Ursachen forschen. Eine immunstabilisierende Therapie zeigt nur Wirkung, wenn man die krankmachenden Ursachen erkennt und langfristig mit behandelt!
Stress, Ernährung, Dauermedikation und schlechter Schlaf. Meistens findet man hier eine Ursache.

Die hier vorgeschlagenen Anwendungen dienen der rein immunstabilisierenden Prophylaxe in Herbst- und Wintermonaten und sollen nicht als Ersatz für eine möglicherweise notwendige Therapie verstanden werden. Die Hier gemachten Aussagen können und wollen eine möglicherweise notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen. Bei anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte immer Rat bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
Bei Anwendungen von naturheilkundlichen Präparaten und möglichen Nebenwirkungen, holen Sie vorher bitte immer erst den Rat eines Arztes, Heilpraktikers oder Apothekers ein.
Eine Erkältung darf nicht mit einer ernst zu nehmenden Infektion mit dem Grippe-Virus oder anderen schwerwiegenden Erkrankungen verwechselt werden, gehen Sie daher bei Anzeichen einer Atemwegsinfektion immer zur näheren Abklärung zum Arzt.