Ostern 2021

Offenbarung 18.23 

und das Licht der Lampe soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden, und durch deine Zauberei sind verführt worden alle Völker.

kai phôs luchnou ou mê phanêi en soi eti
kai phônê numphiou kai numphês ou mê akousthêi en soi eti
hoti [hoi] emporoi sou êsan hoi megistanes tês gês
hoti en têi pharmakeiai sou eplanêthêsan panta ta ethnê


Pharmakeia – Zauberei

Der Begriff pharmakeia wurde im Laufe der Zeit sehr abgewertet. Pharmakon ist eine Droge und pharmakeia der Gebrauch von Drogen. Wir unterscheiden drei Stufen in der Bedeutung dieses Wortes.

1. Pharmakeia wird in der Medizin ohne negativen Sinn gebraucht. Platon spricht von den verschiedenen ärztlichen Behandlungsarten: Ätzung, Schnitt, Gebrauch von Drogen und Hungerkuren (Platon, Protageras 354a). Seiner Ansicht nach sollte man ungefährliche Krankheiten nicht durch den Gebrauch von Drogen verschlimmern (Platon, Timaeus 89b).

2. Später kennzeichnet das Wort den Missbrauch von Drogen zur Vergiftung und nicht zur Heilung. Schon bei Platon können wir von dem Gesetz über Giftmorde lesen (Platon, Gesetze 933b), und Demosthenes beschuldigt einen bösen Menschen des Giftmords und anderer Übeltaten (Demosthenes 40.57). Das ist der Anfang des negativen Gebrauchs von pharmakeia.

3. Schliesslich wird das Wort für Zauberei und Hexerei verwandt. Im Falle der ägyptischen Zauberer und Beschwörer, die mit Mose wetteiferten, als Pharao das Volk nicht ziehen lassen wollte, wird es wiederholt gebraucht (2. Mos. 7,11.22; 8,14). Magie und Zauberei gehörten zu den Sünden, für die Jesaja die Vernichtung Babylons durch den Zorn Gottes voraussagte (Jes 47,9.12). Das Wort hat sich also in seiner Bedeutung vollkommen gewandelt.

Das Christentum entfaltete sich zu einer Zeit, als Magie und Zauberei weit verbreitet waren und oft in verbrecherischer Absicht angewandt wurden. In den frühen Jahrhunderten der griechischen Literatur lesen wir sehr wenig von Beschwörung und Zauberei. Plinius erzählt, dass die Magie zur Zeit der Perserkriege von einem Perser namens Osthanes in Griechenland eingeführt wurde (Plinius d. Ä., Naturalis Historia 30.1). Den ersten Hinweis auf verbrecherische Zauberei finden wir in einer Rede des Demosthenes. In der Rede gegen Aristogeiton spricht er von Theoris von Lemnos, „der gemeinen Zauberin“, die wegen ihres bösen Lebenswandels mit Recht zum Tod verurteilt wurde.

Bei den Römern finden wir schon im Zwölftafelgesetz einen Erlass, der das Wegzaubern der Ernte eines anderen verbietet (Seneca, Nat. Questions 14.7). Aber erst in der Spätzeit des Imperiums war die Magie in Rom weit verbreitet. Der Engländer J. R. Mozley schreibt: „Zweifellos wurden damals Versuche gemacht, durch übernatürliche Mittel Feinde zu verletzen und persönliche Vorteile zu erlangen, um die Macht der Magie zu beweisen“ (Article on Superstitio, in W. Smith, Dictionary of Greek and Roman Antiquities). Es gibt viele Grabinschriften, die an Menschen erinnern, deren Tod angeblich durch Magie herbeigeführt wurde. Eine davon lautet: „Hier liegt Eunia Fructuosa. Sie starb eines unverdienten Todes. Durch Zaubersprüche gelähmt lag sie lange danieder, so dass ihr Geist gewaltsam aus ihr gequält wurde ehe er zur Natur zurückkehrte. Die Schatten oder die himmlischen Götter werden die Rächer dieses Verbrechens sein“ (C.I.L. 2756).

Betrachten wir einige Formen der Zauberei aus der damaligen Zeit. Der Name des Menschen, den man schädigen wollte, wurde auf eine Tafel geschrieben, auf der allerlei drohende und Unheil verkündende Zeichen und Wörter eingeritzt waren; oder man machte ein Wachsbild von der betreffenden Person und zerschmolz es dann langsam oder zerstörte es auf andere Weise (Vergil, Ecloce 8.80; Horaz, Satiren 1,8,32). Bleistreifen mit dem Namen der angegriffenen Person darauf wurden angefertigt und mit einem Fluch an die Geister der Unterwelt gerichtet. Das Bleistück wurde dann in ein Grab gelegt, damit die Geister der Unterwelt es auch sehen und dem Fluch gemäss handeln würden. Man vergrub auch Knochen unter dem Haus eines Menschen, um dessen Tod herbeizuführen. Tacitus erzählt, dass man das bei der Ermordung des Germanicus getan habe (Tacitus, Annalen 2.69; Horaz, Satiren 2.8.22). Liebestränke waren sehr gebräuchlich, die Astrologie nahm überhand, und jedes Jahr gab es neue magische Rezepte für die Herstellung von Gold aus unedlen Metallen. Der böse Blick war allgemein gefürchtet (Alkiphron, Briefe 1.15; Plinius, Naturalis Historia 7.16; Plutardi, Symposium 7). Er war besonders gefährlich für Kinder. Man konnte sich dagegen schützen, indem man in die Falten seines Mantels spuckte oder durch das Tragen eines Amuletts, das das männliche Glied darstellte (Theokrit, Idyll 6.39; Plinius, Naturalis Historia 7.16; Varro, Lingua Latina 7.37). Dieselben eigenartigen Amulette, die offenbar Schutz gewähren sollten, konnte man in Gärten und an Häusern finden (Plinius, Naturalis Historia 19.50).

Das Leben in der Antike war durchdrungen von magischen Bräuchen. In Apostelgeschichte 19,19 lesen wir von Menschen, die sich bekehrten, weil Paulus ihnen die Macht des Namens Jesu gezeigt hatte, und die dann ihre Zauberbücher verbrannten. Es muss ungeheuer schwer gewesen sein, aus einer so stark vom Aberglauben durchsetzten Welt die Gebräuche auszurotten, die ein Teil des täglichen Lebens geworden waren. Tatsächlich wurden manche dieser Gebräuche in der nachapostolischen Zeit in liberal gewordenen Gemeinden nicht ausgerottet, sondern christianisiert. Es gab zum Beispiel Menschen, die jetzt nicht mehr die alten Amulette um den Hals trugen, sondern christliche Sprüche und sogar, offensichtlich für diesen Zweck angefertigte, Kopien von Teilen des Neuen Testaments.

Diese Tatsachen zeigen ganz deutlich das Schreckliche an den Werken des Fleisches. Sie sind ausnahmslos die Verkehrung einer Sache, die an sich gut ist. Unsittlichkeit, Unreinheit und Zügellosigkeit sind Perversionen des Geschlechtstriebs, der an sich gut und ein Teil der Liebe ist. Abgötterei ist eine Verkehrung der Anbetung. Zauberei ist eine Verkehrung des medizinischen Gebrauchs von Drogen. Neid, Eifersucht und Streit sind Verirrungen jenes vornehmen Strebens zum Guten, das ein Ansporn zur Grösse sein kann. Feindschaft und Zorn sind Umkehrungen der gerechten Entrüstung, ohne die die Leidenschaft für das Gute nicht bestehen kann, Uneinigkeit und ein parteiischer Geist Verkehrungen der Treue zu bestimmten Grundsätzen. Trunkenheit und Zechgelage sind die Verkehrung der Freude, die das gesellige Zusammensein bringt und der Dinge, die der Mensch fröhlich geniessen darf. Hier zeigt sich sehr deutlich die Macht des Bösen, der Sünde, die so schrecklich ist, weil sie Schönes in Widerwärtiges, die besten Dinge in eine Gelegenheit zur Sünde verwandeln kann.


Aus: William Barclay: Fleisch oder Geist.

Weihnachten 2020

Liebe Patienten,

Liebe Leser dieses Blogs,

ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr 2021.

Rückblickend war das Jahr 2020 für viele Menschen, die ich getroffen habe, sehr aufreibend und durchwachsen. Immerhin ist Corona nun seit gut einem Jahr Dauerthema in Funk und Fernsehen. Man konnte in diesem Jahr deshalb häufig beobachten, dass bei vielen Menschen der Konsum dieser Medien ein ungesundes Maß erreicht hat, da offensichtlich kaum etwas, was in den Medien vermeldet wird, von vielen Menschen noch kritisch hinterfragt wird. Aber das soll an Weihnachten kein Thema sein …

Es war schon erstaunlich, dass für eine Vielzahl der Menschen, die ich dieses Jahr getroffen habe, persönliche Schicksalsschläge abseits der Coronakrise offensichtlich zugenommen haben. Krankheit, Verlust, Konflikte scheinen sich zu häufen und haben mit Sicherheit auch durch Corona weiter zugenommen. Diese Zeichen der Zeit zu beobachten, ist sehr erstaunlich. Aber ich möchte diese Thematik aufgreifen und Ihnen Gedanken näher bringen, die Sie sodann wiederum selbst aufgreifen oder verwerfen können. Ganz, wie es Ihnen beliebt, denn das hier ist der Planet des freien Willens.

Was wir dieses Jahr erlebt haben, ist der Beginn einer vollkommen neuen Zeit und der Beginn einer vollkommen neuen Welt, in der wir in Zukunft leben werden. Ganz offensichtlich ist das für viele Menschen mit Problemen verbunden. Denn das Loslassen von Altem war seither für den Menschen immer ein Akt der Überwindung. Manche haben das auch offensichtlich noch gar nicht begriffen. Die Theorie der Erde als Zentrum des Universums – war falsch! Und es hat gedauert, bis Menschen diesen Sachverhalt akzeptieren konnten. Irgendwann mussten sie es. Die Theorie der Erde als flache Scheibe – war falsch (allerdings wird um diesen Sachverhalt immer noch gestritten, habe ich gehört), zumindest gehe ich davon aus. Beweisen kann ich es nicht. Es hat trotzdem gedauert, bis ein altes Paradigma losgelassen wurde und eine neue Realität akzeptiert wurde. Von diesen Beispielen gibt es noch viele mehr … Jetzt sind wir erneut an einem Punkt angekommen, an dem eine alte Realität zu wanken beginnt und in Kürze (2-3 Jahre) vollkommen einstürzen wird. Und die alte Realität wird mit Pauken und Trompeten abtreten. Nicht leise und unbemerkt, das ist wohl sicher. Und jetzt schon sieht man, wie sich die einen an das Alte klammern und man sieht zum Glück auch erstaunlich viele Menschen, die begriffen haben, dass es so nicht weiter gehen kann. Es muss etwas Neues her. Nur was, dafür haben die Wenigsten einen Vorschlag.

Da gibt es die Menschen, die denken, die Corona-Impfung wird alle Probleme lösen und die alte Normalität kehrt zurück. Dann gibt es jene, die glauben, Donald Trump wird die Probleme lösen und alle Bösewichte wegsperren. Danach wird alles toll. Andere wiederum glauben dasselbe von Mama Merkel, die doch bitte alle Skeptiker und Andersdenkende wegsperren soll, denn die gefährden ja unsere Gesellschaft. Andere glauben vielleicht, so jemand habe ich allerdings bislang nicht treffen können, das Klaus Schwab vom WEF mit seinem „Great Reset“ uns aus der wirtschaftlichen Klemme befreien wird.

Ich glaube das alles nicht! Manches klingt schön, aber so einfach ist das nicht. Wir alle haben hier „unser eigenes Säcklein zu tragen“. Und nur darum geht es. Wir werden an dem Neuen, das entsteht, aktiv mitarbeiten müssen.

Wenn man mich nach dem Sinn des Lebens fragen würde, dann würde meine Antwort in etwa so aussehen:

Wir sind hier, weil wir an uns selbst, wie an einem Diamanten schleifen sollen. Wir sind hier, um Erfahrung zu machen. Wir sind hier, um über uns selbst hinaus zu wachsen. Wir sind hier, um zu Gott zurück kehren zu können. Es geht hier nicht darum, wer Schuld an diesen Zuständen hat, in denen wir leben. Wären wir selbst nicht Teil des Problems, dann wären wir gar nicht hier. Das ist Kausalität. Und da wir es selbst geschaffen haben, können wir auch nicht Gott verantwortlich machen, der als Gott ja schließlich einzugreifen hätte. Zumindest erwarten das viele. Freier Wille hingegen, muss selbst tätig werden. Deshalb sollten wir dazu beitragen, dass sich auch wieder etwas zum Besseren wendet. Nur WIE, das ist die Frage? Eigentlich ganz einfach: indem Sie an sich selbst, wie an einem Diamanten schleifen. Man kann natürlich jetzt versuchen noch reicher, noch schöner, noch intelligenter oder belesener zu werden oder was auch immer. Darum geht es nicht. Es geht um Konfrontation mit sich selbst. Und damit wären wir wieder bei den Zeichen der Zeit: Konflikte und Krankheiten tun sich bei immer mehr Menschen auf. Diese Konflikte und Krankheiten (Konflikte sind meiner Meinung nach nur die Vorstufe von Krankheit, wenn sie nicht gelöst werden) wollen bearbeitet werden. Und es ist zweitrangig, ob Sie das alleine oder mit einem Konfliktpartner tun. Denn der Konflikt, ebenso wie die Krankheit, ist in Ihnen, nicht im Gegenüber. Das Gegenüber löst den Konflikt nur aus, aktiviert ihr innerstes, eigenes Problem. Danken Sie ihrem Konfliktpartner, denn dadurch haben Sie die Möglichkeit innerlich zu wachsen.

Für jemanden, der gelernt hat, mit solchen Augen in die Welt zu schauen, wird immer offensichtlicher, dass im Jahr 2020 eine Entwicklung begonnen hat, in der bei immer mehr Menschen diese Konflikte nach Außen gekehrt werden. Alles kommt an die Oberfläche und will bearbeitet und aufgelöst werden. Und das Jahr 2020 war erst der Anfang. Das wird noch mehr werden. Und Corona hilft uns dabei. Viele Menschen glauben, dass unsere Gesellschaft durch Corona immer weiter gespalten wird. Das stimmt nur zum Teil. Was hier gerade passiert, ist der biblische Ausspruch „Spreu vom Weizen trennen“ (Matthäus, Kap. 3). Die Einen werden vom heiligen Geist erfüllt, die Anderen bleiben zurück (Offenbarung des Johannes). Es wird die Einen geben, die sich der neuen Welt öffnen werden und verstanden haben, dass diese neue Welt so aussehen wird, wie die Menschen selbst im Innern aussehen. Und es wird die Anderen geben, bei denen es genauso von statten geht, aber sie gehören mit ihrer inneren Einstellung, Wünschen und Vorstellungen nun mal zu der alten Welt, mit der sie dann auch vergehen werden.

Es ist also jetzt an der Zeit, selbst zu entscheiden, wohin die Reise gehen soll? Im Zusammenhang mit den sich anbahnenden Entwicklungen des alten Systems kann man wohl mit Recht fragen: Geld oder Leben? Denn wenn es nach der Politik geht, werden wir in unserer Freiheit noch weiter eingeengt werden, wenn wir uns nicht so verhalten, wie die Chefs das wollen. Wer also in Zukunft noch Arbeit, Essen und Vergnügen haben möchte, wird sich wahrscheinlich impfen lassen müssen. Zumindest, wenn es nach den derzeitigen Machthabern geht. Das zu beenden, wenn wir es denn so nicht wollen, wäre unsere Aufgabe und nicht die von Politikern. Zuerst muss aber die Frage gestellt werden, was wir wollen, und wie wir da hin kommen.

Ein Patient von mir, den ich sehr schätze, sagte mir vor ein paar Wochen, und ich pflichte dem bei: „Wir alle haben dieses Jahr mehr spirituelle Entwicklung durchgemacht, als in den letzten 70-80 Jahren!“ Genau! Denn in der Komfortzone neigt der Mensch dazu, sich mit essentiellen Fragen eben NICHT zu beschäftigen. Jetzt sind wir an einem Punkt angekommen, wo  immer mehr Menschen essentielle und unangenehme Fragen stellen müssen. Das ist der positive Aspekt unserer Zeit. Das alles wird sich meiner Auffassung nach weiter verschärfen, bis immer mehr Menschen das bestehende System in Frage stellen werden. Und dann, erst dann, werden wir beginnen, die Dinge neu zu sortieren. Alle zusammen. Als Familie, als Gemeinschaft, als Volk, als Menschheit. Sie halten das für romantisches Geschwätz? Warten Sie es ab.

Ich wünsche Ihnen von Herzen nur das Beste für das anstehende neue Jahr und die darauf Folgenden und dass Sie in den kommenden, etwas anderen Weihnachtstagen die Weichen dafür stellen. Ziehen Sie die Rüstung Gottes an. Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Himmel über ihrem Kopf und sicheren Boden unter ihren Füßen.

Bleiben Sie gesund.


Ergebenheitsgebet von Rudolf Steiner

Was auch kommt, was mir auch die nächste Stunde, der nächste Tag bringen mag:

Ich kann es zunächst, wenn es mir auch ganz unbekannt ist, durch keine Furcht ändern.

Ich erwarte es mit vollkommenster innerer Seelenruhe, mit vollkommenster Meeresstille des Gemüte.

Durch Angst und Furcht wird unsere Entwicklung gehemmt – wir weisen durch die Wellen der Furcht und Angst zurück, was in unsere Seele aus der Zukunft hinein will!

Die Hingabe an das, was man göttliche Weisheit in den Ereignissen nennt,

die Gewissheit, dass das, was da kommen wird, sein muss und dass es auch nach irgendeiner Richtung seine guten Wirkungen haben müsste, das Hervorrufen dieser Stimmung in Worten, in Empfindungen, in Ideen, das ist die Stimmung des Ergebenheitsgebetes.

Es gehört zu dem, was wir in dieser Zeit lernen müssen:

Aus reinem Vertrauen leben, ohne Daseinssicherung, aus dem Vertrauen auf die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt.

Wahrhaftig, anders geht es heute nicht, wenn der Mut nicht sinken soll.

Das Auge des Sturms

Liebe Patienten,
Liebe Leser

bereiten sich sich auf den großen „LockDown“ vor. Wir sind im Auge des Sturms angekommen, die ersten Menschen bekommen nun überhaupt kein Klopapier mehr.

Ernsthaft!
Immer mehr Menschen bekommen die Folgen der „Corona“-Krise nun vollends zu spüren. Und wie ich bereits in einem früheren Artikel schrieb: es wird noch schneller, noch mehr passieren. Das Finanzsystem kollabiert. Unser Staatssystem wird möglicherweise ebenfalls kollabieren. Und glauben Sie mir: das ist gut so.

Immer mehr Menschen in meinem Umfeld geraten in Panik. Allen voran derzeit die selbständigen Kleinunternehmer, die gerade überhaupt kein Licht am Ende des Tunnels mehr sehen wollen. Ich kann das nachvollziehen, bin ich doch selbst ein kleiner Einzelunternehmer. Nur packt mich irgendwie nicht die Angst!

Der Großteil der Menschen scheint vor allem ein Interesse daran zu haben, dass das Hamsterrad, das uns seit einer Ewigkeit wie in einem goldenen Käfig in der Sklaverei gefangen hält, weiter am Laufen zu halten. Steuernummern bekommt man heute noch vor der Geburtsurkunde. Da sieht man, wo der Hase lang läuft. Man hat auch gar nichts anderes gelernt. Der mit dem Goldenen Käfig verbundene Komfort darf aber vor allem nicht abhanden kommen. Dennoch bleibt unser derzeitiger Zustand nichts weiter als der goldene Käfig mit dem Hamsterrad als Zentrum unserer Anstrengungen. Diese Zeit, in der wir leben, und die jeder jetzt ganz bewusst und intensiv wahrnehmen sollte, dient genau diesem Zweck: auch noch den letzten Menschen aufzuwecken, bevor es zu spät ist, und man hart auf den Boden der Realität aufschlägt. Denn dann wird es sehr schmerzhaft,  mit den anstehenden Veränderungen fertig zu werden. Denn der Goldene Käfig bricht gerade zusammen. Und wenn alles gut läuft (und das wird es), wird am Ende auch das Hamsterrad weg sein. Raus aus der Komfortzone müssen wir aber nun in jedem Fall.

Zwei Dinge sind im Moment alles beherrschend:
1. wir werden alle an Corona sterben (vor 6 Monaten war es noch die Klimahysterie. Jetzt redet allerdings kaum noch jemand davon).
2. wir bekommen nichts zu essen mehr.

Ich sage Ihnen jetzt etwas:
SIE LEBEN. Und nur das zählt.

Erstaunlicherweise stellen in meinem Umfeld auch immer mehr Menschen fest, dass sich das Leben jetzt im Moment entschleunigt. Die ersten Menschen begreifen die Situation in dieser Republik als „Innehalten“. Die ersten Menschen kommen jetzt zur Ruhe. Es sind diese Menschen, die sich freiwillig nach Hause begeben, weil Sie die Unruhe, Hektik und Hysterie in den Straßen und Supermärkten nicht mehr ertragen.
Mich selbst erfasste vor zwei Tagen das starke Gefühl, dass es auch für mich jetzt Zeit wird, nach Hause zu gehen. Ich liebe meinen Beruf über alles, und ich bin gerne als Therapeut für andere Menschen da. Aber JETZT ist die Zeit, in der jeder sich um sich selber kümmern muss. Diese Zeit ist jetzt auch für mich gekommen. Im Sinne eines gesunden Egoismus‘ . Dies ist die Zeit, in der die Welt nicht unter geht, sondern in der die Welt aufsteigt. Und Wir MÜSSEN vorbereitet sein, wenn wir mit wollen.

Die Zeit der materiellen Vorbereitung auf das kommende Szenario ist so gut wie abgelaufen. Jetzt geht es um Ihre eigene, innere, mentale Vorbereitung.

Die Zeit daheim bietet uns die Möglichkeit in uns zu gehen. Befassen wir uns mit uns selbst und mit unseren Liebsten (am besten in dieser Reihenfolge). Richten wir uns aus und kommen wir zur Ruhe. Schöpfen wir Energie für den großen Sprung, den wir in Kürze machen können.
Wir haben jetzt die Möglichkeit, Dinge zu tun, für die wir sonst keine Zeit hatten (aber verlassen wir dabei nicht das Haus!). Beten wir, Meditieren wir. Denken wir nach über den Sinn des Lebens. Denn das sind die Themen, die in der nächsten Zeit relevant sind. Von der alten Welt wird nicht viel übrig bleiben.

Als die Fitnessstudios geschlossen wurden, war mein Ärger zuerst recht groß, denn ich wollte ja meinen Sport regelmäßig weiter machen. Er fehlt mir auch jetzt. Aber trotzdem habe ich bereits nach zwei Tagen feststellen können, wie sehr mich dieser, nur leicht veränderte Tagesrhythmus geerdet hat, und wie sehr mich das jetzt unterstützt. Und jetzt genieße ich es. Endlich finde ich wieder die Ruhe und die Zeit, Ihnen ein paar Zeilen zu schreiben, in der Hoffnung, dass Sie von meinem Optimismus eher angesteckt werden, als von Corona.
Überhaupt scheint Corona nur ein Vorwand zu sein für andere Dinge, die sich in Deutschland und dem Rest der Welt gerade abspielen. Was das wohl sein mag … kann zur Zeit nur Theorie sein. Wir werden sehen.

Wenn im Laufe der nächsten Tage Ausgangssperren oder sogar ein nationaler Notstand verhängt wird, verfallen Sie nicht in Panik. Bleiben Sie zuhause und genießen Sie die Zeit für sich. Es gibt so viel mehr als Sorgen um Geld und Corona-Viren.
Das Osterfest steht kurz bevor. Und die Christen unter den Lesern wissen, dass Ostern das Fest der Auferstehung Christi ist. Der März hingegen steht seit jeher im Zeichen des Mars, dem römischen Kriegsgott. Sein wir daher froh, dass der März fast vorbei ist.

Die beste Vorbereitung für stürmische Zeiten ist Ruhe bewahren. Begeben Sie sich in das Auge des Sturms, dort herrscht Ruhe. Und vertrauen Sie. Wenn Sie glauben, dass dass es nur noch Böses in der Welt gibt, seien Sie gewiss, dass es immer eine Gegenkraft geben muss. Das ist ein physikalisches Gesetz. Diese Kräfte ringen gerade um unsere Seelen.

Sollten wir uns vorerst in der Praxis nicht mehr sehen, wünsche ich Ihnen alles Gute, für die kommende, turbulente Zeit. Es wird sich deutlich schneller beruhigen, als Sie jetzt gerade wahrscheinlich annehmen.


Anmerkung am Rande:
ich stehe auch jetzt noch in meiner Praxis zur Verfügung. Alle bisher vereinbarten Termine können noch stattfinden.
Ein starkes, intuitives Gefühl sagt mir allerdings, dass das möglicherweise ab kommender Woche (Kalenderwoche 13/2020) vorerst nicht mehr möglich sein könnte. Sollte dieser Fall eintreten, werde ich mich umgehend bei Ihnen melden um Termine ggf. vorerst zu streichen.
Die Termine werden wir dann, solange das Ihr Wunsch ist, sobald als möglich nachholen.
Inwieweit es gestattet sein wird, Akutfälle mit starken Schmerzen zu behandeln, kann ich derzeit nicht beantwortet, werde dies aber zu gegebener Zeit auf dieser Seite mitteilen.

In jedem Fall stehe ich telefonisch für Sie zur Verfügung:
0231 – 98 33 98 50 oder 0231 – 13 07 23 34

Frohe Weihnachten 2015

Ich wünsche allen Patienten, Teilnehmern, Kunden und Lesern dieses Blogs frohe und ruhige Weihnachten, in der Besinnung um den eigentlichen Gehalt dieses Festes.

Das, was wir im Großen jeden Tag erleben ist der Spiegel unseres eigenen Selbst. Der Kampf auf diesem Planeten, ist die Manifestation des Kampfes in uns selbst. Und damit meine ich jeden Einzelnen. Davon kann sich niemand ausnehmen. Niemand ist hier zur Zeit ein ohnmächtiger Zuschauer, sondern jeder von uns, der in dieser Zeit lebt, ist selbst Schöpfer, Konstrukteur der Realität, wie wir sie erleben. Der Zwist mit dem Nachbarn ist eine Botschaft, persönlich an Sie gerichtet. Genauso, wie eine Krankheit eine Botschaft ist, die Sie zum Umdenken animieren soll.  Und ich sage Botschaft, nicht Strafe oder Schuld. Das Gesetz der Resonanz, dass Gleiches wiederum Gleiches anzieht und das Gesetz von Makrokosmos und Mikrokosmos, dass uns unser Innerstes als Realität im Außen präsentiert, ist ganz entscheidend, wenn man zu wirklicher Genesung, ja vielleicht sogar zu wirklicher Gesundheit  oder Heilung gelangen will, wenn wir die Botschaften im Außen verstehen wollen. Da wir alle, jeden Tag, mit unseren Gedanken und Handlungen unsere eigene Realität bestimmen, ist Heilung immer an die Erkenntnis geknüpft, sich selbst zu verstehen und sich selbst zu ändern, wenn eine Veränderung notwendig ist.

Ich selbst, kann als Heilpraktiker, jeden Tag „live“ miterleben, wie sich die großen Probleme, denen wir auf diesem Planeten ausgesetzt sind, im Kleinen in jedem Patienten abspielen. Und wie sich durch ein Zellenbewusstsein das Kleine im Großen fortsetzt. So setzt sich das menschliche Bewusstsein im kollektiven Bewusstsein ganzer Nationen und Kontinente fort. Und so erleben wir eine Transformation, die uns genau genommen keine andere Wahl lässt, als vom Kleinen ausgehend Veränderung zu schaffen. Von der kleinsten Zelle bis zur ganzen Nation, bis es Kontinente und den ganzen Planeten erfasst. Dies ist der Prozess, der bereits vor Jahrtausenden begonnen hat und dieser Tage zum Abschluss kommt. Daher möchte ich, dass Sie folgende Zeilen als einen Aufruf verstehen, sich selbst zu betrachten. Nicht, sich selbst zu verurteilen.

Ich lese täglich aufrufe, wie „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Facebook, unsere neue Bibel) usw. Und immer spielt,  in der jetzigen Gegenwart, dieses christliche Zitat auf Flüchtlinge, Unterdrückte, Verfolgte und sozial schlechter Gestellte an. Ein guter Mensch zu sein, ist im Moment „Trend“. Das ist es ja auch, was diese Nation von seiner „Erbschuld“ befreien kann. Ich hoffe, Sie verstehen den Sarkasmus.

Ich selbst unterstütze diesen Aufruf, den Nächsten zu lieben, wie sich selbst,  vollkommen und in Gänze.  Aber wer hat das wirklich verstanden?

Das ist kein politischer Aufruf gewesen, sondern ein christlicher. Es war Jesus, der uns diese Botschaft brachte! Und es war Jesus, der sagte „GOTT UND ICH SIND EINS“! Doch wer hat das verstanden?

Sich  auf die „politisch korrekte Seite“ zu stellen, ist doch recht einfach. Und einfach gefällt mir in diesem Fall nicht. Das ist dann doch zu einfach …

Jesus ist nicht nur mit Gott eins, sondern auch mit uns. Mit uns Menschenkindern. Mit uns universellen, alleinen Seelen. Er brachte uns die Botschaft der Liebe, damit wir es ihm gleich tun. Nicht damit wir Ihn wie eine Götze anbeten. Weil wir das alles genauso können wie er, machte er uns das einfach vor. Er ist kein Erlöser, sondern ein Vormacher. Darin liegt die Crux: wer auf Erlösung durch Jesus, oder sonst wen, wartet, hat seine Botschaft im Kern nicht verstanden. Warten Sie auch nicht auf Erklärungen durch religiöse oder wissenschaftliche (eigentlich zur Zeit auch eine Religion) Führer. Verstehen Sie einfach die Botschaft. Sie können das und müssen sich nicht durch irgendwelche Institutionen Ihre Erkenntnisse aberkennen lassen.

Die korrekte Konsequenz solcher Aussagen wie „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ muss doch, will man sie nicht politisch, sondern menschlich verstehen, lauten: LIEBE  JEDEN DEINER NÄCHSTEN WIE DICH SELBST. ALSO LIEBE DICH SELBST, DANN LIEBE DIE FLÜCHTLINGE, VERTRIEBENEN UND GEFOLTERTEN. Dann liebe deine Familie, deine Nachbarn, Arbeitskollegen und alle Menschen in deiner alltäglichen Realität. Und wenn Du dann noch ein Stück weiter gehen kannst, wenn Du das schaffst, und nicht an politischen Dekreten verzagst, DANN LIEBE AUCH JEDEN ANDEREN WIE DICH SELBST. VERGIB JEDEM: DEN NAZIS, HITLER, PEGIDA, AFD, ISIS, FASCHISTEN, AMERIKANERN UND RUSSEN oder wem auch immer. Vergib Allen und liebe sie, denn sie wissen überhaupt nicht was sie tun. Sie benehmen sich wie Kinder. Unreif und unentwickelt. ALSO LIEBE SIE GENAUSO WIE DU EIN KIND LIEBEN WÜRDEST UND VERGIB IHNEN. AUCH WENN DAS SCHWER IST. Gott tut das auch. Jesus tut das ebenso.

Das ist das Kunststück der Menschlichkeit.

Aber dafür muss man mit sich selbst im Reinen sein, sich selbst vergeben haben und sich selbst lieben. Vorher kann sich gar keine Vergebung für jemand anderen, der so vermeidlich Schlechtes tut, einstellen. Es beginnt immer bei einem selber. Wenn die Taschen leer sind, kann man nichts geben. Also füllen wir unsere Taschen mit Liebe.

Schafft man das, stellt sich unverzüglich Ruhe ein. Und Frieden. Und es gibt unverzüglich keinen Nährboden mehr für Finanzwesen, für Politik, für Gesetze und für Kriege. Wenn das Gesetz der Liebe herrscht, und jeder seinen Nächsten liebt und für ihn sorgt, als wäre er sein Bruder, Kind oder Mutter, dann erübrigt sich alles andere. Liebe ist die Antwort auf das Streben nach Macht und der damit verbundenen Unterdrückung. Wer Frieden in sich trägt, wünscht keine Macht.

Utopie?

„Ich kann ja eh nichts ändern.“

Wäre es Ihre Aufgabe, die Welt im Großen zu ändern, wären Sie Politiker, Großindustrieller oder Bankier. Wenn Sie das nicht sind, liegt Ihre Aufgabe woanders. Möglicherweise im Kleinen, bei Ihnen selbst. Denn für uns selbst können wir Verantwortung übernehmen. Und wenn wir uns ändern, verändern wir einen Teil der Welt. Und das reicht. Es gab ja auch nur EINEN Jesus, der ganz allein die Welt verändert hat. Aber er fing bei sich selbst an. Er predigte Liebe, und er praktizierte die in Resonanz zur Liebe stehenden Handlungen der Nächstenliebe. Es gab auch nur EINEN Hitler, der nicht die Zweifel hatte, dass er nichts ändern könnte. Und es sind auch heute noch weniger als 1% der Weltbevölkerung, welche die restlichen 99% versklaven können (glauben Sie wirklich, dass Sie, in dem politischen Konstrukt, in dem Sie im Moment leben, frei sind?). Man kann also immer etwas tun. Egal, ob man Millionär ist, oder in der Gosse lebt.

Und einen Rat: glauben Sie nicht an „das Böse“, welches man bekämpfen müsste. Es gibt nichts Böses in dieser Welt. Nur Unwissenheit. Das ist jedoch genauso schlimm. Luzifer erklärte sich bereit, das Licht Gottes in die entlegensten Regionen des Universums zu tragen. Dort, wo am meisten Schatten ist. Doch wer immer in Dunkelheit lebt, glaubt nicht an das Licht. Also muss Luzifer sein Werk vollbringen, indem er das Verlangen nach Licht in die Dunkelheit  bringt. Und das ist nicht leicht. Und das kann er nur, indem er die Mittel nutzt, die ihm die Dunkelheit bietet. Das ist Luzifers Opfer: die Verführung, damit auch Die in Dunkelheit zum Licht finden. Dafür sollten wir Luzifer nicht hassen oder bekämpfen, sondern ihm vergeben und dankbar sein, dass wir durch Mord, Totschlag und Unterdrückung, durch Unfreiheit und Verführung  als luziferisches Prinzip, die Chance bekommen, zu wachsen und an die Liebe zu glauben und die Liebe zu leben. Auch Luzifer ist ein Teil von Gott.

Die Quantenphysik hat längst verstanden, dass Liebe und Angst (und jegliche „Spielform“ der Angst mit ihr) zwei Seiten derselben Medaille sind. Das bedeutet, dass auf physikalischer Ebene in der Information „Angst“ sogleich auch die Information „Liebe“ enthalten ist, und umgekehrt. Das ist doch ein sehr ermutigender Gedanke. Jeder kann durch das Eine automatisch auch das Andere erfahren. Wenn er nur will. Und dann muss nur noch die richtige Frequenz „eingestellt “ werden.

Fangen Sie bei sich selber an. Denn wenn Sie eines Tages zu Gott zurückkehren, werden Sie feststellen, dass es gar keine Hölle gibt, sondern, dass Sie gerade aus der Hölle kommen, die Sie mit Ihrem Schöpferbewusstsein selbst geschaffen haben. Jedem geschieht nach seinem Glauben. Und dann werden Sie nicht verstehen, sondern sich einfach erinnern, wie ein Schlag vor den Kopf, kommt dann die Erinnerung zurück, dass Sie die Welt selbst erschaffen haben, in der Sie lebten. Dass Sie selbst und Gott EINS sind. Eine Einheit. Und mit Ihnen jedes andere Wesen in diesem Universum auch. Und das in jedem Moment Ihrer Existenz. Und Sie werden sich erinnern, dass Gott durch jeden von uns, mehr oder weniger, wirkt. Dann erinnern Sie sich, welche Aufgabe Nazis, Faschos, Russen und Amis in Ihrem Leben hatten: Sie zu festigen auf dem Weg der Liebe. Sich nicht durch Angst ablenken zu lassen, sondern durch Liebe voranzuschreiten. Und dann werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit die Entscheidung treffen, es noch einmal zu versuchen …

Der Prozess des Gott-Werdens verlangt von uns, zu fühlen und zu handeln, wie Gott selbst es täte. Erst dann kann Gott selbst durch uns wirken. Erst dann kommt es zu einer „Synchronizität“ zwischen Gott und einem Selbst. Gott wird seinen Geist über uns Ausschütten, gerade jetzt zur Weihnachtszeit, und in den kommenden Jahren noch mehr. Aber wer selbst, durch sein Handeln, seine Gedanken und seine Gefühle nicht den Nährboden, die „passende Frequenz“, erzeugt, wird den Geist nicht in sich aufnehmen können. Daher ist es an jedem selbst, die Voraussetzungen zu schaffen und Ruhe und Frieden in sich zu erlangen.

Dies ist die Zeit der Verführung und die Zeit der Unfreiheit. Und alles ist Gottes Plan. Diesen Plan können wir nicht durchschauen. Aber wir können uns für eine Rolle in diesem Plan entscheiden. Letztendlich wird jeder Weg zum selben Ziel führen. Zur bewussten Einswerdung mit Gott. Durch das Prinzip Luzifers oder das göttliche Prinzip der Liebe.

Diese Zeit, in der wir leben, verlangt von uns eine Entscheidung, die für unsere Zukunft wegweisend sein wird. Und die Entscheidung, die wir treffen, führt über den einen oder den anderen Weg zum Glück. Mit oder ohne Leid.

Die Entscheidung liegt jedoch bei einem selbst.

Viel Glück!